Cieli sotterranei
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Andrea Fiorin |
Bass, Gesang |
| Umberto Schirosi |
Gitarre, Gesang |
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| Mario Fiorin |
Keyboards |
| Luca Galimberti |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Fratelli d'Italia
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11:45
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| 2. |
Ahimsa
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8:03
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| 3. |
Cieli Sotterranei
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9:20
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| 4. |
Terra!
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6:34
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| 5. |
La Stanza di Mandelbrot - parte I
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6:41
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| 6. |
La Stanza di Mandelbrot - parte II
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11:18
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| 7. |
Cieli Sotterranei - Frattale
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11:58
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| Gesamtlaufzeit | 65:39 |
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Rezensionen

Cieli sotterranei ("Unterirdische Himmel") ist das zweite Album der italienischen Formation Mappe Nootiche. Im Untertitel heißt es noch "La stanza di Mandelbrot" (Mandelbrots Zimmer), denn es ist dem französischen Mathematiker Benoît Mandelbrot gewidmet. Dessen 1982 erschienenes Buch "Die fraktale Geometrie der Natur" machte den Begriff des Fraktals auch außerhalb der mathematischen Fachwelt populär, insbesondere durch die Visualisierung der nach ihm benannten Mandelbrot-Menge als sogenanntes "Apfelmännchen".
Eine CD, die sich mit Mathematik beschäftigt - was mag da für Musik drauf sein? Bestimmt irgendwelche komplett abstrakten Klänge, die dem gemeinen Hörer auf ewig verschlossen bleiben? Gemach. Im Gegenteil geht es angenehm wohlig zur Sache. Warme elektronische Klangflächen bilden die Grundlage der ausgedehnten Stücke, betten das Ohr auf Wattebäuschchen und tragen es sanft in höhere Sphären, dazu ertönen zarte Klänge der E-Gitarre, die eine Inspiration durch Pink Floyd nicht verleugnen können. Manchmal ist auch die Kosmische Musik der frühen 70er nicht weit, wenn freie elektronische Klänge sich in den Vordergrund schieben. Dies jedoch ohne dass die Musik in irgendeiner Weise hektisch, laut oder gar kantig würde - nein, stets bleibt alles dick in Watte gepackt. Allenfalls schwillt die Musik vorübergehend etwas an, was etwa dem Titelstück einen gewissen Postrock-Charakter verleiht.
Man sieht schon, es ist nicht gerade eine musikalische Herausforderung, die einen hier erwartet. Dennoch finde ich die Musik recht sympathisch, für derartige schwebende, spacige Klänge habe ich doch ein gewisses Faible. Bei einer Laufzeit von über einer Stunde stellen sich allerdings schon einige Längen ein, zumal das Ganze gelegentlich ein wenig zu luftig wird.
Es mag im übrigen verwundern, dass das Album als "instrumental" kategorisiert ist, obwohl zwei der Musiker auch Gesang beisteuern; aber das tun sie nur an zwei Stellen, und das im wesentlichen auch nur in Form sanfter "aaahs". Ansonsten ist lediglich in Ahimsa noch die eingespielte Stimme von Mahatma Gandhi zu hören.
Liebhaber "atmosphärischer" Musik sollten hier einmal reinhören.
| Anspieltipp(s): |
Terra |
| Vergleichbar mit: |
in Watte gepackte Pink Floyd |
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| Veröffentlicht am: |
12.12.2011 |
| Letzte Änderung: |
12.12.2011 |
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