Welcome To The Fine Machine (CD+DVD)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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Data File Music |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Mirco Dalos |
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| Christoffer Grunau |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
R.07.01 (Edited Prologue)
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2.23
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| 2. |
R.07.02
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13.54
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| 3. |
R.01.12
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8.56
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| 4. |
R.06.01
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14.29
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| 5. |
R.03.03
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12.09
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| 6. |
R.01.13
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11.28
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| 7. |
R.05.03
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15.17
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| Gesamtlaufzeit | 78:36 |
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| Disc 2 |
| 1. |
R.01.01 PFL
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| 2. |
R.01.12 PFL
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| 3. |
R.03.03 PFL
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| 4. |
R.05.02 PFL
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| 5. |
R.01.13 PFL
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| 6. |
R.01.08 PFL
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| 7. |
R.04.01 PFL
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| 8. |
Ovations/Credits
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Rezensionen

Die erste Veröffentlichung des aus Mirco Dalos und Christoffer Grunau bestehenden Duos T3AFO (die beiden werden gelegentlich von Oliven von Nethen unterstützt) wird mit einer dem Kunstbetrieb entliehenen Wortwahl angekündigt.
Die unter dem Titel "Welcome To The Fine Machine" erscheinenden CD und DVD seien Ergebnisse von "intensiver Klang- und Bildvorschung". Ausserdem verkündet die offizielle Information Folgendes: "ganz wie es das Konzept der Medienkünstler vorhersagt gebiert sich T3AFO immer wieder neu aus sich selbst heraus".
Die CD und DVD sollen sich in einer "edlen durch Lasergravur gekrönten Metallbox" befinden (bei der vorliegenden Promo-Version ist das noch nicht der Fall), die "das haptische Erleben der feinen Druckprodukte" ermöglicht. Ein Erleben, das als das "Verlassen des Virtuellen" bezeichnet wird. In dem in der Metallbox zu findenden Manifest heisst es dann u.a., dass ein "Klang- und Bilderlebnis" angestrebt wurde, das sich "aus den Kontrasten zwischen Industriekultur und Lebenswelt, der Zweisamkeit der Maschine und Mensch generiert."
Selbst wenn einige Rezensenten und Leser der Meinung ist, man sollte als Reviewschreiber seine subjektive Meinung immer voranstellen, denke ich in Fällen wie T3AFO, dass ich bei der geballten verbalen und konzeptionellen Akribie diese nur kurz und bruchstückweise kommentarlos vorstellen und mich lieber auf die tatsächlich umgesetzten Ergebnisse konzentrieren möchte. Nur soviel: die Künstler dürfen meinetwegen keine kumpelhaften und bodenständigen Individuen sein. Wenn sie lieber Manifeste schreiben, sich ausgesuchter Wortwahl bedienen, an Gottheiten, oder an eine "dritte, unsichtbare Komponente", die die "Rolle der leitenden Hand übernimmt" (so das Manifest von T3AFO) glauben, so versuche ich das zu akzeptieren.
Die Audio-CD von "Welcome to the Fine Machine (A Demonstration of Aural Research)" präsentiert dann eine interessante, eher schwer zugängliche Ästhetik, die von den Arrangements her zwar an Industral Elektronik Rock erinnert, in dem Aufbau der Stücke jedoch auf die für anspruchsvollere Rock-, oder Popmusik charakterischen Übergänge, Zuspitzungen, Wendungen und anderen vergleichbaren Ereignisse verzichtet. Stattdessen werden zu mitunter groovenden elektronischen Rhythmen die scheinbar die verstreichende Zeit ignorierenden, in ihrem Aufbau fliessenden, an elektronische und Industrial Ambient-Musik angelehnten Instrumentals geboten, die wie weitgehend improvisiert anmuten können. Da gibt es verfremdete sprechende Stimmen und im Mix versteckte Gitarren, zahlreiche Samples und von den ehemals analogen Synthesizern abgeleitete Klänge, die insgesamt schlüssige, finstere Klangkonstrukte ergeben. Zur Abwechslung wird schon mal ganz auf einen Rhythmus verzichtet (R.01.13), oder man verwendet einen schleppenden elektronischen Rhythmus (R.05.03). R.05.03 gehört mit seinen, avantgardistischen, eindrlnglichen Sounscapes zu meinen Favoriten. Da beginne ich wirklich an die Verwendung von einer herkömmlichen Gitarre zu glauben.
Auf der Konzert-DVD von "Welcome to the Fine Machine" kann der Tonträgerkäufer das Duo/Trio live auf der Bühne seine Gitarren, Keyboards, Tonbandgeräte, Laptops und andere elektronische Einrichtungen bedienen sehen. Gelegentlich dienen auch "nicht-musikalische" Gegenstände als Klangquellen. Zu hören gibt es erwartungemäß die immer noch für Avant-Elektronik-Freaks hörenswerte, weiter oben weitgehend beschriebene klangliche Zusammensetzung, die diesmal durch die visuelle Komponente erweitert wird. Bei den Studioaufnahmen waren rockige Komponente, oder die Soundscapes-Wall Of Sound stark präsent. Auf vielen der Konzertaufnahmen mussten diese den Elementen der elektronischen und Ambient-Musik weichen. Zu sehen gibt es vorwiegend sehr unter dem Zahn der Zeit leidende Stahlträger, Elektro- und Industrieanlagen sowie die kreativ verwendeten Konzertbilder.
Und nochmals, als Abschlusswort: "Welcome to the fine Machine" sei allen Freunden von düsterer Avant-Elektronik-Ambient-Industrial-Musik empfohlen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.11.2011 |
| Letzte Änderung: |
6.11.2011 |
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