Pleroma
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Cahål de Bêtêl |
Vocals, Guitars, Bass, Synths, Sampler, Sequencer |
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| Tipheret |
Drums, Percussion, Keyboards |
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Gastmusiker
| Susanna Villanova |
Voice (Track 5) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
La Porta del Duat
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18:35
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| 2. |
Il Lago di Fuoco
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8:52
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| 3. |
Restau
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5:39
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| 4. |
Abisso delle Acque
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8:05
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| 5. |
Sokari
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7:29
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| 6. |
I Due Orizzonti
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20:23
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| Gesamtlaufzeit | 69:03 |
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Rezensionen

"Pleroma" (das gnostische Glanz- und Lichtmeer, der Göttersitz) war das dritte und letzte Runaway-Totem-Album des "kosmischen" Zyklus, dem auch die beiden Vorgängeralben zugehören. Gleichzeitig war es auch das dritte und letzte Album der Band, welches von Musea Records veröffentlicht wurde. Entstanden ist das Album in den Jahren 2003 und 2004, in denen die "Band" zum Duo geschrumpft war. Alle Instrumente, vornehmlich E-Gitarre, Bass, Tasten und Schlagwerk, werden von Cahål de Bêtêl (Roberto Gottardi) und Tiphereth (Germano Morghen) bedient. Nur in "Sokari" hat Gastsängerin Susanna Villanova ihren Auftritt.
In stilistischer Hinsicht machen die beiden Italiener auf "Pleroma" da weiter, wo sie mit "Tep Zepi (L'Era Degli Dei)" aufgehört haben, will sagen: In stilistischer Hinsicht ist nicht allzu viel Neues auszumachen. Aufs erste oberflächliche Hören passt das Album eigentlich recht gut in das von mir in einer anderen Runaway-Totem-Rezension skizzierte Schema: Käsige Tastensounds, uninspiriertes Hardgerocke, übermäßig eingesetzte Midiimitationen, viel zu lang ausgewalzte Themen und übertheatralische Gesangseinlagen sind auch hier zu finden. Allerdings muss man konstatieren, dass sich im Vergleich zum eben erwähnten Album und auch "Trimegisto", "ZED" oder "Andromeda" doch vieles verbessert hat. Die Tastenklänge sind nicht mehr ganz so käsig und durchaus voluminös (das Ganze ist wirklich fett und sehr druckvoll produziert), die vielen hartrockenden Gitarrenexkurse sind etwas kürzer ausgefallen, nicht mehr so eindimensional rumpelig, fast virtuos und der Gesang, insbesondere der kraftvolle Tenorgesang Gottardis ist ziemlich stimmungsvoll und mysteriös ausgefallen (vor allem im abschließenden "I due orizzonti"). Midiklänge kommen allerdings weiterhin ausgiebig zum Einsatz, menschliche Stimmen, Blasinstrumente und Streicher imitierend. Durch die professionelle Produktion sind dieselben allerdings durchaus anhörbar geworden.
Alles in allem bietet "Pleroma" eine gar nicht mal so übles, sehr klangvolles und farbiges, dabei auch komplexes, mitunter aber etwas auf der Stelle tretendes Gemenge an Hardrockigem, Retroprogressiv-Symphonischem, allerlei mystisch-mysteriös-sakralen Klangerzeugnissen und etwas Zeuhl, welchem zwar immer noch ein leichter, aber deutlich zu erkennender Plastikgeschmack anhängt, dass aber ansonsten durch seine klangliche und hymnische Kraft beeindruckt. Wer sich vorstellen kann, dass ihm eine Art von theatralisch-bombastisch-sakralem Italoesoterikzeuhlprog mit Avanteinschlag mundet (und gleichzeitig diese tollen italienischen Herkules-, Maciste und Ursus-Streifen liebt), der kann hier durchaus zugreifen. Vielleicht sollte man aber erst eines der rezenteren, zum Zyklus "4 elementi 5" gehörenden Alben von Runaway Totem antesten!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.9.2011 |
| Letzte Änderung: |
10.10.2011 |
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