Forever Live
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Pete Nicholls |
vocals |
| Mike Holmes |
guitars |
| Martin Orford |
keyboards, backing vocals |
|
| John Jowitt |
bass,backing vocals |
| Paul Cook |
drums |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Wake
|
5:08
|
| 2. |
The Darkest Hour
|
10:27
|
| 3. |
Widows Peak
|
9:34
|
| 4. |
Out Of Nowhere
|
5:05
|
| 5. |
Nostalgia - Falling Apart At The Seams
|
10:37
|
| 6. |
The Last Human Gateway - Middle Section
|
4:27
|
| 7. |
Fading Senses
|
6:54
|
| Gesamtlaufzeit | 52:12 |
|
| Disc 2 |
| 1. |
The Thousand Days
|
4:24
|
| 2. |
Leap Of Faith
|
7:04
|
| 3. |
Human Nature
|
10:15
|
| 4. |
The Enemy Smacks
|
15:58
|
| 5. |
Headlong
|
7:41
|
| 6. |
The Last Human Gateway - End Section
|
8:00
|
| 7. |
No Love Lost
|
5:51
|
| Gesamtlaufzeit | 59:13 |
|
Rezensionen

Es war ein ziemliches Gedöns, bis dieses Live-Album endlich herauskam: Ewige Jahre lang versprachen IQ die CD für "dieses Jahr" (nein, die sind nicht mit Peter Gabriel verwandt), bis sie dann kurz vor Subterranea das Licht der Welt erblickte. Das Konzert, aufgenommen kurz vor EVER, entlohnt aber für die lange Wartezeit.
Leider ist Nicholls noch nicht wieder ganz bei Stimme, keine Frage, Songs wie "The Darkest Hour" kommen auf EVER einfach mit mehr Ausdruck und Wumms in der Stimme rüber (vor allem "Nothing any good..."), aber das macht er mit dem ihm eigenen Charisma wieder weg. Man hört der Platte auch eine gewisse Nervosität und Ernsthaftigkeit in der Performance an, die ein IQ-Auftritt - gelinde gesagt - sonst nicht dauernd an sich hat. Trotzdem... Die Songauswahl ist durchwachsen - hier scheint man jedem etwas bieten zu wollen. Aber auch wenn Stücke wie "No Love Lost", "Out of Nowhere" oder auch "Human Nature" nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehören, stören sie nicht weiter. Überraschend ist auch, daß die Jungs fehlerfrei durch die Songs kommen, was bei IQ live auch nicht oft vorkommt. (Nicht daß das weiter stören würde, will ich noch anmerken.)
Zum Thema Sound: Großartig, was Mike Holmes da produziert hat, sehr transparent usw, aber auch er kann natürlich den nöligen D70-Orgelsound von Orford nicht übertünschen. Furchtbar! Schenkt dem Mann mal z.B. eine C3... oder auch nur ein Viscount-Teil! Die Gitarre kommt nahe an das ran, was Rotherys Sound ohne Tremolo-Einsatz wäre, Paul Cooks Drums klingen druckvoll, aber nie matschig, und Jowitt drückt. Ein echtes Plus hier! Die Musik auf der CD entspricht voll und ganz den Erwartungen. Gerade die Songs von TALES gewinnen durch den neuen Sound neue Dimensionen, und auch die sehr steif produzierte THE WAKE kommt in neuem Klanggewand eingängiger daher. Die Stückchen aus "Last Human Gateway" sind schön arrangiert, wenn auch das ganze Stück natürlich wünschenswert gewesen wäre... Echte Höhepunkte bilden aber "The Enemy Smacks" und "Headlong", die richtig loslegen, abgehen, gut gespielt sind.
Fazit: Ein gutes Einsteiger-Album in die Musik von IQ. Wer die Versionen dieser Platte mal gehört hat, greift zwar noch zu EVER, aber zu THE WAKE und TALES nur noch, wenn er Songs hören will, die auf FOREVER LIVE nicht drauf sind.
| Anspieltipp(s): |
The Enemy Smacks, Headlong |
| Vergleichbar mit: |
Neoprog an sich ;-) |
|
| Veröffentlicht am: |
9.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
9.6.2002 |
|
|
|
Zum Seitenanfang

