EmOcean
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Lion Music |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Hubi Meisel |
Gesang |
| Vivien Lalu |
Keyboards |
| Marcel Coenen |
Gitarre |
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| Daniel Flores |
Schlagzeug |
| Jean B. Affonco "Bamby" |
Bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Lost In The Waters Of Sargasso
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4:48
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| 2. |
Poseidon´s Trident
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5:19
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| 3. |
Nocturnal Breeze
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4:23
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| 4. |
Dolphin´s Wake
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4:24
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| 5. |
Underwater Fears
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3:33
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| 6. |
FantaSea
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4:06
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| 7. |
The Souls Of Atlantis
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12:57
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| 8. |
Sapientia Vitae
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5:51
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| 9. |
Azure Dreams (instr.)
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2:07
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| 10. |
Aqua Phoenix
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3:42
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| 11. |
Aeronautical
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4:18
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| 12. |
EmOcean
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6:15
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| 13. |
Crystal Moon
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3:23
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| 14. |
Tears Of An Enchanted Sea
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6.06
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| Gesamtlaufzeit | 71:12 |
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Rezensionen

Mit seiner zweiten Solo-CD "EmOcean" legt der Münchner Hubi Meisel ein ambitioniertes Konzeptalbum vor, das von der mystischen Unterwasserwelt der Ozeane erzählt. Er bediente sich dabei unter anderem auch der Urtexte aus Platons "Kritias" und dem Hörer begegnet einmal mehr das sagenhafte Atlantis, das in den Wogen des Ozeans versunken ist. Ganz zu dieser epischen Konzeptstory passend kann der musikalischen Inhalt mit bombastischem Metal glänzen, der im Grenzbereich zwischen typischem Prog Metal altbewährtem Melodicbombast anzusiedeln ist. Typische Frickelorgien werden aber weit umschifft und sämtliche Kompositionen sind auf die melodischen Gesangslinien von Hubi Meisel zugeschnitten, der den vielschichtigen Arrangements einen eigenen Charakter verleihen kann. Sein Organ präsentiert sich dann auch frei von den üblichen Metal-Klischees und er versteht es, mit seiner einfühlsamen Stimme, den Songs das notwendige Leben einzuhauchen.
Die Songs sind in einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem französischen Keyboarder Vivien Lalu (Shadrane) entstanden, der dem von Hubi Meisel erarbeiteten Konzept mit seinen Kompositionen ein Leben eingehaucht hat. Zur weiteren Besetzung gehören solch namhafte Prog Metal Musiker wie der Holländer Marcel Coenen (Sun Caged, Ex- Lemur Voice) an der Gitarre, der Schwede Daniel Flores (Mind´s Eye) und der französische Bassist Jean B. Affonco (Absolute). Das Album wurde vom Frontmann Hubi Meisel in seinem Münchner Studio aufgenommen, gemischt und produziert.
Sämtliche Songs auf "EmOcean" ordnen sich voll und ganz dem mythologischen Konzept unter und dementsprechend wird unverblümt auf die Bombastschiene gesetzt, wobei aber der melodische Rahmen zu keiner Zeit verlassen wird. Die breitflächigen Synthieteppiche werden intelligent eingesetzt und Keyboarder Vivien Lalu kann auch den einen oder anderen symphonischen Tupfer setzen, ohne dabei wie viele andere Vertreter seine Zunft gnadenlos im metallischen Heavybombast zu versinken. Sehr positiv sind hier auch geschmackvolle und perlende Pianoläufe zu werten, die zusammen mit der hierzu passenden samtweichen Stimme im Titelsong "EmOcean" einen wohltuenden Gegenpol zum vorherrschenden kraftvollen Heavysound setzen. Gitarrist Marcel Coenen beweist mit wuchtigen Riffs und variablem Spiel, das er zu den absoluten Könnern an den sechs Saiten zählt, wobei er sein Spiel ganz in den Dienst des Bandkonzeptes stellt.
