Critical Mass
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
9.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Mac |
Vocals |
| Karl Groom |
Guitar |
| Nick Midson |
Guitar |
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| Jon Jeary |
Bass |
| Richard West |
Keyboards |
| Johanne James |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Phenomenon
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5:30
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| 2. |
Choices
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8:19
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| 3. |
Falling away
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6:52
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| 4. |
Fragmentation
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6:34
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| 5. |
Echoes of Life
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8:55
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| 6. |
Round and round
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5:26
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| 7. |
Avalon
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4:45
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| 8. |
Critical Mass
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13:35
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| Gesamtlaufzeit | 59:56 |
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Rezensionen

Mit gleicher Besetzung wie auf HYPOTHETICAL spielen Threshold hier eine CD ein, die sich vom Vorgänger eigentlich nur unmerklich unterscheidet. Treibende Gitarrenriffs unterlegt mit einem leicht süßlichen Keyboardteppich und druckvollen Drums bilden das solide Gerüst zu dem Sänger Mac dann ebenso solide seinen kraftvollen vollmelodischen Gesang beisteuert.
Die instrumentalen Stellen sind dabei häufig gar nicht schlecht gemacht, wenngleich auch hier etwas die Tendenz zum Mainstream sich Bahn bricht, aber sie haben hin und wieder Biss und Anspruch. Unmittelbar deutlich wird die Tendenz zum Mittelmaß aber durch den Gesang. Die Melodien sind schön, bleiben aber nicht haften und haben dieses absolute AOR-Feeling. Bei den gelungensten Songs (z.B. Phenomenon oder Fragmentation) geht die Rechnung auf und man glaubt tatsächlich eine Mischung aus Progmetal und AOR zu hören. Aber leider gewinnt, besonders in der zweiten Hälfte der CD der Melodic Rock Oberhand und mit Prog oder auch mit Metal hat das, was dann geboten wird, kaum noch zu tun (Echoes of Life oder die schwülstigen Stücke Round and Round und - ganz übel - Avalon). Hin und wieder finden sich auch moderne Klänge wieder, so die ambientmäßigen Percussion am Anfang von Falling away, aber auch hier macht sich bald, v.a. im Refrain der Mainstream breit. Und das klingt dann alles andere als originell.
Auch der Titelsong als Longplayer ist kein großer Wurf. Er beginnt - leider - mit Gesang und süßlichen Keyboards. Der 1. Instrumentalteil ist ziemlich lau, die beiden folgenden instrumentellen Passagen bieten da mit ansprechendem Gitarren- und Keyboardsolo schon mehr, wenngleich es auch hier nicht unbedingt proggig klingt. Und der Gesang ist in seiner Aufgeblasenheit stellenweise schon ärgerlich. Nett immerhin, dass das (zu) lange Stück akustisch instrumentiert ausklingt.
Während in der ersten Hälfte der Standard von HYPOTHETICAL noch gehalten wird, wird die Musik danach zu reinem Melodic Rock. Aber wem HYPOTHETICAL gefallen hat, der wird auch von CRITICAL MASS nicht enttäuscht sein, außer dass einfach nichts Neues passiert und das Bekannte z.T. zur Routine wird.
| Anspieltipp(s): |
Phenomenon |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
2.9.2012 |
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Mit dem Vorgänger "Hypothetical" haben THRESHOLD sich bei mir wieder etwas rehabilitiert. Durch die unzähligen Besetzungswechsel vermisste ich auf manchem Album nach dem grandiosen Debüt Album doch etwas die Linie. Aber die Band hat nicht aufgegeben und trotz aller Nackenschläge das Steh-auf-Männchen gespielt. Und hier sind sie nun mit ihrem neuen Album und präsentieren sich damit erstmals in der Bandgeschichte mit festem Line-Up.
Vorweg gesagt reicht "Critical Mass" im Vergleich zum Vorgänger nicht ganz an diesen heran. Trotzdem kann man wohl unverblümt von einem guten Album reden. THRESHOLD haben ihren Weg gefunden und ich weiß wahrlich nicht, warum man immer versucht, die Band mit DREAM THEATER zu vergleichen. Nichts erinnert an die Amerikaner. THRESHOLD haben einen eigenen Sound und das Gitarrenspiel von Karl Groom ist unmöglich mit dem von Petrucci gleichzustellen. Und nebenbei, nennt mir doch bitte mal ein Stück von DT das so groovt wie THRESHOLD das permanent tun! Und da macht eben auch "Critical Mass" nicht die Ausnahme. Von vorne bis hinten wird nach vone gerockt. Dabei zeigen THRESHOLD teilweise eine ungewöhnliche Härte, trotzdem präsentiert man sich symphonischer und melodischer als je zuvor. Der Gesang von Mac ist auch sehr gut, wenn ich auch mit der Stimmfärbung immer noch nicht warm werde und das Album daher bei mir sicher nicht zum Dauerbrenner wird; aber das ist Geschmackssache.
Die neue symphonische Härte liegt vor allem am verstärkten Keyboardeinsatz. Man erhöht somit den progressiven Anteil in den Stücken. Sehr gut zu hören ist dies im Song "Falling Away". Was als Ballade anfängt steigert sich über schöne Gesangsmelodien zu einem wahren Feuerwerk im Instrumentalpart. Was ich bemängeln muss, ist jedoch hin und wieder die Spiellänge der Titel. "Choices" z.B. hätte man auch auf 5 oder 6 Minuten kürzen können. Da reißt dann auch der sehr schöne Refrain nichts mehr raus. Aber das ist eine verschmerzbare kleine Macke.
THRESHOLD halten ihr Niveau. Grundsätzlich wächst das Album mit jedem Hördurchgang und man spürt förmlich, dass die Band als solche gewachsen und gereift ist. Endlich ernten THRESHOLD die Früchte ihrer Arbeit. Und das sei ihnen gegönnt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.7.2004 |
| Letzte Änderung: |
5.7.2004 |
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