Temple Stone
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Masaki Batoh |
Guitars, Hurdy Gurdy, Vocals |
| Kazuo Ogino |
Piano, Organ, Recorder, Tibetan Horn, Harp |
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| Junichi Yamamoto |
Bass, Bamboo Flute, Percussion, Voice |
| Taishi Takizawa |
Cello, Flute, Sax, Percussion, Voice |
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Gastmusiker
| Daisuke Naganuma |
Viola, Drums |
| Taku Sugimoto |
Cello |
| Iwao Yamazaki |
Drums |
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| Kohji Nishino |
Bass |
| Michio Kurihara |
Guitar |
| Setsuko Furuya |
Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Moungod rediant youth
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4:44
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| 2. |
Guru in the echo
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4:22
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| 3. |
Under the sun
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6:12
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| 4. |
Moungod asleep
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5:50
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| 5. |
Freedom
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6:25
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| 6. |
Rakshu
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6:28
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| 7. |
Blood red river
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5:55
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| 8. |
Orange sunshine
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4:19
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| 9. |
Giver's chant
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3:10
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| 10. |
Sun is tangging
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8:55
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| Gesamtlaufzeit | 56:20 |
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Rezensionen

Das dritte Album von Ghost wurde 1992 und 1993 live mitgeschnitten, allerdings nicht bei "normalen" Konzerten. "Ghost has held some experimental performances at sacred places in recent years. This is a record of these live performances." So steht es im Beiheft von "Temple Stone" geschrieben. Die genannten heiligen Orte waren offenbar zwei (bei jedem Stück ist angegeben, wo die Aufnahme stattfand), einmal der Seiryu Temple, vermutlich ein shintoistischer Tempel, zum anderen die Wasada Salvation Church, offenbar eine christliche Kirche. An diesen beiden Orten wurden die 10 Stücke des Albums bei verschiedenen Gelegenheiten mitgeschnitten. Ob es sich dabei um richtige Konzerte gehandelt hat, oder um Aufnahmesessions unter Livebedingungen ist unklar. Irgendwelche Publikumsgeräusche sind jedenfalls nicht zu hören.
Vornehmlich Stücke der ersten beiden Alben sind auf "Temple Stone" zu hören, allerdings in einem meistenteils ganz anderen Klanggewand. Das japanisch-traditionelle Element hat deutlich an Gewicht gewonnen. Das einleitende "Moungod radiant youth" klingt z.B. eher wie ein shintoistisches Klangritual, voller schwebender Klänge, schrägem Streichergeknarze, hallender Flötentöne und allerlei mysteriös-getragener Gesänge. Auch in den restlichen Nummern ist die Band um Masaki Batoh um einiges kantiger und wüster zu Gange, als man das von den bisherigen Studioscheiben gewohnt war. In musikalischer Hinsicht wird zwar weiterhin eine Art von Akustik-Psychedelik-Krautrock geboten, doch kommt diese Musik deutlich sperriger, intensiver, improvisierter und auch rockiger aus den Boxen als auf den Studioscheiben. Bisweilen wird es gar regelrecht wüst und freiformatig (man höre z.B. die zweite Hälfte von "Blood red river" oder den Schluss von "Sun is tangging").
Akustikgitarren, Piano, eine elektrisch verstärkte Drehleier, E-Orgel, Cello, allerlei Flöten und diverse Perkussion kommt hier vornehmlich zum Einsatz. Das von diesen erzeugte Klanggefüge gleitet getragen-hypnotisch, mysterös-schamanenhaft - wie ein repetitiver Beschwörungstanz -, aber auch heftig (kraut)rockend und lärmend voran. Einige mittelalterlich-folkige Abschnitte sind darin genauso verwoben wie diverse psychedelisch-entspannte Songs, vorgetragen von Batoh mit seinem charakteristischen Gesang in Japenglisch.
"Temple Stone" ist ein beeindruckendes Album mit einem sehr eigenen Gemenge an fernöstlichen und europäischen Klängen, psychedelisch, progressiv und klangvoll. Von den ersten drei Ghost-Alben ist dieses sicher das beste und stellt einen ersten Höhepunkt in der Diskographie der Band dar.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.11.2011 |
| Letzte Änderung: |
13.11.2011 |
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