materiale per tre esecutori e nastro magnetico
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Trident |
| Durchschnittswertung: |
keine Wertung (1 Rezension) |
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Besetzung
| Fiorenzo Bonansone |
Cello, Piano, E-Piano, Voice, Mandolin, Harmonica |
| Marco Di Castri |
Sax, Guitars |
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| Enrico Grosso |
Drums, Percussion, Sounds |
| Ennio Bonansone |
Electronics |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Rumore Bianco
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0:33
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| 2. |
Emergenze
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6:46
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| 3. |
Discorso Su Due Piani
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2:24
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| 4. |
Spazio Di Sei Note
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5:46
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| 5. |
Esserci
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7:22
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| 6. |
La Bergera, Da Un Canto Popolare Anonimo
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1:56
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| 7. |
Con Più Frequenza
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3:05
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| 8. |
Accordanza
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4:22
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| 9. |
Improvvisazione per violoncello, sassofono, batteria e percussioni
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9:03
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| Gesamtlaufzeit | 41:17 |
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Rezensionen

Erstaunlich, wie sich die Musik einer Band innerhalb eines Jahres verändern kann! Vom Canterbury-inspirierten Jazzrock ihres Erstlings ist auf der zweiten und letzten LP von Dedalus nichts mehr übriggeblieben. Vielmehr bietet "materiale per tre esecutori e nastro magnetico" (Material für drei Ausführende und Tonband) reine Klangexperimente, ohne rockmusikalische Strukturen. Hier plingt und klingt es ungezwungen durcheinander, gibt es freie Improvisationen Marke "quietschende Tür" (siehe meine Rezension zu "Death Seed"). In der Tat quietscht es hier recht viel, insbesondere die diversen Klänge, die - meist verfremdet - vom Tonband eingespielt werden. Dazu kommen Stücke freien Zusammenspiels, die unter anderem für Schlagzeug, Piano (oft in den Saiten gespielt), Sax, Gitarre und Cello konzipiert sind und die "normale" Musikhörer bisweilen zur Frage "Hat denen jemand die Noten geklaut?" verleiten. Witzig und originell ist allerdings die Katze in "Esserci" (mit dem Stück kann man prima die/den Hauskatze/kater verwirren) und recht beeindruckend sind die schräg-verzerrten und stellenweise recht gewaltigen Klänge in "Con Più Frequenza". Ansonsten ist das Ganze recht anstrengend bzw. langweilig. Mit Jazzrock, geschweige denn mit Prog hat das natürlich gar nichts mehr zu tun.
Da man die Scheibe, zumindest auf dem bis dato neuesten CD-Reissue (Tritent/Vinyl Magic) der ersten Dedalus-LP, quasi "umsonst" mit dazu bekommt, sollte man das Werk eher als mehr oder weniger interessantes Zubrot betrachten, welches die erstaunliche Entwicklung einer Band verdeutlicht (und die Katze ist wirklich witzig!). Die Scheibe wurde allerdings auch alleine auf CD veröffentlicht (je nach Label, mit einer Ladung ähnlich gearteter Live-Bonustracks) und ist wohl noch erhältlich. Den Erwerb dieser Scheibe kann ich aber nur Fans von extremen Improvisationen, des Freejazz oder der freien elektronischen Klangavantgarde empfehlen.
| Anspieltipp(s): |
Esserci |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.4.2004 |
| Letzte Änderung: |
5.4.2004 |
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