Herd Of Instinct
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
HitIt! |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Lee Harris |
Schlagzeug, Percussion, Gesang, Harmonium, Flöte, Bass, Orgel, Didgeridoo, Programming & Editing |
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| Paul Webb |
Gesang, Gitarre, Bass, Synthesizer, Melodica, Zurna, Harmonium, Orgel, Blockflöte, Percussion |
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Gastmusiker
| Gena Dolganov |
Gitarre |
| Emily Burridge |
Cello |
| Noreen Deen |
Gesang |
| Daniel Harris |
Stimme |
| Matt Lipsey |
Flöte |
| Beth Gibbons |
Gesang |
| Mark Feltham |
Mundharmonika |
| Simon Edwards |
Bass |
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| Anthony Thistlewaite |
Saxophon, Mandoline |
| Matt Johnson |
Orgel, Gitarre |
| Phil Ramacon |
Gesang |
| Paul Shearsmith |
Trompete, Baliphone |
| Graham Sutton |
Gitarre |
| Martin Ditcham |
Percussion |
| Graeme Jones |
Voicebox, Percussion, Gitarre |
| Colette Meury |
Gesang |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Orang
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10.08
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| 2. |
Little Brother
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9.27
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| 3. |
Mind On Pleasure
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6.18
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| 4. |
All Change
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2.55
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| 5. |
Anaon, The Oasis
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8.59
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| 6. |
Loaded Values
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8.17
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| 7. |
Nahoojek ~ Fogou
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8.42
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| Gesamtlaufzeit | 54:46 |
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Rezensionen

Über die genaue Schreibung des Bandnamens bin ich mir nicht so ganz im Klaren, ich habe schon die Versionen Örang, O.Rang, O-Rang und Orang gesehen. Jedenfalls handelt es sich dabei um die ehemaligen "Talk Talk"-Musiker Paul Webb und Lee Harris. Beide betätigen eine Vielzahl von Instrumenten, dazu kommt noch über ein Dutzend Gastmusiker, u.a. an Cello, Flöte, Trompete, Saxophon und Baliphone (was immer das ist). Einige der Mitwirkenden kennt man von den späteren "Talk Talk"-Platten.
Während Talk Talk in ihrer Endphase einen immer spartanischeren Sound kreierten, gehen Orang den entgegengesetzten Weg und setzen fast immer eine sehr breite Instrumentierung ein. Vor allem Schlagwerk, meist afrikanischer und asiatischer Art, kommt kräftig zum Einsatz. Musikalisch finden sich immer wieder mal Spuren von Talk Talk, aber die Musik von Orang klingt deutlich voller und hat einen starken Ethno-Einschlag. Fast jedes Stück enthält Gesang (u.a. von Portishead-Sängerin Beth Gibbons), dieser ist jedoch stets sehr im Hintergrund gehalten und fügt sich mehr wie ein weiteres Instrument in die Musik ein.
Herausragende Stücke sind für mich "Little Brother" und "Anon, The Oasis". "Little Brother" beginnt zunächst mit leisem Klang afrikanischer Trommeln, dann kommen weitere Schlaginstrumente hinzu, die mit der Zeit ein sich ständig wiederholendes, aber nicht monoton klingendes rhythmisches Muster bilden, über den sich dann asiatisch klingender, zurückhaltender Gesang legt. Ein etwas ruhigerer Part in der Mitte des Stücks wird abrupt von den brachial verzerrten Mundharmonikaklängen des Gastmusikers Mark Feltham unterbrochen. Feltham zeigte auch schon auf Talk Talks "Spirit of Eden", welche Klangmöglichkeiten dieses doch eher schlicht erscheinende Instrument bietet.
Mein zweiter Favorit, "Anon, The Oasis", beginnt mit düsteren Ambientklängen. Erst nach einiger Zeit entwickelt ein langsamer Rhythmus, und der (hier mehr im Vordergrund stehende) Gesang setzt ein, von sanften Orgel-, Flöten- und Celloklängen begleitet. Insgesamt ist dieses Stück deutlich sparsamer instrumentiert als der Rest.
Fazit: sehr empfehlenswert!
| Anspieltipp(s): |
Little Brother, Anaon The Oasis |
| Vergleichbar mit: |
schon ein bisschen wie die letzten Talk Talk Platten, aber breiter instrumentiert und mit starkem Ethno-Einschlag |
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| Veröffentlicht am: |
10.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
13.4.2013 |
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Ich kann Jochennur zustimmen: die CD ist einfach perfekt, wenn jemand auf sehr ethno-betonte und teilweise sehr mediative Musik steht. Klangmalereien par excellence.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.6.2011 |
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Dem ist inhaltlich eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Instrumentation, Sound und Songstruktur erinnern an die letzten beiden Talk Talk Alben, speziell die percussion und die schrillen Gitarren fanden sich in dieser Form auch schon auf Spirit of Eden und vor allem Laughing Stock. Bereichert wird das Ganze durch Ethno-Sprengsel, jungle-soungs und meist dezent gehaltenen Gesang. Worin sich Orang von den späten Talk Talk unterscheidet ist, dass die Stücke hier noch mehr den Charakter von Klangcollagen haben, meist sehr monoton und repetitiv ein Thema ausbauen, wo bei Talk Talk die Stücke nicht zuletzt durch Hollis`Gesang doch immer noch einen gewissen Songcharakter hatten. Herd of instinct ist ein interessantes Album, das den Geist von laughing stock atmet, mir über weite Strecken aber doch etwas zu uniform ist, weshalb meine Bewertung etwas tiefer ausfällt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
den späten Talk Talk |
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| Veröffentlicht am: |
13.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
10.1.2010 |
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