Collision Process
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Selbstverlag |
| Durchschnittswertung: |
6/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Adam Cooper |
Gesang |
| Matt Glover |
Gitarre |
| Jon Walters |
Gitarre, Gesang |
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| Dan Willett |
Bass, Gesang |
| Dave Payne |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sleep Now Forever
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3:32
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| 2. |
Revelations
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4:16
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| 3. |
Breaking Point
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3:41
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| 4. |
Divide
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5:26
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| Gesamtlaufzeit | 16:55 |
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Rezensionen

Das britische Quintett Collision Process ist mit seiner selbstbetitelten Debüt-EP in der härteren Ecke des Progmetal zu verorten. Komplexe Rhythmik im Stile von Meshuggah findet sich hier ebenso wie die melodischen Frickeleien modernerer Zeitgenossen wie Into Eternity oder die verhältnismäßig relaxt klingende Atmosphärik von Bands wie Textures. Ähnlich wie die beiden letztgenannten Bands stützt man sich ansonsten noch bisweilen auf das sowohl aus dem Metalcore wie auch aus dem Melodic Death Metal bekannte Wechselspiel von aggressivem Gegrowle und melodischem Harmoniegesang.
Gerade einmal vier Stücke bzw. 17 Minuten lang dauert die EP, sie lässt sich also wieder und wieder anhören. Dabei werde ich aber nicht so recht warm mit dem Material. Dafür lässt sich vor allem folgender Grund nennen: Die Stücke versuchen gleichzeitig bei so ziemlich jedem denkbaren Publikum zu punkten, was zünftig nach hinten los geht. Ein Beispiel ist "Revelations": Ein schunkeliger, aber kraftvoller Rhythmus, wie man ihn beispielsweise von While Heaven Wept kennt, kontrastiert sich mit Meshuggah-Riffgeschiebe und dem besagten Gegensatz von melodischem und weniger melodischem Gesang. Das Songwriting fällt somit im Ergebnis ziemlich zerfahren und hektisch aus, wenn nicht sogar die gesamte Attitüde recht aufgesetzt wirkt. Ansonsten ist ja eigentlich alles in Ordnung: Die Birminghamer können spielen, und gut produziert haben sie ihr Werk auch.
Unterm Strich bleibt der Band zu raten, es in Zukunft mal etwas kompromissloser zu versuchen: Einzelne Parts und Melodien sollte man mal auf längerer Strecke entwickeln, anstatt ständig Gegenfeuer zu geben oder (ich kann's mir kaum verkneifen) auf Kollisionskurs zu fahren. Nur so erzeugt man letztlich beim Hörer eine behagliche Stimmung. Immerhin: Ansätze in diese Richtung sind im abschließenden und recht straighten "Divide" zu erkennen. Bis zu den eingangs genannten Bands ist es aber noch ein ziemlich weiter Weg.
| Anspieltipp(s): |
Divide |
| Vergleichbar mit: |
hektischen Into Eternity |
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| Veröffentlicht am: |
1.11.2011 |
| Letzte Änderung: |
1.11.2011 |
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