Secret World Live
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
11.67/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Gabriel |
lead vocals, harmonica |
| Manu Katché |
drums |
| Tony Levin |
bass, backing vocals |
| David Rhodes |
guitar, backing vocals |
| Jean Claude Naimro |
keyboards, backing vocals |
| Paula Cole |
additional vocals |
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| Shankar |
violin, additional vocals |
| Levon Minassian |
doudouk |
| Papa Wemba |
additional vocals |
| Reddy Mela Amissi |
additional vocals |
| Styno Mubi Matadi |
additional vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Come Talk To Me
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6:13
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| 2. |
Steam
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7:43
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| 3. |
Across The River
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6:00
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| 4. |
Slow Marimbas
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1:41
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| 5. |
Shaking The Tree
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9:18
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| 6. |
Red Rain
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6:13
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| 7. |
Blood Of Eden
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6:38
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| 8. |
Kiss That Frog
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5:58
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| 9. |
Washing Of The Water
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4:07
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| 10. |
Solsbury Hill
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4:42
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| Gesamtlaufzeit | 58:33 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Digging In The Dirt
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7:36
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| 2. |
Sledgehammer
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4:38
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| 3. |
Secret World
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9:10
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| 4. |
Don't Give Up
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7:35
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| 5. |
In Your Eyes
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11:32
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| Gesamtlaufzeit | 40:31 |
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Rezensionen

Das Konzept dieser CD steht ganz im Zeichen von "US". In der Songauswahl weniger düster als "Plays Live", im Sound merklich besser, besticht die CD durch die spürbare Spielfreude der beteiligten, natürlich brillianten Musiker (Katche, Levin, Rhodes, Paula Cole (die sich hier noch nicht in ihrer pseudo-ambitionierten Art die Stimme kaputt schreit), Shankar - um nur einige zu nennen). Die Songs sind merklich variiert zu den jeweiligen Studioversionen, man erkennt immer wieder sprühende Interaktion zwischen Musikern und Publikum. Nur ein paar Leckerbissen, die sich von ihren Studiovorbildern unterscheiden: "Shaking the tree" enthält ein paar instrumentale Zwischenschnipsel der Band (Gabriel stellt sie vor), "Red Rain" ist schleppender und düsterer, "Washing of the water" ist keine Klavier-, sondern eine SynthieStrings-Ballade, bei der der "Letting Go"-Teil durch den Einsatz von Katches "echten" Drums unheimlich an Druck gewinnt. Wieder mal ein "Solsbury Hill" mit Stick, aber allein der Einsatz von Levin am Ende der ersten Strophe macht die Platte erwerbenswert... Auf der zweiten CD haben wir eid "Don't give up" mit Paula Cole, und wer ihre SoloAlben kennt, wird ihr ein solches Feeling kaum zugetraut haben. Vor allem auf "This Fire" enttäuscht die Lady doch sehr mit verkrampftem Pressen und dem verzweifelten Versuch, Tory Amos an "Jungfrauengenöle" (nicht von mir!) noch zu übertreffen... hier keine Spur davon! "In your eyes" hat den üblichen live-Witz und bringt Papa Wemba und Band auf die Bühne, was beim ersten Hören vielleicht einen komischen Effekt haben kann, aber danach schnell in gute Laune aufgelöst wird. Natürlich gibt es auch hier live-Teile, die die Studioversion nicht kennt.
Fazit: Toller Sound, Wahnsinns-Musiker, Spielfreude pur, abwechslungsreiches Set... leider vermißt man manchmal ein paar alte Leckerbissen, die den schrägen Gabriel stärker betonen. So sind auf einer Maxi-CD noch "San Jacinto" (das Katche einfach brilliant spielt!), "Mercy Street" (ganz ruhig und in sich gekehrt) oder auch "Family Snapshot" erhältlich, von denen jeder Track der CD noch gut getan hätte. Aber auch so überzeugend und souverän.
| Anspieltipp(s): |
Solsbury Hill (dieser Stick!!!), Don't Give Up, In Your Eyes |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
9.6.2002 |
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Das Gros der Stücke stammt von US (7) und So (4), garniert wird das Ganze mit 4 weiteren älteren Stücken. Live kommen vor allem intensive, rhythmusbetonte Stücke wie "Come talk to me", "Red rain", "kiss that frog", "Sledgehammer" und "solsbury hill" noch besser rüber als im Studiooriginal. "Come talk to me" wartet zusätzlich mit einem tollen Schlagzeugzwischenspiel auf und ist noch um eine Ecke intensiver als auf Us.
