Ice Cycles
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Ty Tabor |
Vocals, Guitars |
| John Myung |
Bass |
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| Derek Sherinian |
Keyboards |
| Rod Morgenstein |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Oh God
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4:16
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| 2. |
Better left unsaid
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5:24
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| 3. |
The Tower
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3:30
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| 4. |
Cry
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6:15
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| 5. |
I need you
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4:17
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| 6. |
25
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5:09
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| 7. |
Gone
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6:42
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| 8. |
Partial to the Bean (an american quintogy)
1. intro pompatous 2. yoko ono 3. yoko two-no 4. yoko three-no 5. platmosis 6. yoko again-no 7. yoko outro
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10:33
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| Gesamtlaufzeit | 46:06 |
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Rezensionen

Hier ist es nun. Das zweite Album des anderen Dream-Theater-Sideprojects unter der Leitung von Bassist John Myung. Besetzungsmäßig hat sich hier nicht viel getan; die gleichen Gesichter, wie beim ersten Album: Derek Sherinian (Keys), Rod Morgenstein (Drums) und Ty Tabor (Vocals & Guitar). Die Qualität der Musik hat aber im Vergleich zu "When Pus Comes To Shove" meiner Meinung nach stark nachgelassen. Nicht, daß hier wirklich absolut grottenschlechte Songs am Start sind, aber der Funke will irgendwie nicht so richtig überspringen. Das liegt, wie ich finde, vor allem an Gitarrist Ty Tabor, dessen Einfluß auf die Songs einfach zu groß ist/war. Die Songs grooven zwar (fast) alle ungemein, aber ich komme mir bei den ersten 5 Songs echt vor wie auf King´s X meets Ty Tabor Solo. Wo waren denn die anderen Bandmitglieder beim Songwriting?
"Oh God" beginnt mit einem ruhigen Keyboard, aber spätestens beim Hauptriff gibt´s King´s X pur. Tys charakteristischer Gesang tut sein übriges. Bei "Better left Unsaid" ist das DejaVu Erlebnis noch stärker: wieder ein langsamer KXGroover mit cooler Gitarre, aber wo sind denn die Keyboards? Ah ja, am Schluß darf Derek auch noch ein bißchen rumquäken. "The Tower" beginnt mit flottem Gitarrenriff und man denkt:"Endlich mal was Fetzigeres...". Nix, in der Strophe regiert wieder gnadenlos die Half-Time. Gootseidank wird das Ganze im Refrain dann tempomäßig ein wenig aufgelockert und am Ende gibts dann auch das erste richtige Keyboardsolo. Das Riff von "Cry" klingt wie King´s X meets Black Sabbath, aber hier kann man echt nicht motzen.
Ein erster Höhepunkt (trotz des Keyboardintros, das der gute Derek dann aber doch von Dream Theaters "Lines in the Sand" recycelt hat). Was mich aber immer wieder stört, ist das Gefühl, das schon mal irgendwo gehört zu haben. Vor allem der (oft mehrstimmig arrangierte) Gesang im typischen Tabor Stil klingt überaus bekannt. Der nächste Track "26" beginnt mit einer treibenden Gitarre. Bei diesem Stück wird jedoch kein Gang mehr zurückgeschaltet, sondern endlich mal richtig Gas gegeben. Wie auch schon "Plat Opus" beim letzten Album gehört dieses Instrumental zum Besten auf der Platte! So hatte ich mir das irgendwie auch vorgestellt: frei von irgendwelchen DejaVus wird losgerockt, was das Zeug hält und ohne zuviel herumzufrickeln auch mal solomäßig was abgelassen. Klasse!
"Gone" beginnt mit atmosphärischem Keyboard und ist neben "26" der beste Track auf der CD. Zwar auch eher balladenhaft, schafft man es hier aber eine tolle Atmospäre aufzubauen und hier stört Ty Tabors Gesang überhaupt nicht. Toller Song. Doch dann kommt´s...der Hammer: Der "Longtrack" der (insgesamt doch arg kurzen) CD. Coole (Unter)Titel, wieder ein Instrumental, ABER...entweder hat der gute Derek bei seinem Dream Theater-Nachfolger Jordan Rudess Unterricht genommen und dabei dessen Sounddatenbank geklaut oder Rod Morgenstein hat die Sache mal in die Hand genommen und ihm gezeigt, wie man coole Sounds aus seinem Plastikklavier holt. Eins steht (hoffentlich) unumstritten fest: diesen Keyboardsound von "Yoko Ono" habe ich DEFINITV schon mal beim RPM (Rudess-Morgenstein-Project) gehört. Das IST Jordan Rudess (oder eben sein Kumpel Rod). Sehr merkwürdig...wie auch der ganze Song. Klingt irgendwie, als wären ansatzweise gute Ideen krampfhaft zusammengeschustert worden. Wieso man die einzelnen (im Durchschnitt 2 Minütchen langen) Teile des Songs anspielen kann, wird mir auf immer und ewig ein Rätsel bleiben! Wer will denn das Gefiepse und Gequieke auf "Platmosis" einzeln anspielen? Ein eher schwacher Abgang einer eher schwachen CD. Da hätte man mehr draus machen können/müssen.
| Anspieltipp(s): |
26, Gone |
| Vergleichbar mit: |
King's X mit Keyboards |
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| Veröffentlicht am: |
19.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
19.6.2002 |
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