3
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Luna Negra / MUSEA |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Pablo Tato |
voice, guitar, metalophone |
| Jaime Mariscal |
bass |
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Gastmusiker
| Carlos Plaza |
keyboards (3,7,8) |
| Adriana Plaza |
keyboards (8) |
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| Micaela Tocino |
violin (3,5,7) |
| Aurora Aroca |
violoncello (3,5,7) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Space Habanera
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4:36
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| 2. |
Piedra
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7:23
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| 3. |
Tinta
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6:33
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| 4. |
Country Grog
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2:07
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| 5. |
Patos
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6:39
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| 6. |
Los espectros de Kronstadt
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5:53
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| 7. |
Oigo silencio
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6:43
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| 8. |
Bella
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7:54
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| Gesamtlaufzeit | 47:48 |
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Rezensionen

Über zehn Jahre war das Trio Psicotropia schon aktiv, als es 2010 sein drittes Album vorlegt. Keine Workaholics also die Spanier oder vielleicht müssen sie einfach neben der Musik noch Leben und Arbeiten und betreiben die Band eher als Hobby? Wer weiß...
Auf jeden Fall ist das Kern-Trio unverändert auf ?3? aktiv, diesmal unterstützt von Carlos und Adriana Plaza (von Kotebel) an den Tasten und zwei Musikerinnen mit Streichinstrumenten. Das lockert natürlich die etwas spartanische Trio-Atmosphäre deutlich auf. Es kommt aber auch keine Langeweile auf, wenn die Tato, Mariscal und Llull unter sich bleiben.
Dabei hat Gitarrist Tato die Sache im Griff. Mit seinem fetten Powerriffing, seinem schnellen Arpeggio-Spiel und seinen flinken Soli prägt er die Musik deutlich. Gerade die schweren, ja doomigen Riffs brennen sich ordentlich in die Ohren des Hörers. Aber Mariscal und Llull sind nicht untätig und spannen ein komplexes, schwingendes, kraftvolles Rhythmusgeflecht, das die Songs oftmals förmlich nach vorne peitscht. So rocken die Spanier munter kraftvoll durcheinander, immer wieder mit aggressiven Ausbrüchen, aber niemals übermäßig wüst.
Meistens geht es hier flott zur Sache, ganz im Geiste der frühen King Crimson, wenn man Vergleiche ziehen will, aber ein paar ruhige Momente gönnen Psicotropia ihren Hörern auch als Verschnaufpause. Dann erklingt die akustische Gitarre und die Steicher jammern melancholisch-sehnsuchtsvoll dazu. Überhaupt setzen die Streicher wunderschöne Akzente und bereichern die Musik der Spanier ungemein. Auch die Familie Plaza untermalt mit ihren Tastenklängen die Musik sanft, ohne hier gleich den großen Keyboard-Kleister auszukippen, sehr geschmackvoll.
Wenn Gitarrist Tato zum Gesang anhebt entsteht immer gleich eine folkig-traditionelle Stimmung. Tato singt eigentlich nicht schlecht und kann mit seinem Organ durchaus Akzente setzen, aber seine Art die Töne zu ziehen, dürfte nicht jedem behagen. Soviel wird aber nicht gesungen.
Moderat-schrägen, kraftvollen, gitarrengetriebenen Progressive Rock mit deutlicher Crimso-Schlagseite haben die Spanier im Gepäck und können damit auf der ganzen Linie überzeugen. Macht Spaß!
| Anspieltipp(s): |
Piedra, Tinta |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.8.2011 |
| Letzte Änderung: |
30.8.2011 |
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