Zappa In New York
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Zappa Records |
| Durchschnittswertung: |
13/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Frank Zappa |
conductor, lead guitar, vocals |
| Ray White |
rhythm guitar, vocals |
| Eddie Jobson |
keyboards, violin, vocals |
| Patrick O'Hearn |
bass, vocals |
| Ruth Underwood |
percussion, synthesizer, and various humanly impossible overdubs |
| Don Pardo |
sophisticated narration |
| David Samuels |
timpani, vibes |
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| Randy Brecker |
trumpet |
| Mike Brecker |
tenor sax, flute |
| Lou Marini |
alto sax, flute |
| Ronnis Cuber |
baritone sax, clarinet |
| Tom Malone |
trombone, trumpet, piccolo |
| Terry Bozzio |
drums,vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Titties & Beer
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7:36
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| 2. |
Cruisin' For Burgers
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9:12
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| 3. |
I Promise Not To Come In Your Mouth
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3:32
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| 4. |
Punky's Whips
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10:50
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| 5. |
Honey, Don't You Want A Man Like Me?
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4:12
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| 6. |
The Illinois Enema Bandit
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12:41
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| Gesamtlaufzeit | 48:03 |
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| Disc 2 |
| 1. |
I'm The Slime
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4:23
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| 2. |
Pound For A Brown
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3:42
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| 3. |
Manx Needs Women
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1:50
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| 4. |
The Black Page Drum Solo/Black Page #1
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3:51
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| 5. |
Big Leg Emma
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2:17
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| 6. |
Sofa
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2:56
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| 7. |
Black Page #2
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5:36
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| 8. |
The Torture Never Stops
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12:35
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| 9. |
The Purple Lagoon/Approximate
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16:40
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| Gesamtlaufzeit | 53:50 |
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Rezensionen

Der Kultstatus von "Zappa in New York" hat wahrscheinlich einiges mit den gerne in diesem Zusammenhang erzählten Geschichten von diversen Streitereien zwischen Zappa und den Betonköpfen in der Chefetage seiner damaligen Plattenfirma zu tun, da die Chefs "Zappa in New York" zuerst nicht als Teil der beabsichtigten 4-LP-Box "Läther" rausbringen wollten, dann wieder "Punky's whips" wegen sexueller Anspielungen verhinderten. Seltsame Welt: Die Veröffentlichung von der musikalischen Umsetzung der pornografisch eingefärbten Verbrechen von "The Illinois enema bandit" konnte nicht verhindert werden, da diese auf Tatsachen beruhen. Bis auf den brisanten Text wirkt "The Illinois enema bandit" als eine bluesige Nummer auf mich jedoch unspektakulär.
Auf der Original-LP fehlten außer "Punky's whips" auch "Cruisin for burgers", "Pound for a brown", "I'm the slime" und "Torture never stops". Schon wieder machte die Erfindung der CD einiges gut, was im LP-Zeitalter der einschränkenden Technologie der schwarzen Scheibe zum Opfer fiel.
Die Aufnahmen aus "Zappa in New York" entstammen vier Konzerten von 1976, die angeblich vor insgesamt 14000 Zuschauern stattfanden. Das zeigt, dass Zappas Konzept, mit stets provokanten Texten und tabubrechenden theatralischen Einlagen das breitere Publikum in seine Konzerte zu locken, durchaus aufgehen und damit kommerzielles Potential haben konnte. Denn Zappa selbst glaubte bekanntlich auch nicht, dass man alleine mit - hier zwischen publikumswirksamen Comedystücken gewissermaßen eingeschmuggelten - fingerbrecherischen Instrumentals große Erfolge feiern kann.
"Zappa in New York" zeigt also Zappa und seine wie immer perfekt eingespielten Begleitmusiker bei dem mutigen Drahtseilakt, Theatralisches, Humorvolles bzw. textlich Provokantes mit abwechslungsreicher Musik zu kombinieren. Blues, Rock, Funk, Jazz und Fusion werden streckenweise in Reinkultur verwendet, oder mit Elementen der Avantgarde und der neueren Klassik versetzt. Hinzu kommen die unverkennbaren Gitarrensolos von Zappa. Solistisch dürfen ab und zu der Bassist Patrick O'Hearn sowie die in den Jazzkreisen und darüberhinaus bekannten Mike und Randy Brecker glänzen, die zusammen mit drei anderen Musikern eine starke Bläsersektion in dieser Besetzung der Zappa-Band bildeten.
Neben neuen Stücken wurden ältere Nummer in bearbeiteter Form präsentiert, wie z.B. "I'm the slime" aus "Overnight sensation", "Sofa" aus "One size fits all" oder "Torture never stops" aus "Zoot allures", letzteres allerdings kaum verändert.
Mir gefällt das Perkussive in Zappas Musik, deshalb gehört für mich das Instrumental "The black page/drum solo" mit den Perkussionisten Ruth Underwood und Terry Bozzio zu den Höhenpunkten dieses Albums. Gleich darauf folgt die Boogie-Nummer "Big leg Emma": für einige wahrscheinlich zum Wegschalten, für viele Konzertbesucher vermutlich eher zum Aufatmen nach dem schwierigen Instrumental. Das furiose, meisterhafte Instrumental "The Purple Lagoon/Approximate" macht einige vorausgegangene, manchmal etwas zu mainstreamig klingende Einfälle wieder wett.
Zum Abschluß einer Besprechung zu "Zappa in New York" gehört wohl Folgendes gesagt: "Ein perfekter Einstieg in die skurrile Welt von Frank Zappa". Dem inneren Zwang, genau dieses jetzt zu schreiben, kann ich mich nicht widersetzen.
| Anspieltipp(s): |
The Purple Lagoon/Approximate |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.3.2005 |
| Letzte Änderung: |
20.3.2005 |
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