"Across the river" wirkt zuerst etwas angestrengt und erinnert dann in Ansätzen an Simple Minds 80er Jahre Stadionrock, was toll abgeht. Toll das Zwiespiel von Drums und Piano. "Slow Marimbas" ist ein kurzes, stimmungsvolles, sphärisches Interludium, das in den longtrack "Shaking the tree" überleitet. Prägend sind hier zu Anfang hypnotisierende Ethnobeats und afrikanische Männerchorgesänge. Im Mittelteil wirds dann kurz etwas schneller, dann werden die einzelnen Musiker vorgestellt, im Hintergrund groovt das "Orchester". Eine typische Live-Nummer, die am Schluss noch mit dem obligaten Sänger-Publikum-Duett ("ich singe heihoo, ihr singt es nach") aufwartet.
Dann folgt mit "Red rain" der absolute Höhepunkt der Scheibe. Noch intensiver, die drums noch druckvoller und mit gnadenlos groovendem Tiefbass. Haut mich jedesmal wieder um. Play it loud!
"Solsbury Hill" ist ebenfalls rockiger als in der Studioversion. Packend!
In diesem Stil geht es weiter mit "Digging in the dirt" und "Sledgehammer". Pumpend, düster das eine, krachend das andere. Auch Secret world gewinnt live an Kraft und Farbe. Im übrigen ist auch die Songauswahl aus den letzen beiden Alben beinahe perfekt. Ich hätte mir höchstens noch "Only us" und "Big time" gewünscht. Dafür hätte man sich das überlange "In your eyes" schenken können, das irgendwie dahinplätschert und gegenüber dem Rest etwas abfällt. Lediglich gegen Ende wirds lebhafter. Auch "Don`t give up" ist nett, wenn auch der Zauber von Kate Bush fehlt.
Unter dem Strich ein Best-of-live-Album der letzten beiden Studio-outputs mit beinahe optimaler Songauswahl. Toll interpretiert und soundtechnisch perfekt.
| Anspieltipp(s): |
Red rain, Come talk to me |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
1.7.2003 |
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Ich darf mal an dieser Stelle aus meiner eigenen Rezension zur DVD-Ausgabe dieser Konzert-Doppel-CD zitieren:
Von all' den Live-Konzerten, die ich bisher so geniessen durfte, erinnere ich mich eigentlich nur noch an eines in fast jedem Detail.... und das nach gut 10 Jahren (inzwischen fast 11 ;-) ). Während andere Live-Erlebnisse mit der Zeit irgendwie verblassen und man, wenn man Bands gar mehrfach gesehen hat, keine Einzelheiten mehr unterscheiden kann, ist das hier anders.
So ca. 1994, Frankenhalle, Nürnberg: Die langgestreckte Bühne in die Halle hinein, die Band meist auf der viereckigen Bühne (von mir aus damals rechts; wie ich inzwischen weiss: die "männliche" Bühne) platziert, aber doch immer in Bewegung. Peter Gabriel noch mit vollem Haar und dunklem Bart, der wie ein Irrwisch über die lange Bühne läuft, hüpft, jagt... bis hinüber auf das runde Ende (die "weibliche" Seite). Bäume wachsen aus dem Bühnenboden, Peter Gabriel fährt wie mit einem Floss die Bühne entlang, schliesslich verschwindet die komplette Band in einem Koffer... Alles war (und ist) beeindruckend! Die Luft sprühte förmlich vor Atmosphäre, dies war ein Gefühl, dem sich niemand der vor Ort war entziehen konnte.
Ich gebe zu, ich habe ein besonderes Faible für die "Art-Pop-Phase" (also "So" & "Us") von Peter Gabriel, so ist die Songsauswahl dieser "Secret World"-Tour fast perfekt... na ja, "Big Time" hätte noch dabei sein dürfen. Die meisten Songs gewinnen in den Live-Versionen nochmals deutlich an Kontur und Kraft.
Die DVD lässt einen das Konzerterlebnis nochmal perfekt nacherleben... das gelingt der Doppel-CD natürlich nicht so umfassend. Gerade bei Konzerten von Peter Gabriel spielt der visuelle Aspekt schon eine riesengrosse Rolle. Hier muss die CD also gegenüber der DVD verlieren. Aber da man ja nicht ständig einen Fernseher mit sich herumschleppen kann, macht die CD natürlich schon Sinn, denn man will auf dieses mitreißende Erlebnis einfach nicht verzichten.
Also: Meine Empfehlung auch für dieses Doppel-Live-Album als CD-Version. Für mich ist dies Peter Gabriel, liebevoll ja oft "Der Meister" genannt, auf dem Zenith seines Schaffens, glücklicherweise für die "Ewigkeit" dokumentiert. Und ausserdem ist hier auch die emotional beeindruckende Version von "Red Rain" drauf, die auf der DVD fehlt.
| Anspieltipp(s): |
Kennt doch eh' schon jeder, oder? |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.12.2005 |
| Letzte Änderung: |
12.12.2005 |
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