You name it
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Loudville Records |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Michael Luginbuehl |
Vocals |
| Valentin Grendelmeier |
Guitar |
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| Marc Muellhaupt |
Bass |
| Andreas Wettstein |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Epigone
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4.45
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| 2. |
8
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3.36
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| 3. |
Alpha Fiasko
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6.46
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| 4. |
123 Part 1
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3.40
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| 5. |
-
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0.06
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| 6. |
Broker
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4.20
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| 7. |
The Loyal
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4.24
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| 8. |
God´s Heir
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5.58
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| 9. |
Seceder
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8.12
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| 10. |
Armada Insanity
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5.12
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| 11. |
Trigger Architect
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7.24
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| Gesamtlaufzeit | 54:23 |
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Rezensionen

Es gibt Bands, die als kreative Vorbilder in die Geschichte eingehen werden und es gibt eben solche, die trotz der tadellosen Darbietung möglicherwiese als eine erstklassige Vorgruppe in guter Erinnerung bleiben werden. Zu der letzteren Kategorie fallen mir ganz spontan die Schweizer von Prisma ein. Seit 2002 absolvierten sie schon zahlreiche Auftritte als Vorgruppe oder Festivalteilnehmer, einige sogar als Hauptact. Außerdem brachten sie in den ersten neun Jahren der Bandgeschichte eine EP und zwei Vollzeit-CD's raus, was nicht unbedingt von überschäumender Kreativität zeugt. Trotzdem liegt es mir fern ihnen die Existenzberechtigung abzusprechen. Im Gegenteil, wenn sie öfters derart unterhaltsame, heftig rockende und im Rahmen des sog. Alternative (Prog)Metal abwechslungreich gestaltete Scheiben wie z.B. "You name it" rausbringen könnten, wäre ich als Tool- und Alternative Progmetal-Freund sehr erfreut.
Und dennoch haben Prisma ein wenig von eigenem Profil entwickeln können: statt Schwermut und Weltschmerz, die ich in der Musik von Tool zu hören glaube, verbreiten die schweizer Prismatiker eher reinigend wirkende Energie. Soweit man das ohne Einblick in die Songtexte beurteilen kann. Prisma erwecken im Gegensatz zu ihren Vorbildern kaum den Eindruck, dass ihnen vertrackte Rhythmen wichtiger sein könnten, als ansteckende Grooves. Und so besteht ihre Musik neben gerne unterstellten eindeutigen Einflüssen auch aus einer gehörigen Portion vom progressiv-treibenden Alternative Rock. In mindestens zwei Stücken fallen mir zudem sehr angenehm psychedelisch-bluesig eingefärbte Riffs auf. Übrigens: Track Nummer 5 heisst nicht etwa ? - ?. Genau genommen gibt es diesen Track gar nicht. Nach wenigen Sekunden geht es zum nächsten Song über. Ein kleiner Scherz sollte auch mal sein?
(Um ganz exakt zu sein finde ich das eigentlich gar nicht sooo witzig, dass man eine angeblich limitierte Version bei der Band direkt erwerben muss, um den Track No.5 hören zu dürfen).
Bei Prisma gilt, was bei allen guten Bands gilt, die nicht die Eingebung hatten Wegbereiter oder Pioniere zu werden: wer radikal Neues entdecken möchte wird hier nicht fündig. Wer aber anspruchsvolle, erstklassig dargebotene Rockmusik ohne übermäßige Originalität zu schätzen weiß, der wird an Prisma seine Freude haben.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.2.2012 |
| Letzte Änderung: |
17.2.2012 |
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Die Schweizer Prisma werden ja gerne als Tool-Klon gebrandmarkt, verschrien, bezeichnet, wie auch immer. Auch wenn ich nun nicht gerade der Tool-Experte oder gar –Vielhörer bin, so kann man diesen Vergleich natürlich nicht von der Hand weisen. Ich würde vielleicht noch die polnischen Acts Rootwater oder Indukti erwähnen. Gut, gerade Indukti haben auch so eine Tool-Schlagseite und vielleicht ist mir auch der ziemlich gelungene Gastauftritt von Sänger Luginbuehl auf Induktis Meisterwerk „Idmen“ im Ohr. Dabei sind Indukti allerdings genialer und Rootwater härter, aber genug der Vergleiche…
Ich höre „You Name It“ mit Vergnügen. Harte, alternative-rockig raue Riffs dreschen einem um die Ohren, im Magen wühlt ein grummelnder Bass und das wuselige Schlagzeug tritt einem ordentlich in den Hintern. Dazu säuselt, flüstert, schreit und singt Michael Luginbuehl in beeindruckender Manier. Knalliger Rock, vertrackt genug um nicht zu langweilen, rotzig genug um einfach mal ordentlich abzugehen.
Mehr muss man hier eigentlich nicht sagen. Jeder Song für sich ist gut, leider sind sich die Songs aber etwas zu ähnlich. Das führt dazu, dass nach starkem Beginn sich ein bisschen der Gleichklang breit macht, aber das ist letztlich (und natürlich das Thema „Klontum“, das jeder für sich selbst bewerten muss) der einzige wirkliche Mecker.
| Anspieltipp(s): |
geht alles, also vorne anfangen |
| Vergleichbar mit: |
siehe Text... Tool und ähnlich gelagerte Bands |
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| Veröffentlicht am: |
27.2.2012 |
| Letzte Änderung: |
4.3.2012 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Prisma
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2007 |
Collusion |
8.00 |
3 |
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