Kings of Time
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Olli Joukio |
Drums, Percussion |
| Jari Lähteinen |
Keyboards |
| Mikko Rintala |
Guitars |
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| Pasi Salmi |
Keyboards |
| Harri Sippola |
Guitars |
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Gastmusiker
| VUK |
Voice |
| Irina Riemelä |
Sax |
| Maju Peltomäki |
Voice |
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| Sandra Mahlamäki |
Violin |
| Ville Kainulainen |
Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
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7:31
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| 2. |
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5:24
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| 3. |
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11:01
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| 4. |
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6:04
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| 5. |
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6:35
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| 6. |
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5:08
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| 7. |
-
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6:34
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| Gesamtlaufzeit | 48:17 |
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Rezensionen

Das "Beiheft" des zweiten Albums der finnischen Postrocker Magyar Posse besteht aus vier hochglanzbedruckten, von Rottönen dominierten, quadratischen Karten, die auf beiden Seiten bei wechselnden Motiven Bandnamen und Albumtitel tragen. Je nachdem welche Karte man in welcher Orientierung nach Vorne stellt, hat "Kings of Time" somit ein anderes Covermotiv. Nur eine der acht Kartenseiten kommt bis auf ein kleines M unten im rechten Eck ohne Schriftzeichen aus und ist somit vermutlich die Rückseite. Das Bild mit dem Radioteleskop war allerdings Vorne, als ich die CD aus dem Briefumschlag zog. Offenbar wurde das Album mit diesem Frontcover vom Label ausgeliefert und auch im weltweiten Netz ist "Kings of Time" meist so zu sehen.
Für ihren Zweitling haben Magyar Posse in personeller Hinsicht aufgestockt. Zu großen musikalischen Veränderungen hat das im Vergleich zum Debütalbum aber nicht geführt. Dafür haben Magyar Posse hier ihren Stil perfektioniert. Einen klassischen, von großen dynamischen Stimmungsbögen bestimmten Postrock gibt es auf "Kings of Time" zu hören, der noch elegischer, klang- und stimmungsvoller ausgefallen ist als die auf "We Will Carry You Over The Mountains" zu hörenden Töne. Dicht gewobene Klanggeflechte von Gitarren und Tasten bestimmen die sieben titellosen Nummern, ab und zu ergänzt um die Violine Sandra Mahlamäkis (die sich wenig später der Band als festes Mitglied anschließen sollte). Dazu kommen (an den lauteren Stellen) das sehr dynamische Schlagwerk Olli Joukios und immer wieder einige textlose Gesangseinlagen. Ein Bass kommt offenhörlich nicht zum Einsatz. Gelegentlich auftauchende tiefere Töne werden von einer der beiden Gitarren beigesteuert, doch erhält die Musik gerade durch das Fehlen des Basses eine recht eigene Leichtig- oder Luftigkeit, die mit den eigenen Charakter der Musik von Magyar Posse ausmacht.
Man kann natürlich nicht behaupten, dass die Musik der Finnen auf "Kings of Time" sonderlich von dem von Bands wie GY!BE, Mogwai oder Explosion In The Sky angelegten, inzwischen doch etwas ausgetretenen Pfad abweichen würde (wobei man festellen muss, dass Magyar Posse auch gar nicht so viel später dran waren). Doch sind die eher kühlen Klanggemälde der Band aus Pori so rund und ausgewogen konstruiert, wirken geradezu kristallin, schmerzhaft rein, bisweilen ausgesprochen gewaltig und laut, an anderer Stelle wieder äußerst zerbrechlich, erhaben und filigran, dass man einfach nur gebannt zuhören kann.
"Kings of Time" ist eine ausgesprochen gelungene Postrock-Suite, nach der sich Liebhaber des Genres umschauen sollten. Leider hat die Band damals in den entsprechenden Kreisen kaum Aufsehen erregt und die Auflage von Verdura Records war eher klein und wurde nicht nachgepresst. Die Folge: Die CD ist nur noch schwer aufzutreiben. Wer aber trotzdem einmal irgendwo "Kings of Time" in die Finger bekommt, der sollte auf jeden Fall zugreifen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.4.2012 |
| Letzte Änderung: |
29.7.2012 |
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