Paga
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Bernard Paganotti |
bass, Stick, vocals, piano (1), Fender Rhodes (3), P.P.G. Program TR808 (3,5), cabassa (4), Simmons (5) |
| Claude Salmieri |
drums |
| Patrick Gauthier |
Memory Moog (1), piano (2,4,5), P.P.G. (2) |
| Carol Rowley |
vocals (1,4,5) |
| Maria Popkiewicz |
vocals (1,4,5) |
| Christian Leroux |
guitar (2-4) |
| Yvon Guillard |
trumpet (2,4) |
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| Alain Guillard |
sax (2,4) |
| Koyko Okumura |
vocals (2) |
| Chizuru Hosoya |
vocals (2) |
| Naoko Paganotti |
final song (2) |
| Kirt Rust |
drums (4) |
| Jean-Philippe Goude |
Fender Rhodes (4) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Talk Back
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7:40
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| 2. |
Mitchinoku
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7:50
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| 3. |
Show Town
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5:00
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| 4. |
Une parcelle d'Urantia
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12:52
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| 5. |
Final d'Urantia
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1:44
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| Gesamtlaufzeit | 35:06 |
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Rezensionen

Bernard Paganotti ist natürlich vor allem als Bassist von Magma bekannt geworden. Aber auch abseits von Magma, etwa mit der leider recht obskur gebliebenen Band Weidorje spielte Paganotti stark durch den Magma-Sound beeinflusste Musik, der er mit seinem kräftigen Bass-Spiel den Stempel aufdrückte.
Auch mit "Paga", seinem ersten (?) Solo-Album bewegt er sich in diesem Bereich: fett, fetter, fettester agressiver, im Vordergrund agierender Bass, treibende Rhythmen, repetitive Strukturen, mystisch angehauchte Chant-Gesänge. Allerdings ist der Sound - wie schon bei Weidorje - etwas luftiger und jazzrock-infizierter als bei Magma, aber wen wundert dies: beim zentralen, sehr zeuhligen Long-Track "Une parcelle d'Urantia" wirkt fast die gesamte Weidorje-Besetzung mit. Z.B. die eingesetzten Bläser bieten bei allen strukturellen Ähnlichkeiten einen deutlichen Kontrast zum Magma-Sound (wenn man von den späten Magma, so etwa ob 1981 mal absieht; auch der Bläser-Sound der frühen Magma ist entschieden anders, quietschiger, mehr in Richtung Soft Machine mit Elton Dean). Und neben den typischen Zeuhl-Passagen gibt es halt auch mal ein bisschen fröhlicher wirkende, straighter fliessende Stellen, wie etwa in "Show Town".
Insgesamt kann man "Paga" jedem Freund der Zeuhl-Musik einschränkungslos empfehlen. Durchgängig auf hohem Niveau, mit einigen herausragenden ekstatischen Stellen sollte das Album jedem Freund vom Magma a la "Attahk" und "Üdü Wüdü" Freude machen.
| Anspieltipp(s): |
Mitchinoku, Une parcelle d'Urantia |
| Vergleichbar mit: |
Weidorje, Magma |
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| Veröffentlicht am: |
27.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
27.5.2002 |
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Ein essenzielles Zeuhl-Album, ohne Frage, und eines, das einem deutlich näher rücken kann als die späteren Paga-Alben, die ich im Ganzen doch als etwas verweichlicht empfinde. Geprägt wird es vor allem durch Paganottis verstörenden, bei aller Eigenständigkeit des Sounds seltsam unpersönlich klingenden Bass.
Trotzdem, mir kommt "Paga" immer vor wie eine Lightvariante von Magma, oder treffender, von Weidorje, einer Band, deren Stil das Album viel näher verwandt ist. Der englische Gesang auf "Talk Black", das leichtgewichtige "Show Town", der sehr amerikanische Sound mancher Passagen von "Parcelle", das brave Getrommel von Rust und Salmieri - all das lässt die Scheibe für mich immer ein wenig nach einer Varieté-Variante des Zeuhl klingen, immer unterwandert durch diesen seltsam beunruhigenden, obertonreichen Basston natürlich, aber dennoch irgendwie, hm, na so wie eine Zeuhlvariante, die man in einer Samstagabendshow spielen könnte, einschließlich Fernsehballett.
Das klingt jetzt despektierlicher als es gemeint ist, es gibt natürlich auch die wilden, unbändigen Passagen, die rhythmischen Verschiebungen, die den Zeuhl ausmachen, aber eben alles ein wenig zurückgenommener, braver, gezähmter als bei der Stammband Magma. Was ich zu sagen versuche, ist wohl, dass hier ein gutes Stück von der Monumentalität, der Düsternis, der Gewaltigkeit, ja Gewalttätigkeit fehlt, die den Zeuhl eine Dekade zuvor geprägt hatte. Vor den Leuten, die einst bei Magma im Chor sangen, musste man Angst haben - diese Choristen dagegen sind richtig nett.
| Anspieltipp(s): |
"Une parcelle d'Urantia" |
| Vergleichbar mit: |
Weidorje, Paga, Patrick Gauthier; Jean-Philippe Goude, Magma |
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| Veröffentlicht am: |
22.7.2009 |
| Letzte Änderung: |
22.7.2009 |
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