Gone To Earth
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Polydor |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| John Lees |
Guitar, Vocals |
| Les Holroyd |
Bass, Vocals |
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| Mel Pritchard |
Drums |
| Stewart Wooly Wolstenholme |
Keyboards, Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Hymn
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5.08
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| 2. |
Love Is Like A Violin
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4.06
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| 3. |
Friend Of Mine
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3.32
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| 4. |
Poor Man's Moody Blues
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6.58
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| 5. |
Hard Hearted Woman
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4.27
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| 6. |
Sea Of Tranquility
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4.06
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| 7. |
Spirit On The Water
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4.52
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| 8. |
Leper's Song
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3.34
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| 9. |
Taking Me Higher
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3.07
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| Gesamtlaufzeit | 39:50 |
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Rezensionen

Das neunte BJH-Album wird von gitarrendominierten Songs bestimmt, die eine Atmosphäre gepflegter Langeweile verströmen, wie man sie bisweilen von Dire Straits-Platten her kennt. Die Lieder sind allesamt harmonisch, mehr poppig als rockig, kein Mißklang stört das Bild - aber Spannung möchte sich nicht aufbauen.
Ausnahmen hiervon sind lediglich "Hymn", der eigentlich für die zweite BJH-Platte 1971 gedacht war, damals aber abgelehnt wurde, 1977 aber zu einem Welterfolg wurde. Dies ist übrigens kein christliches Lied, sondern will vor Drogenmißbrauch warnen. Bei Liveauftritten war es Jimi Hendrix, Janis Joplin etc. gewidmet. BJH wurden von der Presse häufig als "Moody Blues für Arme" abgestempelt. John Lees ließ die Kritiker verstummen, in dem er dreist sogar die Titulierung für seinen Song "Poor Man's Moody Blues" adaptierte. Das Ergebnis braucht sich vor dem Original in keinster Weise zu verstecken. Akuter Kuschelalarm! Und Woolys "Sea Of Tranquility", das mehr Keys bietet und für etwas mehr Dramatik sorgt, dabei seine Überdrüssigkeit von BJH und seinen baldigen Ausstieg vorwegnimmt.
Ansonsten ist das Album leider überaus unspektakulär. "Hymn" und "Poor Man's Moody Blues" sind auf jeder Best of- oder Live-Platte vertreten, von daher ist "Gone To Earth" absolut verzichtbar.
| Anspieltipp(s): |
Hymn, Poor Man's Moody Blues |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.7.2003 |
| Letzte Änderung: |
8.11.2004 |
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"Gone to earth", mit seiner besinnlichen, fast schon pastoralen Atmosphäre, führt Barclay James Harvest in sehr ruhige Gefilde. Ein Album, fast ohne jegliches Rock-Appeal und Ecken und Kanten, es gibt hier einfach nichts, an was sich der harmonische Wohlklang stoßen könnte. Die Textzeile "Together we made soft, sweet music" aus "Love is like a violin" steht eigentlich stellvertretend für das gesamte Album.
Dass bei so viel Weichheit und Heimeligkeit natürlich nicht unbedingt spannungsgeladene Songs entstehen, ist eigentlich logisch, doch gerade die beiden umwerfenden Klassiker "Hymn" und "Poor man's Moody Blues" - die "Abrechnung" von Barclay James Harvest mit ihren Kritikern und ihre Version von "Nights in white satin" - stechen äußerst positiv heraus und führen das Album aus zu mittelmäßiger Austauschbarkeit heraus. Aus dem Rahmen fällt ebenfalls das sehr sakrale, sinfonische "Sea of tranquility", eine typische Wolly Wolstenholme Nummer.
"Gone to earth", ein Album für die ruhigen, besinnlichen Stunden des Lebens.
| Anspieltipp(s): |
Hymn, Poor man's Moody Blues |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
23.4.2012 |
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