Walking on Clouds
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
TAP |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Peter Lindahl |
Flutes, Mellotron, El. & Ac. Guitars, Mandolin, Viola, Zither, Bass, Percussion, Vocals, Sampler |
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| Hakan Almkvist |
Sitar, Tablas, El. Guitars, Bass, Tapes, Radio |
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Gastmusiker
| Kirk Chilton |
Violin |
| Ismet Demirhan |
Woodvinds |
| Sven Lindahl |
Cornett |
| Micke Lövroth |
Violin |
| Fereidoun Nadimi |
Darbouka |
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| Miriam Oldenburg |
Accordion |
| Stefan Ottman |
Recitation |
| Helena Selander |
Backing Vocals |
| Anders Victorsson |
Backing Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Kali
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6:28
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| 2. |
Mahatma
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6:08
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| 3. |
Over the Wall
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3:58
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| 4. |
The Caravan from Sheeba
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4:16
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| 5. |
Birka
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5:03
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| 6. |
Lop Nor (The Wandering Lake)
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4:33
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| 7. |
Dervish Dreams
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6:29
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| 8. |
Golgonda
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4:27
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| 9. |
Gates of Oneiron
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5:46
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| 10. |
Chandrika
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3:17
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| 11. |
Walking on Clouds
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6:09
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| Gesamtlaufzeit | 56:34 |
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Rezensionen

Siggy hat dieser Tage Peter Lindahls Bandprojekt In the Labyrinth auf die BBS gebracht. Warum bin ich da nicht drauf gekommen? In the Labyrinth produzierten auf den drei mir bekannten CDs allerkomischsten psychedelischen/atmosphärischen/soundtrackartigen Ethno-Prog. Gut, das Wort ?Ethno-Prog? habe ich eben erfunden, das gibt?s gar nicht. Aber diese Musik ist viel zu spannend und überzeugend, um vor den Lesern der BBS verheimlicht zu werden.
Wenn ich etwas an den CDs zu kritisieren habe, dann, dass sie vielleicht an wenigen Stellen einen Hauch zu synthetisch klingen. Aber das ist 1) die Ausnahme und 2) wirklich die einzige Kritik. Einflüsse fallen mir massig ein: Peter Gabriel (?Passion?), Nic Potter, Anthony Phillips, Carlos Peron, zahl- und namenlose Weltmusikanten. Ja, auch Oldfield, aber eher verhalten und wahrscheinlich meinem geringen Horizont in Sachen Weltmusik geschuldet. Die Melodien in "Mahatma" wecken in mir sogar Erinnerungen an Kraftwerk...natürlich völlig verschieden arrangiert.
?Kali?, der erste Song auf ?Walking on Clouds?, ist gleich ein Referenzwerk für das Album. Arabisch anmutende Perkussion, dazu indisch klingende Melodien. Dann hält ein Break den Lauf der Musik auf, das so nur Europäer an dieser Stelle einbetten konnten. Orientalische Musik wird hier nicht imitiert, sondern für die eigenen Ideen adaptiert und umgeprägt.
Zwischen der perkussionslastigen Musik mit ihren Tablas und Sitars bahnt sich immer wieder ein Mellotron, eine (gar hackettartige) Gitarre oder einfach nur eine Bassgitarre, die auf den europäischen, in diesem Falle eben schwedischen, Ursprung der Musik verweist. Ab und an singt Peter Lindahl einige Zeilen, mit einer Stimme, die an Andrew Latimer erinnert. Mir gefällt die Stimme sehr und ich könnte mir vorstellen, dass Lindahl deutlich mehr singt, als drei, vier Liedern pro Platte. Ah, auch die Stimme von Tony Banks kam mir in den Sinn, nur eben in gut und gekonnt.
Durchhänger auf dem rund einstündigen Album konnte ich nicht ausmachen. Die Musik ? es folgt eine unglaublich innovative Formulierung ? nimmt einen mit auf eine Reise...in den Nahen Osten, in dein Inneres, wohin du willst. Nur langweilig wird es nie.
Wer die Möglichkeit hat, In the Labyrinth anzuchecken sollte dies unbedingt tun. Tolle Musik, die mich ? 100% subjektiv ? an eine orientalische Version der Brimstone Solar Radiation Band erinnert.
| Anspieltipp(s): |
Kali |
| Vergleichbar mit: |
Atmospährisch mit PGs Soundtracks, Nic Potter, Ant Phillips. |
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| Veröffentlicht am: |
22.12.2011 |
| Letzte Änderung: |
21.12.2011 |
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