Falling Asleep
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
gutmensch-records |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Ian Alexander Griffiths |
guitar, lead vocals |
| Marcel Kohn |
keyboards, vocals |
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| Christopher Streidt |
bass, vocals |
| Stephan Schöpe |
drums, vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Falling Asleep
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5:31
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| 2. |
Exoplanet
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3:31
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| 3. |
One in a Million
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3:56
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| 4. |
Child of our Times
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3:53
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| 5. |
Five Bagger
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4:14
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| 6. |
Poisoned Waters
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3:59
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| 7. |
Mass Hypnosis
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6:54
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| 8. |
Beneath the Molten Sand
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7:27
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| 9. |
Nuke
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4:30
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| 10. |
Full Circle
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6:08
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| 11. |
Wayward Souls
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4:18
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| 12. |
Weather Report
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10:40
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| 13. |
Dawn
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2:36
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| Gesamtlaufzeit | 67:37 |
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Rezensionen

Ter'Azur sind neu und so neu doch auch wieder nicht. Im Kern bildet Awake, die wohl einzige deutsche Dream Theater-Coverband minus des angestammten Sängers, das neue Quartett Ter'Azur, welches gleich mit einem ausgefeilten Konzeptalbum das Licht der Öffentlichkeit betritt. Auch wenn die Musiker wohl noch jung an Jahren sind, besteht an den instrumentalen Fähigkeiten anlässlich zweier gefeierter Auftritte eben als Awake auf der Frankfurter Musikmesse kaum ein Zweifel.
Von Dream Theater findet sich allerdings wenig in der Musik von "Falling Asleep" wieder. Hier fröhnen die Vier eher ihrer Leidenschaft für Genesis, Porcupine Tree & Co. und präsentieren uns ein fast lupenreines Neoprog-Album mit ein paar heftigeren Ingredenzien. Die Geschichte dreht sich um den Ölmagnaten Richard Taggert, der das Erbe seines verstorbenen Vaters antritt und dabei in einen Moloch aus wirtschaftlichen, politischen und militärischen Verstrickungen gerät. Die Texte arbeiten die Thematik kritisch, aber nicht linear, auf, so dass für den Hörer noch so einiges an eigenem Interpretationsspielraum bleibt. So ein Album kann natürlich nur bei einem Label namens "gutmensch-records" erscheinen.
Musikalisch erschaffen Ter'Azur symphonische Klanggebilde mit leicht zuckrigen, eingängigen Melodien, ohne ins Banale abzugleiten. Trotzdem ist natürlich überwiegend Wohlklang angesagt. Die Gitarren bratzeln eher sanft und beißen nur selten mal richtig zu, die Keyboards spendieren genretypische Dudidu-Läufe und sind immer dann am besten wenn perlendes Piano ertönt (was glücklicherweise durchaus oft passiert). Das Ganze spielt sich eher in einem gepflegten Midtempo ab und wirkt daher nicht besonders dynamisch, "Falling Asleep" eben, wenn man bösartig wäre. Nein, so schlimm ist es nicht, aber dem Album hätten ein paar mehr aggressive Momente und flotte Ausbrüche, wie zum Beispiel das fast schon progmetallische "Mass Hypnosis", gut getan. Auch wenn hier wieder die unvermeidlichen Sprach-Samples für leichtes Bauchgrimmen sorgen. Auch ein paar jazzige Interludien sorgen gleich für Aufhorchen, auch davon sollte es viel mehr geben. Trotz dieser leichten Schwächen ist "Falling Asleep" allemal ein Tipp für Genre-Fans und Freunde der melodisch-symphonischen Unterhaltung ganz allgemein. Einige gewollt schräge Harmonien und wohl bewusst eingebaute Sperrigkeiten sind in diesem Fall vielleicht sogar eher von Vorteil, weil die Musik so davor bewahrt wird, sich allzusehr im Wohlklang zu verflüchtigen.
Nicht einfach ist auch der Gesang. Gitarrist Ian Alexander Griffiths singt sicherlich nicht falsch, aber seine Stimme hat wenig eigenen Charakter und fließt daher etwas monoton, ohne Dynamik, ohne wirklich zu packen aus den Boxen. Das ist gerade im Verbund mit der - wie erwähnt - oftmals auch nicht so dynamischen Musik schon ein Problem, da sich hier die Eindrücke noch verstärken und so das Album im Gesamteindruck "herunterziehen". Dagegen sind die Chorpassagen gelungen und reißen einiges wieder raus. Trotzdem würde ich der Band den Tipp geben wollen, es vielleicht doch mal mit einem anderen Sänger zu probieren, wenn man auch in Zukunft auf doch recht textlastige Konzepte setzen will.
Alles in allem legen Ter'Azur mit "Falling Asleep" ein Debüt vor, welches noch Licht- und Schattenseiten hat, trotzdem aber unterhaltsam für Genrefans daherkommt, die hier auf jeden Fall ein Ohr riskieren sollten, und auf einiges an Potential schließen lässt.
| Anspieltipp(s): |
Ein Konzeptalbum muss man schon ganz hören... ansonsten "One in a Million" und "Mass Hypnosis", um so ein bisschen die Extrem-Positionen kennenzulernen,einfach mal die Bandcamp-Seite der Band besuchen |
| Vergleichbar mit: |
dem Konzept des melodieseligen Neoprogs an sich |
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| Veröffentlicht am: |
8.2.2012 |
| Letzte Änderung: |
4.3.2012 |
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