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The Beatles

Revolver

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1966
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Beat
Label:
Durchschnittswertung: 12/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

John Lennon
Paul McCartney
George Harrison
Ringo Starr

Tracklist

Disc 1
1. Taxman 2:39
2. Eleanor Rigby 2:07
3. I'm Only Sleeping 3:01
4. Love You To 3:01
5. Here, There And Everywhere 2:25
6. Yellow Submarine 2:40
7. She Said She Said 2:37
8. Good Day Sunshine 2:09
9. And Your Bird Can Sing 2:01
10. For No One 2:01
11. Doctor Robert 2:15
12. I Want To Tell You 2:29
13. Got To Get You Into My Life 2:30
14. Tomorrow Never Knows 2:57
Gesamtlaufzeit34:52


Rezensionen


Von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 2)


Was haben die "Beatles" auf Prog-Seiten zu suchen? Sicher haben sie verhältnismässig wenig Musik produziert, die heute unter dem Label "Prog" verkauft werden würde. Nichtsdestotrotz haben die "Beatles" während ihrer kreativen Reifephase 1966/67 und später Platten und Songs geschaffen, die in ihrer ungehemmten Experimentierfreudigkeit - sowohl was das Songwriterische als auch die kreative Nutzung der Studiotechnik angeht - Massstäbe setzten, die Generationen von Musikern beeinflusst und inspiriert haben und die im Wortsinne progressiv waren. Sicher, es gab bestimmt andere, die ähnliche Experimente früher oder (künstlerisch) erfolgreicher durchgeführt haben, aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass die "Beatles" mit ihrem Status als Superstars sich daran trauten und auch noch damit durchkamen, und so dem allgemeinen Bewusstsein die Möglichkeit von Pop als Kunstform klarmachten.

Im Allgemeinen gilt "Sgt.Pepper" als der Punkt, an dem dies geschah, und von der Gesamtwirkung her ist dies wohl so; dennoch gilt vielen Fans und Kritikern das vorangehende Album, "Revolver", als das eigentlich bessere. Darüber kann man streiten, aber unbestritten ist, dass sich die Entwicklung hin zu den Experimenten von "Sgt.Pepper" an "Revolver" bereits deutlich ablesen lässt.

Schon auf "Revolver" ist einfach beeindruckend, wie vieler verschiedener Stile und Sound-Kniffe sich die "Beatles" - natürlich massgeblich unterstützt vom kongenialen Produzenten George Martin - mit Leichtigkeit bedienen. Klar, "Yesterday" hatte schon Streichquartett-Begleitung, schon auf "Rubber Soul" hatte jeder Song seinen eigenen Klangkosmos, aber auf "Revolver" geht alles einen entscheidenden Schritt weiter, insbesondere in den Songs von Paul McCartney.

Lennons Songs ("I'm only sleeping", "She Said She Said", And You Bird Can Sing", "Doctor Robert") scheinen gewöhnlicher und im hergebrachten Beat verwurzelt zu sein (zur obligatorischen Ausnahme zu dieser Regel, "Tomorrow Never Knows", unten mehr), aber sie damit abzutun greift zu kurz. Allen diesen Stücke ist eine seltsame, surreale Atmosphäre gemein, eine gewisse Harschheit, sogar im passend lethargischen "I'm only sleeping" mit seiner rückwärts eingespielten Gitarre.

Harrison darf auf "Revolver" drei Stücke einbringen. Sein straight rockendes aber zynisches "Taxman" eröffnet das Album sogar, und der harsche Text findet seine Entsprechung im messerscharfen Sound der Gitarren. Doch schon seit zweiter Song, "Love You To", zeigt wo die Glocke hängt. Hier wird die Sitar nicht nur wie in "Norwegian Wood" als Accessoire in einen Song eingebaut, sondern indisch angehauchte Linien und eine komplett asiatische Instrumentierung illustrieren seine aufkeimende Obsession mit fernöstlicher Mystik. "I Want To Tell You" bewegt sich allerdings wieder in einem ähnlichen Rahmen wie die oben angesprochenen Lennon-Nummern.