Natürlich wurde mit dieser Veröffentlichung das Rad keinesfalls neu erfunden und der Freund des melodischen Metals wird sich hier spielend leicht zurechtfinden. Wer auch mit dem frickeligen Sound von Dream Theater und Konsorten eher wenig anfangen kann, wird mit diesem Soloalbum ein empfehlenswertes Produkt finden, wo trotz der bewährten, melodischen Elemente der notwendige Tiefgang nicht vermisst wird. Frickelfreunde werden sicherlich aber auch einige Passagen des Albums als zu gewöhnlich empfinden.
Mit dem typischen Prog Metal hat dieses Album aber eher weniger zu tun, dennoch rechtfertigt der hier gebotene Melodicbombast ohne weiteres auch eine Besprechung auf den Babyblauen Seiten. Gerade der zu dem ambitionierten Konzept passende "spirituelle Charakter" zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album und lässt den oftmals traditionell wirkenden Melodic Metal in einem neuen Licht erscheinen. Auch das bereits erwähnte ausgewogene Nebeneinander von symphonischen Keyboardflächen und kraftvollen Heavyriffs hebt den musikalischen Inhalt über das herkömmliche Niveau des melodischen Heavy Rocks.
"EmOcean" erscheint übrigens in Europa und den USA als limitierte Digipack Special Edition, die mit zwei Bonustracks aufwarten kann, auf denen der Holländer Joop Wolters an Gitarre und Bass zu hören ist.
| Anspieltipp(s): |
The Souls Of Atlantis, EmOcean |
| Vergleichbar mit: |
typ. bombastischer Metal |
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| Veröffentlicht am: |
1.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
1.3.2004 |
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Welcher deutsche Underground Sänger verfügt schon über einen eigenen japanischen Fan Club? Hubi Meisel hat nicht nur dies geschafft, mit "EmOcean" (interessantes Wortspiel übrigens) legt er nun ebenfalls ein aufwendiges, umfangreich recherchiertes Konzept-Album vor, welches von Atlantis, Bermuda Dreieck, Sargasso See und Unterwasserwelt handelt. Der ambitionierte Sänger saß zudem am Misch- und Produzentenpult, scharrte weiterhin eine internationale Instrumentalfraktion um sich. So arbeitete er eng mit dem aus Paris kommenden Keyboarder und Komponisten Vivien Lalu (Shadrane) zusammen, als weitere Beteiligte fungieren Gitarrist Marcel Coenen (ex-Lemur Voice, Sun Caged), Mind?s Eye Schlagzeuger Daniel Flores, sowie der Bassist Jean B. Affonço (Absolute).
Auch wenn das Album mit der Beschreibung Prog Metal beworben wird, so gibt es hier keine Technokratenshow, sondern die harten Riffs, Breaks und Stimmungswechsel sind sorgsam in atmosphärische Parts und ein überzeugendes, äußerst harmonisches Melodiegefüge eingebettet. Soloparts kommen nur vereinzelt und meist sehr zurückgenommen zum Einsatz, was dem Album das Gefühl von überladenen, instrumentalfixierten Arrangements nimmt. Die zwölf Titel gehen dabei fast übergangslos ineinander über, trotzdem bewahrt jeder Song seine Eigenständigkeit.
Gerade beim Gesang wurde sehr viel mit verschiedenen Ausdrucksformen von Flüstern bis moderatem Geshoute gearbeitet, diverse Effekte und unübereinandergelegte Gesangsspuren geschmackvoll verwendet, auch wenn an manchen Teilen vielleicht ein Spur zu viel Technik (Hall, mehrere Gesangsspuren) steckt, der Gesang leicht überproduziert wirkt. Dies sind jedoch nur Randnotizen eines kompakten, tollen Albums, dem bestens den Brückenschlag zwischen Melodik und Härte gelingt.
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.6.2005 |
| Letzte Änderung: |
9.3.2012 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Hubi Meisel
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2006 |
Kailash |
10.00 |
1 |
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