Five Suns
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Daniel O'Sullivan |
Fender Rodes, Organ, Mellotron, Harmonium, Guitar, Electronics |
| Matt Thompson |
Bass, Guitar, Electronics |
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| Dave Smith |
Drums, Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Five Suns
1. 1. 4:31 2. 2. 10:19 3. 3. 10:30 4. 4. 12:57 5. 5. 7:55
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46:34
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| 2. |
-
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1:00
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| 3. |
Mictlan
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8:58
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| 4. |
Topan
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6:37
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| Gesamtlaufzeit | 63:09 |
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Rezensionen

Für "Five Suns", ihre fünfte CD, haben sich Matt Thompson und Dave Smith zum Trio erweitert. Mit Daniel O'Sullivan ist ein fester Keyboarder in die Band gekommen. Stilistisch hat sich die Gruppe wieder deutlich in Richtung Zeuhl bewegt. Nicht dem hektisch-japanischen Zeuhl, der "Hirohito" geprägt hat, sondern ein symphonisch-keyboardlastiger, französischer Zeuhl, wuchtig, getragen und gewaltig, mit deutlichen Retro-(Zeuhl)-Elementen.
"Five Suns" ist eine grandiose, abwechslungsreiche Suite, ein gut dreiviertelstündiges Feuerwerk aus Keyboard- und Gitarrenklängen, treibendem Schlagzeug und krachendem Bass, stellenweise recht jazzrockig, minimalistisch-repetitiv, geheimnisvoll-spaceig, wüst... alles in allem aber einfach nur atemberaubend. O'Sullivans Mellotronklänge lassen gewisse Reminiszenzen an King Crimson erkennen, sonst erinnert die Musik wohl am ehesten an Present. Wirklich beeindruckend ist das unglaublich vielseitige und schnelle Schlagzeugspiel von Dave Smith. Track 6 bietet dann erst einmal 1 Minute Stille, die der Hörer auch nötig hat. Mit "Mictlan" und "Topan" gibt es dann noch zwei "Bonustracks", die der Suite in nichts nachstehen. "Mitclan" beginnt mit heftigem Schlagzeug, dröhnendem Bass, verspieltem E-Piano und bietet recht verqueren, heftig-düstere, durch Mellotronflächen bereicherte Zeuhl-Jazzrockklänge. "Topan" bringt dann die Scheibe eher ruhig-entspannt, wenn auch immer noch reichlich komplex zu Ende.
"Five Suns" gehört für mich schon jetzt zu den Highlights des Jahres. Wer Zeuhl im allgemeinen und Present und Univers Zero im besonderen schätzt, sollte hier zugreifen!
| Anspieltipp(s): |
Mictlan |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
12.3.2008 |
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Der ersten Minuten quillt die Spannung förmlich aus den Boxen. Das E-Piano plingt, der Gong schwillt, "unheilschwanger" nennt man das wohl. Crescendo, Schlagzeug-Gewirbel, Bass-Krach, Krach, fiep, Aussetzer, huch, CD hängt, nein, doch nicht.
Jawoll. Zeuhl-Headbanging. In bester Tradition grollt der Bass, das Schlagzeug marschiert und die Keyboards, Mellotron-Streicher und E-Piano, geben düstere repetitive Motive vor. Monolithisch fliesst die Musik dahin, hämmert sich ins Hirn des Hörers: Zeuhl, wie er sein soll. Dadurch, dass Guapo auf Gesang verzichten, wirken sie noch düsterer, apokalyptischer als die Vorbilder Magma, aber auch weniger hymnisch. "Five Suns" ist definitiv weniger eigenständig und originell als Hirohito oder Great Sage, Equal Of Heaven, eher eine "orthodoxe" Auslegung des Zeuhl-Sounds. Aber deshalb nicht schlechter! Denn während die Fan-Gemeinde seit Jahren auf das versprochene, immer wieder von einem Herbst auf den nächsten verschobene neue Magma-Album "KA" wartet, bedienen Guapo das ungestillte Verlangen nach Zeuhl-Vollbedienung aufs Vortrefflichste. Ein kleiner Makel ist der nahezu vollständige Verzicht auf Melodie-artiges, aber bei soviel ekstatischer Intensität und stimmungsvoller Düsterheit fällt dies kaum negativ auf.
Zeuhl-Fans sollten hier definitiv zugreifen. "KA" kommt vielleicht irgendwann, Guapo sind schon da.
| Anspieltipp(s): |
Five Suns IV-V, Mictlan |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
8.3.2004 |
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Zeuhl - ist das nicht diese Musik, bei der jede Menge Chorsänger auf der Bühne die Altkleidersammlung des Gemeindepfarrers auftragen und dabei die ganze Zeit so steif dastehen, als habe man sie in Kerzenständer gerammt?
Oberflächlich betrachtet, oberflächlich betrachtet. Die Quintessenz dieser Musik kann man auch rein instrumental haben, elektrisierend-elektrisch und ohne jede optische und klangliche Messdienerei. Auf Guapos Five Suns zum Beispiel. Und da kriegt man das Ganze auch noch auf höchstem Niveau serviert, spannend vom ersten Moment an. Ein Zeuhl-Aushängeschild.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
8.3.2004 |
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Da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. "Five Suns" ist brutal, apokalyptisch, von archaischer Wucht - einfach mitreißend. Nur die einmütige Pause nach der Titelsuite und das ruhige Schlussstück "Topan" verhindern, dass einem völlig das Hirn herausgedroschen wird. Für mich bisher die Entdeckung des Jahres 2004.
| Anspieltipp(s): |
alles! |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.5.2004 |
| Letzte Änderung: |
2.5.2004 |
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Wenn die geballte Fachkraft von mir geschätzter Rezensenten diese CD so lobt, muß ich zugreifen.
Nun ist K.A. von MAGMA da und ein Vergleich beider CDs zeigt für mich: hier fehlen mir doch die Vocals, dort hätte die stärker elektrische Ausprägung von GUAPO gutgetan. Dann wären beide CDs für die Höchstpunktzahl prädestiniert gewesen.
So erinnert mich die Suite stimmungsmäßig stark an "Üdü Wüdü", allerdings auch mit deren Nachteilen. Die Musik ist wirklich so, wie meine Vorschreiber sagen, aber für mich auf die Dauer dann doch etwas zu gleichförmig, obwohl der letzte Titel mich wieder versöhnt. Aber solche kleinen melodischen Zwischenstücke fehlen für mich einfach.
Also, "nur" tolle Zeuhl-Instrumentalmusik.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.12.2004 |
| Letzte Änderung: |
8.6.2005 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Guapo
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