Wie schon gesagt: McCartney macht auf diesem Album die offensichtlichsten Experimente. Was nicht heissen will, dass er nicht auch Material zweifelhaften Charakters beisteuert, wie die süssliche Ballade "Here, There And Everywhere" oder den Happy-Song "Good Day Sunshine", der höchstens durch Mitsing-Qualitäten und kompletten Verzicht auf Gitarren im Arrangement bemerkenswert ist.

Moment! Und was ist mit "Yellow Submarine", das wohl die wenigsten als eine Sternstunde der Musik ansehen werden? Nun, erstens hat McCartney mal gesagt, dass "Yellow Submarine" der bewusste Versuch war, ein Kinderlied zu schreiben, das in Kindergärten auf der ganzen Welt gesungen werden könnte. Unter dieser Bedingung finde ich den Song einen vollen Erfolg (oder bin ich hier der einzige, der sich mit nostalgischen Gefühlen an die deutsche Sesamstrassen-Version "In dem grüngelben U-Boot wohnen wir" erinnert...?) Abgesehen davon macht der witzige und effektvolle Einsatz verschiedener Soundeffekte (U-Boot- und -Party-Geräusche, Blasorchester, Kommandos) "Yellow Submarine" fast zu einem kleinen Hörspiel, durchaus nichts selbstverständliches in einem so harmlosen Liedchen.

Dazu kommen dann noch "Eleanor Rigby", dramatisiert durch George Martins Arrangement für doppeltes Streichquartett, "For No One" mit Cembalo und klassizistischem Hornsolo, sowie "Got To Get You Into My Life" als James-Brown-mässige Soulnummer inklusive Bläsersatz. Das nenn ich Abwechslung.

Aber der grosse Paukenschlag zum Schluss gehört mit dem surrealen, verstörenden, drogengeschwängerten, monotonen Mantra "Tomorrow Never Knows" von John Lennon. Ursprünglich hätte Lennon gerne tausend tremolierende Mönche im Arrangement gehabt, aber die seltsamen Tonbandexperimente und "Die Vögel"-mässiges Gezwitscher vertreten diese gut.

Wie gesagt: "Revolver" zeigt schon deutlich den Weg auf, der diese grossartige und wegweisende Band zu "Sgt.Pepper" führte. Ich persönlich finde "Sgt.Pepper" gelungener und besser, verstehe aber, dass man dies anders sehen kann. Jeder mit Interesse an der Geschichte der Pop- und Rockmusik seit 1966 sollte deshalb hier mal reingehört haben.

Anspieltipp(s): Tomorrow Never Knows
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.4.2002
Letzte Änderung: 4.4.2002
Wertung: 11/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


"Revolver" ist neben Sgt.Pepper mein Lieblings-Album der Beatles. Sei es das mit abgehacktem Rhythmus und hartem Stakkato-Riff glänzende "Taxman", das traurig-schöne "Eleanor Rigby", das in mir als Kind zum ersten Mal das Bewusstsein für den wunderbaren Klang des Cellos weckte, sei es das meinetwegen etwas süsslich-seichte "here, there and everywhere", das ich mit dunklen Winternachmittagen verbinde, an denen ich erkältet im Bett lag oder sei es das frisch-fröhliche "good day sunshine"; jedes Stück ist irgendwie besonders, hat seinen besonderen Charakter und spricht eine andere Gefühlsecke in mir an. Absoluter Höhepunkt und eine der schönsten Kompositionen überhaupt ist "for no one". Diese Melodie rührt mich jedesmal von Neuem zu Tränen. Wie kaum ein zweiter haben es Lennon und McCartney verstanden, einfache und eingängige Melodien von unerreichter Schönheit zu schreiben.

Anspieltipp(s): For no one, Eleanor Rigby
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.10.2004
Letzte Änderung: 30.10.2004
Wertung: 13/15
nicht wirklich Prog, aber ein Meilenstein der Musikgeschichte

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Beatles

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1967 Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band 14.33 3
1967 Magical Mystery Tour 13.00 1
1968 The Beatles ("White Album") 12.00 2
1969 Abbey Road 15.00 1
1970 Let it be 10.00 1
1999 Yellow Submarine Songtrack - 1

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