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Epidermis

June 1975

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010 (Aufnahmen aus dem Jahr 1975)
Besonderheiten/Stil: Beat; Klassischer Prog; Rock / Pop / Mainstream
Label: Proton Musikverlag
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rolf Lonz Lead Vocals, Guitars, Flute, Composition, Lyrics
Reiner Neeb Drums, Backing Vocals
Michael Kurz Keyboards, Back Vocals
Wolfgang Wünsche Bass, Backing Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Moments 2:55
2. Lost In A Dream 3:06
3. Time 3:10
4. Fashion Girl 4:52
5. Look Out 3:09
6. Cough (Send Me A Doctor) 2:42
7. Social Tragedy 5:18
8. Feelings I (Demo Version) 3:57
9. Feelings II (Studio Version) 4:50
10. Listeners 7:44
11. Quarreling Pigs 3:55
12. Theme For Fred 4:26
13. Powerslide 3:11
14. A Speck, A Dream (I.Edition) (Long Version) 20:12
Gesamtlaufzeit73:27


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


"June 1975" ist das pragmatisch betitelte Debütalbum der deutschen Band Epidermis, die zwei Jahre später mit "Genius Of Original Force" einen veritablen Klassiker der deutschen Progszene vorlegen würde. Erschienen ist es damals nicht, erst 2010 wurden die Bänder digitalisiert und veröffentlicht. Sie sind als Download erhältlich

Seinem Titel entsprechend nimmt das Album von schwergewichtigen Themen a la "The Non-Existent Surroundings Of God" erst einmal Abstand, um sich stattdessen leichgewichtigeren Dingen wie Fashion Girls und dem Husten zuzuwenden. Die Musik fällt entsprechend aus: sechs (kurze) Songs lang befinden wir uns in poppigen Gefilden, und man beginnt sich zu fragen, ob man hier der gleichen Band lauscht, die "Genius Of Original Force" haarscharf zwischen Rick Wakeman und Gentle Giant platzierte. Allenfalls die ausgefeilten Gesangsarrangements geben einen Hinweis darauf, dass wir hier richtig sein könnten.

Mit "Social Tragedy" nimmt "June 1975" dann allerdings eine überraschende Wendung. Plötzlich ertönt ein harscher Canterbury-Sound, eine instrumentale Einleitung bietet eine ganze Reihe von Rhythmuswechseln und seltsame Melodien erzeugen eine seltsame Atmosphäre, die so gar nichts mit den fröhlichen Uptemponummern des ersten Teils gemeinsam haben will. Ein erster Höhepunkt!

Mit dem schönen "Feelings" wird es dann lyrischer, zum Pop kehrt das Album allerdings nicht mehr zurück. Schön hier die Gesangsmelodien, ebenso wie der Flöteneinsatz von Rolf Lonz. Bei "Listeners" zeigt die Band dann erstmals, was sie in Punkto Gesangsarrangements draufhatte. Ähnlich wie Gentle Giant orientiert man sich an klassischen Vorbildern, dazu wabert eine spacige Orgel und gedämpfte Gitarrensounds spinnen jazzige Fäden um eine solide rhythmische Basis. Jetzt sind wir gänzlich im Prog angekommen, mal stärker mit Rockanteilen, mal stärker an barocken Vorbildern orientiert ("Quarreling Pigs", "Theme for Fred").

Der eigentliche Höhepunkt des Albums ist allerdings der Longtrack "A Speck a Dream", vielleicht eines der am besten gehüteten Geheimnisse des deutschen Progressive Rock. Auf Augenhöhe mit ähnlichen Stücken englischer Bands jener Zeit verarbeiten Epidermis Einflüsse aus Jazz, Rock und Klassik zu einem Werk, das lyrische, akustische Passagen neben sinistre Orgeldissonanzen, vorantreibenden instrumentalen Rock neben augefeilte Vokalarrangements und heftig avantgardistische instrumentale Ausbrüche neben bluesige Gitarrensoli stellt - ohne dass man es als inhomogen empfinden würde. Auch hier werden die Canterbury-Einflüsse deutlich, zu denken ist vor allem an die frühen Bands wie Egg oder Khan, aber an einigen Stellen muss an unwillkürlich auch an Jethro Tull denken. Wer also solche Referenzpunkte als Anreiz braucht, der sollte spätestens jetzt wissen, dass dieses Album etwas für ihn ist - und nicht nur wegen "A Speck a Dream".

Denn der Longtrack sollte einem den Blick auf die anderen Songs nicht verstellen, schon gar nicht den auf die Prog-Stücke ab "Social Tragedy". Dafür, dass das nicht geschieht, sorgt aber schon die ausgefeilte Dramaturgie des Albums, die die Spannung vom leichgewichtigen Einstieg bis hin zum Opus Magnum Stufe für Stufe erhöht. Empfehlung!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.2.2013
Letzte Änderung: 27.2.2013
Wertung: 9/15
Punktabzug für den äußerst muffigen Sound - wobei... Das Album wurde in 2 Tagen aufgenommen! Wenn das keine Leistung ist...

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Epidermis

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1977 Genius Of Original Force 9.33 3
1993 Feel Me II 7.50 2
2010 Muster-Burger - 1

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