Framtiden Är Ett Svävande Skepp, Förankrat I Forntiden
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Andreas Brandt |
Violin, Flutes, Zinks, Rebec |
| Mikael Johansson |
Bass, Hand Drum, Zither |
| Dennis Lundh |
Drums, Tablas, Percussion |
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| Dan Söderqvist |
Guitars |
| Jan Ternald |
Keyboards |
| Sebastian Öberg |
Cello, Sitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Two hours over blue mountains with a cuckoo on each side, of the hours....that is
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13:13
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| 2. |
There is time for everything, there is a time when even time will meet
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6:10
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| 3. |
Cildren of possibilities
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3:12
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| 4. |
La Rotta
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1:41
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| 5. |
Viriditas
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2:59
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| 6. |
Rings of Saturn
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7:15
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| 7. |
The future is a hovering ship, anchored in the past
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5:06
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| 8. |
5/4
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10:26
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| 9. |
The mirrors of Gabriel
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8:25
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| Gesamtlaufzeit | 58:27 |
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Rezensionen

Auf irgendeine obskure Krautrockband könnte man tippen, wenn man diese Musik zum ersten mal hört; irgendwelche Demoaufnahmen von Annexus Quam, Amon Düül oder Amon Düül 2 vielleicht? Nein, es sind die Schweden Älgarnas Trädgård, die mit "Framtiden Är Ett Svävande Skepp, Förankrat I Forntiden" ("die Zukunft ist ein schwebendes, in der Vergangenheit verankertes Schiff" oder so ähnlich) eine der krautigsten Scheiben veröffentlicht haben, die je nicht in Deutschland aufgenommen wurden. Psychedelische, spaceig-meditative Improvisationen bieten die ersten beiden, langen Tracks. Träge schleppt sich hier die Musik dahin, stolpern Klänge, Melodien, kurze Soli, Folkiges, Tonbandklänge- und Geräusche, Synthesizergeblubber, Fernöstliches und klassisch Kammermusikalisches zu dezenter Persussionbegleitung und minimalem Rockfundament durcheinander. Das Ganze ist zwar recht interessant, aber auf fast 20 Minuten ausgedehnt (Track 1 und 2), wird es mir doch irgendwann langweilig. Es fehlt hier eine Linie, ein paar Konturen, ein paar Höhen und Tiefen, ein bißchen mehr Schwung, eine Entwicklung in den Stücken, die für Spannung und Abwechslung sorgen würde. So sind die beiden Tracks genauso langatmig, wie ihre Titel lang sind.
Die nächsten 3 Stück sind kurze Folknummern, mit weiblichem Gesang auf "Children of Possibilities". Das ist ganz nett, erinnert ein wenig an The Incredible String Band (auch wenn man Älgarnas Trädgård doch mehr Substanz und Können bescheinigen muß), kann aber, auch wenn die Stücke durch ein paar Synthesizerlinien angereichert und "trippig" gemacht wurden, auch nicht sonderlich begeistern. In "Rings of Saturn" geht es endlich und zum erstenmal auf dieser Scheibe richtig ab. Bassist und Schlagzeuger sind endlich mal wach geworden, E-Gitarre und Violine legen los und das Ergebnis ist ein schöner, flott-treibender Spacerock-Jam. Leider kommt aber im abschließenden Titeltrack die schläfrige Atmosphäre der ersten beiden Stücke wieder zurück. Die beiden Bonustracks sind fast die besten Nummern hier. Live aufgenommen beinhalten sie zwar dieselben Ingredienzen wie auch die Studionummern, aber es geht doch etwas mehr zur Sache, insbesondere im rockigen "5/4". Die Soundqualität der Bonus-Tracks ist durchwachsen aber durchaus noch gut.
Etwas zu strukturlos, zu dilletantisch, zu unausgegoren ist der Grossteil dieses Albums. Vielleicht fehlen mir aber auch nur die richtigen bewußtseinserweiternden Substanzen um diese Musik wirklich goutieren zu können. Wie auch immer, wer auf krautige Freakouts steht, sollte hier vielleicht trotzdem mal reinhören!
| Anspieltipp(s): |
Rings of Saturn |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.12.2003 |
| Letzte Änderung: |
5.8.2009 |
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Im Sommer des Jahres 2004 verbrachte ich einige Tage in Stockholm. Da gehörte es natürlich zum Pflichtprogramm, DAS Progrock-Mekka Schwedens zu besuchen, das kleine aber feine "Mellotronen", erste Adresse in Sachen Progplatten/-CDs (www.mellotronen.com).
Dort stiess ich auf dieses Album der mir unbekannten Band. Und hätte ich Achims Rezension vorher gelesen, so hätte ich mit Sicherheit zuerst reingehört. Habe ich nicht. Habe zugegriffen. Gleich zweimal. Wenn schon denn schon, habe ich mir gedacht. Und so nenne ich nun dieses und das erst 27 Jahre nach Aufnahme im Jahre 2001 veröffentliche "Delayed" mein Eigen.
Wenn dies Krautrock ist, dann möchte ich ihn, zumindest in dieser Spielform, auch nicht weiter kennenlernen. Starker Tobak ist das, was uns der "Garten der Elche" hier auftischt. Ich könnte die Musik nicht besser beschreiben, als Achim dies getan hat. Langatmig, träge, schleppend, struktur- und orientierungslos schlingert das Schiff ins Leere. Eine grosse psychedelische, experimentelle Klangcollage, mal mit folkloristischem, mal mit mittelalterlichem Einschlag. Starker Tobak, wirklich.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.2.2006 |
| Letzte Änderung: |
12.2.2006 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Älgarnas Trädgård
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2001 |
Delayed |
10.00 |
2 |
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