Merlin - The Rock Opera
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
7.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Fabio Zuffanti |
bass,percussion |
| Nicola Bottino |
guitars |
| Agostino Macor |
keyboards,mandolin |
| Luca Scherani |
keyboards |
| Andrea Orlando |
drums |
| Fausto Sidri |
vocals (Devil) |
| Alessandro Corvaglia |
vocals (Merlin) |
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| Loredana Villanacci |
vocals (Vivian) |
| Stefano Marelli |
vocals (King Arthur) |
| Nadia Girardi |
vocals (Gwendolyn) |
| Davide Vacchi |
vocals (Rydderch) |
| Laura Cavalleri |
vocals (Ganeida) |
| Carlo Carnevali |
vocals (Messenger) |
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Gastmusiker
| Edmondo Romano |
bagpipes |
| Federico Foglia |
percussion |
| Massimo Zelante |
sitar |
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| Filippo Gambetta |
diatonic accordion |
| Roberto Vigo |
keyboards,vocals |
| choir of 17 singers |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Overture
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| 2. |
As It Was In The Beginning
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| 3. |
Winter Lament
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| 4. |
The Musicians Arrives
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| 5. |
Tricked/Must You Leave So Soon
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| 6. |
Free For Another
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| 7. |
The Wedding March
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| 8. |
Our Time Is Now
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| Disc 2 |
| 1. |
Fairies Dance
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| 2. |
Madman Sings
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| 3. |
Songs For A New Day
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| 4. |
Merlin And Vivian
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| 5. |
Beyond The Nightmares
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| 6. |
How To Do The Sleeping Spell
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| 7. |
Gloria/Blessed With Peace
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| 8. |
How Long Can She Wait
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| 9. |
Uninvited Guest
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| 10. |
Wait For The Golden Age
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Rezensionen

Da lese ich auf Werners Progressive Corner das Review zu dieser Scheibe und dachte mir, "die musst Du haben". Manchmal sieht es ja ein wenig danach aus, als ob Werner und ich uns da irgendwie abstimmen, was Meinungen zu Alben angeht. Dem ist aber nicht so, denn wir schreiben unabhängig voneinander und keiner beeinflußt den anderen. Das unsere Geschmäcker so ähnlich sind, dazu können wir beide nix. Aber bei Merlin 100 Punkte zu vergeben... da kann ich mal nicht mit Werner übereinstimmen.
Mal so gesagt: Merlin ist keine schlechte Rockmusikscheibe. Vielmehr bietet diese Rockoper abwechslungsreiche Musik, die durch ihren Musicalcharakter lebt. Das Werk als Oper zu bezeichnen halte ich zwar für etwas hoch gegriffen, aber nun. Die Musiker und SängerInnen sind alle Ausnahmeerscheinungen, allerdings finde ich das Songmaterial nicht annähernd so gut.
Das geht mit der "Overture" los, die mit über sechs Minuten viel zu langatmig daherkommt. Zwar werden hier die Themen des Albums vorgestellt, dennoch könnte man sich etwas kürzer fassen. Ein Highlight hingegen ist "As It Was At The Beginning". Eine Akkustikgitarre mit wunderbar lieblichem Klang, dazu sehr schöne Gesangslinien im Wechselspiel und sogar im Duett. Der Sound hingegen könnte wesentlich fetter sein und der tolle Gesang (übrigens über das gesamte Album) wesentlich vordergründiger abgemischt sein. "Winter Lament" geht mir wieder nicht so gut rein. Hm. "The Musician Arrives" ist für mich gar der Tiefpunkt des Albums. Glücklicherweise nur zweieinhalb Minuten lang. Mit dem vom Piano begleiteten "Tricked/Must You Leave So Soon" kommt wieder Feeling auf. Das Highlight kommt dann mit "Free For Another": Eine herzzerreissend schöne, von hauptsächlich weiblichem Gesang getragene Ballade. "The Wedding March" beginnt dann instrumental und verspielt. Es geht dann über in einen Gesangspart um in einem stillen Spiel zu enden. Die Stille schlechthin bietet dann der Abschluß des ersten Aktes. Hier wird das Grundthema wieder aufgegriffen und zu Ende geführt.