In jeder Hinsicht ein tolles Album : ein pot pourri aus über 10 Jahren IQ-Geschichte, ein sauberer, ausgewogener Klang, die live-Atmosphäre kommt gut mit rüber und das ganze ist auch ordentlich lang, wenn man auch auf die beiden 2 CD`s durchaus noch jeweils 20 Minuten mehr hätte draufpacken können. So hätte ich mir noch "further away", "intelligence quotient" und "outer limits" gewünscht. Aber auch so kommt man voll auf seine Kosten. Nicholls Stimme kenne ich live gar nicht anders als immer etwas an der Grenze. Und das ist auch gut so. Dadurch behalten die Stücke bei aller modernen und glasklaren Produktion doch wenigstens ein wenig ihrer ursprünglichen, liebgewonnenen Authentizität. Ich bin daher nicht der Meinung, dass man die alten Alben "The Wake" und "Tales from the lush attic" nicht mehr unbedingt braucht. Im Gegenteil. Dort sind die "echten" Versionen als Rohdiamanten zu finden. Wogegen Ever im Prinzip mehr oder weniger gleich klingt wie ForEver live bei identischer Interpretation der Stücke. Höhepunkte des Albums sind für mich "Widow`s peak", "Nostalgia" und "the enemy smacks". Ebenfalls stark, wenn auch leider fragmentiert, ist "the last human gateway". Ich freue mich schon auf die DVD (mit hoffentlich viel Bonus-Material) und auf die angekündigten live-bootlegs (Archive-collection).
| Anspieltipp(s): |
widow`s peak |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
9.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
9.5.2003 |
|
|
|
Zum Seitenanfang

Kurz zu mir und IQ: In den 80ern mal in "The Wake" reingehört und Produktion sowie Stimme als "nicht gut" befunden. Nun aufgrund der vielen guten Stimmen zum neuen Album neugierig geworden und zweimal etwas riskiert. And here it comes....
Mit der Stimme von Herrn Nicholls hab ich hier beim Livealbum immer noch teilweise meine Probleme. Irgendwie seltsam. Es gibt Momente, da erinnert er mich an Peter Gabriel, um kurz darauf wieder etwas von sich zu geben, bei dem ich mich frage, ob er jemals gelernt, hat den Ton zu treffen. Insgesamt aber konnte ich mich damit anfreunden. Seine Stimme ist auf alle Fälle auffällig im Sinn von "wiedererkennbar". Und das können heute wahrlich die meisten Sänger nicht von sich behaupten.
Die Keyboards von Martin Orford dagegen klingen oft so arg nach den grauslichen 80er Jahren, dass ich schon mal ungläubig aufs Aufnahmedatum ? 1993 ? geschielt habe.
Um es kurz zu machen (es gibt ja schon einige Rezis hier): alles in allem würde ich es auch als Einstieg in die "alten" IQ empfehlen. Es hat sehr gute Songs und Augenblicke (Nostalgia/Falling apart at the seams, Widow?s peak, die beiden Ausschnitte aus TLHG, Leap of faith, No love lost und natürlich den Enemy), gepaart mit Songs, die etwas vorbeiplätschern, aber dabei nicht schlimm oder gar furchtbar wären (The wake, The darkest hour, The thousand days). Richtig schlecht finde ich nichts. Das Konzert macht Spaß und stellt die Band gut vor. Der Sound ist auch sehr gut. Ich bin also nun auch bei IQ dabei.
| Anspieltipp(s): |
Nostalgia/Falling apart at the seams, The enemy smacks, No love lost |
| Vergleichbar mit: |
Neo-Prog der 80er, alte Marillion teilweise |
|
| Veröffentlicht am: |
10.8.2004 |
| Letzte Änderung: |
10.8.2004 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von IQ
Zum Seitenanfang
|