Spheres
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Vincent Fis |
Lead And Backing Vocals, Guitars |
| Hervé Borbé |
Keyboards, Backing Vocals |
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| Veronique Duyckaerts |
Bass, Backing Vocals |
| Jean Pierre Nelles |
Drums, Percussion, Backing Vocals |
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Gastmusiker
| André Gielen |
Additional Sub Bass, Backing Vocals on Light Waves |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
170191
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2:50
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| 2. |
Children Of A Dying World
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4:41
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| 3. |
Converging Universes - 1st mov.: Light Waves
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13:14
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| 4. |
Converging Universes - 2nd mov.: The Light Of Reason
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11:16
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| 5. |
Converging Universes - 3rd mov. (a): Trait D'Union
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0:46
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| 6. |
Converging Universes - 3rd mov. (b): Hymn To The Light
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4:48
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| 7. |
Converging Universes - 3rd mov. (c): Reprise
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3:25
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| 8. |
Source
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3:42
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| 9. |
Lost
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5:20
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| 10. |
Paradox
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3:26
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| Gesamtlaufzeit | 53:28 |
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Rezensionen

Es wurde den Belgiern gerne mal unterstellt, gnadenloser Yes-Klon zu sein. Natürlich ist eine gewisse Nähe zu Yes nicht zu überhören, aber mit einem derartigen Stempel macht man es sich doch arg einfach.
Ich bin schon immer ein bekennender Yes-Fan gewesen, aber meines Wissens haben sie nicht das alleinige Copyright auf die Einbindung von Kirchenorgelparts, Pianosoli, lange Kompositionen etc. Ich liebe die alten Yes-Scheiben, halte die Veröffentlichungen der letzten Jahre aber für eher vernachlässigbar. Daher bin ich stets dankbar, wenn ich Bands entdecke, die sich musikalisch in ähnlichen Gefilden bewegen.
Und eben dies taten die Belgier in einer für meinen Geschmack durchaus erfrischenden Art und Weise. Klar klingt da einiges recht Yes-mäßig, zu einem einfallslosen Yes-Klon macht es dies in meinen Augen aber eindeutig nicht, denn sie bieten durchaus eine eigene Note.
Zu den Titeln: die Frage, was es mit dem Intro auf sich hat, kann ich beantworten. Bei 170191 handelt es sich um ein spezielles Datum. Es geht um den ersten Irak-Krieg und die von Vincent Fis eingespielten Gitarreneffekte sollen den Start der ersten Düsenjäger in Richtung Nahost darstellen.
Der folgende Titel ist zugegebenermaßen sehr Rabin-Yes-ähnlich, in der Machart nicht weit von owner of a lonely heart entfernt. Nicht unbedingt originell, aber gut gespielt.
Auf dem longtrack converging universes zeigen sie dann in epischer Breite, was sie alles drauf haben. Symphonischer Bombast mit exzellenten Gitarren- und Tastenbeiträgen, genau so präsentiert, wie ich es mag. Keyboarder Herve Borbe spielt gern (und gut) Piano, wie er auf source beweist (und mittlerweile live als festes Mitglied bei Machiavel). Und Vincent Fis kann nicht nur mit der E-Gitarre umgehen, er weiß auch schöne Beiträge auf der Akustik-Gitarre beizusteuern.
Lost ist eine sehr schöne Ballade mit schönem Bassspiel von Frau Duyckaerts. Ich habe mal eine Live-Version dieses Titels mit einem Streichquartett erlebt - das passte ganz hervorragend.
Die Gesangsmelodien sind ansprechend, aber an der Stimme von Vincent Fis dürften sich wohl die Geister scheiden. Ich kann damit leben, aber es hätte halt besser sein können. Nach ihrem dritten Album haben sie übrigens einen fantastischen neuen Sänger gefunden und sind kurzfristig als Quintett aufgetreten. Leider lösten sie sich dann aber auf. Das ist extrem schade, denn sie hatten schon hochwertige neue Songs im Gepäck.
Ich will natürlich nicht verhehlen, dass ich die Belgier/in persönlich gut kenne, und meine Bewertung daher nicht wirklich objektiv ausfallen kann, sondern unter Vorbehalt zu sehen ist.
| Anspieltipp(s): |
converging universes |
| Vergleichbar mit: |
Yes |
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| Veröffentlicht am: |
11.7.2004 |
| Letzte Änderung: |
7.3.2012 |
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