Mit dem zweiten Akt gehts wieder instrumental los. Die kurze Nummer gefällt mir wesentlich besser, als die Overture von Akt 1. Die irischen Pipes jedenfalls verbreiten Zauber. "Madman Sings" könnte aufgrund seines Titels wesentlich verrückter klingen. Das wirkt etwas harmlos und der Gesang hat nicht den nötigen Ausdruck. "Song For A New Day" kommt wieder sehr harmonisch und lieblich durch die chorale Gesangsuntermalung daher. Mit "Merlin And Vivian" begeistert dann der Duett-Gesang. Hier kommen die unterschiedlichen Stimmen auch mal zum Ausdruck und können Stimmung zaubern. "Beyond The Nightmares" beginnt orientalisch, steigert sich in Dramatik und endet in Harmlosigkeit. So schade es ist, aber der Kreis wird einfach nicht geschlossen. Da erwartet man einfach mehr nach so einem Beginn. Auch "How Do The Sleeping Spell" läßt diese Struktur vermissen. Das chorale "Gloria" kann voll begeistern, leider viel zu kurz. "Blessed With Peace" verbreitet dann auch friedliche Atmosphäre. Die orientalischen Momente gegen Ende sind herrlich. "How Long Can She Wait" unterhält dann mit weiblichem Gesang und Piano, ganz lieblich. "Uninvited Guest/The Last Battle" greift "The Musician Arrives" auf und kann mich wieder nicht aus den Schuhen hauen. Recht gut kommt dann jedoch nochmal der abschließende Track daher. Hier ist nochmal das gesamte Aufgebot von Musikern vertreten und zusammen gelingt es nochmal, Stimmung aufkommen zu lassen.
"Merlin" ist ein gutes Rockalbum, dem es hin und wieder an Ausdruckskraft fehlt. Ob eine einfache CD vielleicht nicht auch gereicht hätte sei mal dahingestellt und wirft dieselbe Diskussion wie beim Shakary Album Alya auf. Für mich klingen einige Parts unausgereift und unüberlegt. Soundtechnisch könnte auch wesentlich mehr Transparenz, besonders unter den Gesangsstimmen vorhanden sein. Ein mittelprächtiges Album insgesamt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.11.2000 |
| Letzte Änderung: |
30.1.2004 |
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Da wurde wieder mal richtig geklotzt. Eine Doppel CD in einer aufwendigen Verpackung mit liebevoll gestaltetem Booklet liefert den optischen Rahmen, 8 Sänger, ein Chor aus 17 Mitgliedern, eine elfköpfige Band (u.a. Musiker von Finisterre und Eris Pluvia) sind für die musikalische Umsetzung zuständig. Das aus zwei Akten bestehende Musical "Merlin" geschrieben von Fabio Zuffanti und der englischen Lyrikerin Victoria Heward, sorgt schon mal durch seine Aufmachung und inhaltlichen Größe für eine gehobene Erwartungshaltung. Diese Produktion ging bereits in Italien auf Tour, imposante Fakten also, doch wie sieht es mit dem Inhalt aus?
Wie bei seinen anderen Bands Finisterre und Höstsonaten sucht Zuffanti sein Heil hauptsächlich im Progressive Rock / Hard Rock der 70er mit leichten Schlenkern zum Neo Prog der 80er. Bei dieser Produktion kommt dazu noch jede Menge Folk und vor allem typische Musical Elemente hinzu, was dazu führt, dass "Merlin" zugänglicher, aber inhaltlich auch etwas flacher wirkt. Trotz guter Einfälle und richtig gutem Italo Prog mit Breaks, Bombast und Pathos kann das Niveau leider nicht auf gesamter Spieldauer gehalten werden. Manchmal gleitet die Musik in zu einfache Strukturen ab und klingt mit schmachtvollem Gesang wie Andrew Lloyd Webber für Arme. Auch können nicht alle Sänger die stimmlichen Vorgabe halten, so dass besonders die weiblichen Stimmen etwas zu piepsenden Herz / Schmerz Mausgesang tendieren.
Andererseits gibt es auch immer wieder Passagen, vor allem im instrumentalen Bereich, die aufhorchen lassen. Die Solisten, besonders an Keyboards und Gitarre, lassen es ab und zu richtig krachen, der Wakemanfaktor (sprich virtuose Keyboardläufe) wird gesteigert, Dramatik, Komplexität und inhaltliche Schwere verleihen den Klängen Würde und Gehalt. Erstaunlich viel Raum bekommt die akustische Gitarre, die in schrammelnder Rhythmusbegleitung vor allem für den leichtfüßigen folkloristischen Anstrich sich auszeichnet.
"Merlin" ist ein Konzeptwerk, welches sicherlich in seiner theatralischen Umsetzung ganz anders wirkt, allein nur die Musik ohne Schauspieler und Bühne hingegen bietet genug Licht, aber auch Schatten, wobei jedoch insgesamt die positiven Eindrücke überwiegen. Ein Werk mehr für die Freunde von Rockopern, die stellenweise eben auch etwas mit Schmettergesang und schmissigen Melodien anfangen können.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
14.1.2006 |
| Letzte Änderung: |
14.1.2006 |
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