Same
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Steinar |
| Durchschnittswertung: |
11.6/15 (5 Rezensionen) |
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Besetzung
| Egill Ólafsson |
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| Tómas Tómasson |
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| Ásgeir Óskarsson |
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| Þórður Árnason |
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| Rúnar Vilbergsson |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Einsetumaður einu sinni
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6:00
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| 2. |
Sólnes
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5:30
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| 3. |
Stóðum tvö í túni
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4:10
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| 4. |
Hættu að gráta, hringaná
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3:02
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| 5. |
Nútíminn
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5:20
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| 6. |
Búnaðarbálkur
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4:15
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| 7. |
Vera mátt góður
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1:00
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| 8. |
Graftskrift
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6:40
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| Gesamtlaufzeit | 35:57 |
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Rezensionen

Das Debüt des isländischen Trollhaufens (so ungefähr die Übersetzung des Bandnamens)ist eine Auseinnandersetzung einer Artrockband mit dem klassischen isländischen Liedgut.
Dies ist hier außerordentlich gut gelungen, und eine durchaus spannende Angelegenheit. Wieviele Progbands haben schon einen Fagot-Spieler in ihren Reihen? Dabei ist der Band der Spaß an der Sache förmlich anzuhören, und nicht selten ist eine gehörige Portion Humor in der doch recht vertrackten Musik zu verspüren.
Schräge Momente und fröhliche Melodien halten sich die Waage, uns man ist immer wieder überrascht was als nächtes auf einen zukommt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal reine la,la,la oder ja,ja,dau,dau Texte so passend und stimmig fand.
Sicher nichts für NeoProgger aber wer auf Bands wie Gentle Giant, Magma oder ähnliches steht wird hier Freudentränen weinen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
5.6.2003 |
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Die Mannen von der Insel der Vulkane, Geysire und Gletscher haben auf ihrem Debüt auf höchst ansprechende Weise das Erbe des klassischen isländischen Liedgutes mit Elementen der Rockmusik verknüpft. Dabei wurde sich der traditionellen Weisen bedient, die von Pfarrer Bjarni Thorsteinson (1861 - 1938) zu Beginn des 20. Jahrhunderts in seinem Werk "Icelandic Folk Songs" zusammengetragen wurden. Diese Besinnung auf die eigene volkstümliche Musiktradition funktioniert sehr überzeugend. Die Lieder der vergangenen Jahrhunderte wurden in ihrer spröden Schönheit und Unbekümmertheit optimal in den Rahmen des 70er Jahre Rocks übertragen, wobei wohl dosierte symphonische Tupfer eine Verbindung zur progressiven Rockmusik herstellen. Insbesondere das Instrumental "Sólnes" erinnert in seiner symphonisch-folkigen Eleganz ein wenig an Focus oder auch Camel.
Im Mittelpunkt stehen aber die mit einem kräftigen Augenzwinkern vorgetragenen Gesangstitel, die beweisen, dass in solch nördlichen Gefilden auch Humor und Fröhlichkeit keine Fremdworte sind. Der isländische Gesang wird in beherzter Manier vorgetragen und erinnert zusammen mit der klassischen Instrumentierung in Form eines Fagotts an das titellose Debüt der Briten Gryphon. Die Isländer haben es ebenso perfekt verstanden, das musikalische Erbe der vergangenen Jahrhunderte in die Gegenwart zu transferieren und hieraus einen eigenständigen Stilmix zu kreieren. Der quicklebendige Folkrock besitzt die selten anzutreffende Mixtur aus einem mitreißenden Spaßfaktor und einem ambitionierten Tiefgang.
| Anspieltipp(s): |
Sólnes, Nútiminn |
| Vergleichbar mit: |
etwas Gryphon |
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| Veröffentlicht am: |
30.7.2004 |
| Letzte Änderung: |
30.7.2004 |
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Ich kann den Eindruck der ersten drei Schreiber nur bestätigen, das ist eine klasse Album.
Hatte ich beim Hören des ersten Titels noch Bedenken, hier will der Sänger eine Parodie von Gesang abliefern, das Ganze wäre eine "Comedy-Prog-Gruppe", ändert sich der Eindruck im Laufe der CD erheblich. Die Band versteht es prima, aus alten Weisen mit eigenen Mitteln moderne proggige Folksongs zu zaubern. Auch die isländische Sprache paßt da prima ins Konzept.
Mitunter werden bei diesem Album auch Vergleiche zu Magma bemüht. Die Ähnlichkeit zu den Franzosen ist aber wirklich nur sehr entfernt vorhanden. Es gibt ab und zu Gesangspassagen in den Backingvocals, die leicht nach Blasquiz klingen.
Für alle anderen: Wer modernen FOLK mag, hör mal rein, ich finde die Band großartig und suche verzweifelt die Livescheibe ;-)
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Gryphon, Malicorne |
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| Veröffentlicht am: |
15.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
24.8.2011 |
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In den nordischen Ländern sind merkwürdige Musikervölkchen zu Hause. Entweder machen sie todtraurige Lieder, oder völlig ausgeflippte. Das liegt wohl am dortigen Klima, bekanntlich wird es ja dort oben entweder tagsüber nicht hell - das ist die Zeit, wo z.B. Sigur Ros ihre Musik machen -, oder es wird nachts nicht dunkel, es wird ausgelassen gefeiert, der Aquavit fließt in Strömen, und dann entsteht z.B. die Musik von Hinn Íslenzki Þursaflokkur (so wird der Name auf meiner CD-Ausgabe geschrieben).
Überwiegend akustisch instrumentiert (u.a. mit Fagott!), zelebriert das Quintett eine Art isländischen Folk-Prog-Rock voller Spielwitz, burlesker Einfälle und wunderbarer Gesangseinlagen, die auch mal nur aus "rrrralalala" oder ähnlichem bestehen können. Dabei steht mal der folkige, mal der proggige Anteil im Vordergrund - das instrumentale Sólnes beispielsweise ist purer symphonischer Prog.
Bei aller Überdrehtheit ist hier keinesfalls eine Klamauktruppe am Werk, hier wird auf hohem Niveau musiziert. Und manchmal kommt auch eine melancholische Seite der Band durch, gerade im erwähnten Sólnes oder im abschließenden düsteren Grafskript. Der Sommer war halt doch zu kurz, um eine ganze Platte zu machen...
Fazit: empfehlenswert!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.8.2006 |
| Letzte Änderung: |
1.8.2006 |
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Hm, ich bin ein wenig erschrocken. Vergeblich suche ich die absolute Genialität, die meine Vorrezensenten dieser CD zusprechen. Sicher, das ist alles gut gemacht, folkig von vorn bis hinten, gespickt mit Ideen, die sich nicht gleich beim ersten Hören entfalten, und klingt durch den isländischen Gesang auch noch sehr außergewöhnlich. Daraus aber gleich eine göttliche Scheibe zu machen, halte ich für übertrieben. Argument für den Kauf ist der derzeitige Wechselkurs von Isländischen Kronen in Euro, der einen Download auf www.tonlist.is für umgerechnet schlappe 8 Euro möglich macht. Schade, dass dann nicht wenigstens ein ordentlicher Coverscan dabei liegt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.4.2008 |
| Letzte Änderung: |
24.4.2008 |
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