BBC Live in Concert
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
BBC Worldwide |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jack Bruce |
vocals, bass, piano |
| Graham Bond |
vocals, hammond, piano, alto sax |
| Art Themen |
tenor sax |
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| Chris Spedding |
guitar |
| John Marshall |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
You Burned The Tables On Me
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04:34
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| 2. |
Folk Song
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05:07
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| 3. |
A Letter Of Thanks
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04:00
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| 4. |
Smiles & Grins
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06:10
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| 5. |
We're Going Wrong
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04:25
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| 6. |
The Clearout
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06:30
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| 7. |
Have You Ever Loved A Woman
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05:51
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| 8. |
Powerhouse Sod
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17:56
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| 9. |
You Sure Look Good To Me
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07:27
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| Gesamtlaufzeit | 62:00 |
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Rezensionen

Nach und nach kommen die Perlen aus den Archiven ans Tageslicht: So wurde auch 1995 ein Live-Dokument aus Jack Bruce' früher Solozeit veröffentlicht.
Die BBC präsentiert ein Konzert aus dem Jahr 1971, nicht, wie auf der CD angegeben, 1977. Das 1977 nicht stimmen konnte, wird dem Hörer aber eigentlich auch ohne Hinweis sofort klar: Die Soundqualität ist nicht die Beste, die Aufnahme klingt deutlich nach den ersten Bruce'schen Soloalben mit ihrer einmaligen Mischung aus Jazz, Jazz-Rock und einem Spritzer Blues. Dazu kommt noch die Besetzungsliste, die eine deutliche Sprache spricht. Einzige Überraschung dürfte hier Graham Bond sein, ein Mitstreiter von Jack Bruce aus früheren Tagen bei der Graham Bond Organisation. Mr. Bond entpuppte sich allerdings als anscheinend ziemlich schwierige Persönlichkeit, deren Marotten letztlich zur Auflösung dieser Inkarnation einer "Jack Bruce Band" führten (dies ist den Liner Notes von JB himself im Booklet zu entnehmen).
Musikalisch werden Titel aus den 'ersten beiden' Soloalben (wie sich Jack Bruce im Booklet ausdrückt; "Things We Like" fällt hier unter den Tisch) geboten, ergänzt um einen Titel, der eigentlich für Cream geschrieben wurde ("We're Going Wrong"), einen Titel von Graham Bond ("Have You Ever Loved A Woman") und einer mehr oder minder improvisierten Jam-Session namens "Powerhouse Sod", die später vor allem in der Live-Version von West, Bruce & Laing Berühmtheit erlangte.
Wie das so üblich ist, kommen die meisten Titel live mit etwas mehr Zug und Druck zu Gehör, bleiben aber den Studioversionen vergleichbar. Teilweise werden sie natürlich auch livemässig etwas ausgedehnt und um neue Parts ergänzt, wie z.B. bei "The Clearout", welches auf annähernd dreifache Länge wächst. Highlights sind daher sicherlich z.B. eben die Duelle der Rhyhtmus-Sektion Bruce / Marshall während und gegen Ende von "The Clearout", welches auch etwas rockiger als auf der "Songs For A Tailor" 'rüberkommt oder natürlich die ungeschliffene Improvisation "Powerhouse Sod", auf der die Musiker alle ziemlich aus sich herausgehen und dem Ganzen deutlich den Charakter einer (knapp 18minütigen!) Jazz-Rock-Jam-Session geben. Auf "Have You Ever Loved A Woman" spielt Graham Bond gleichzeitig Hammond und Saxophon, das hätte ich gerne mal im Bild gesehen... Die Gitarrenarbeit von Chris Spedding findet hier leider ziemlich im Hintergrund statt, Bass, Drums und die Bläser dominieren die Szene ziemlich. Vor allem John Marshall demonstriert immer wieder, dass er alles andere als ein langweiliger Jazz-Drummer ist, sondern ganz schön druckvoll spielen kann und sich hinter Jon Hiseman keinesfalls verstecken zu braucht.
Fazit: Ein schönes, aufregendes Livedokument des "frühen" Jack Bruce mit einer Reihe guter und gut aufgelegter Musiker.
| Anspieltipp(s): |
You Burned The Tables On Me, A Letter Of Thanks |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.11.2003 |
| Letzte Änderung: |
5.11.2003 |
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