Elsö Évtized
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Csaba Vedres |
piano, vocals, synths |
| Peter Pejtsik Peter |
cello, vocals, bass |
| Kristof Fogolyan |
flute |
| Zsolt Maroevich |
viola |
| Judit Andrejszki |
vocals |
| Pál Makovecz |
trombone |
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| Otto Racz |
oboe |
| Aladar Tüske |
bassoon |
| Balazs Winkler |
trumpets |
| László Gacs |
drums |
| Gábor Egervári |
flute |
| Ferenc Torma |
guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Modern idök
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7:37
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| 2. |
Noktürn
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1:55
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| 3. |
Kétség és remény közt
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3:53
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| 4. |
Tépd el a képeket!
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5:27
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| 5. |
Fly!
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2:14
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| 6. |
Közjáték II.
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2:19
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| 7. |
A Novelty
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2:49
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| 8. |
Sötétben
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5:05
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| 9. |
Árnyékos dal
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4:12
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| 10. |
Madrigál II.
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3:02
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| 11. |
Vándor
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9:27
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| 12. |
Manók tánca
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5:02
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| 13. |
Ébredés
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3:03
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| 14. |
Elveszett varós
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1:50
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| 15. |
Júdás
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9:39
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| 16. |
A világ végén
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3:39
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| Gesamtlaufzeit | 71:13 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Nyitány
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2:29
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| 2. |
Shining
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10:26
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| 3. |
Így hallgattam el
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6:52
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| 4. |
"Immár a nap leáldozotti"
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9:50
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| 5. |
Hommage a Frank Zappa
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9:29
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| 6. |
Impromptu no. 7
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7:56
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| 7. |
Jó éjt
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9:12
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| 8. |
Zsoltár
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3:41
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| 9. |
Herkules dala
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5:05
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| 10. |
21st century Schizoid man
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6:58
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| Gesamtlaufzeit | 71:58 |
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Rezensionen

Elsö évtized ist eine Jubiläums-Doppel-CD, die 1996 anlässlich des zehnjährigen Bestehens von After Crying herauskam. Der Titel bedeutet offenbar so viel wie "Die erste Dekade".
Neben einigen remasterten Tracks, die zuvor schon auf anderen Alben erschienen waren, bietet das Album ca. 100 Minuten zuvor unveröffentlichter Musik, darunter ganz neue Stücke ebenso wie Liveversionen bekannten Materials.
Die erste CD ist die "Studio-CD". Es genügt, hier nur auf die zuvor noch nicht bekannten Stücke einzugehen. Sie bewegen sich sämtlich auf ziemlich leisen Pfoten. Die Strecke von Track 3-7 scheint mir zudem musikalisch etwas flau geraten. Das meiste klimpert an einem vorbei, zwischendurch wird es sogar ziemlich simpel-songmäßig. Leider stört der manchmal wirklich arg neben der Spur liegende Gesang, besonders bei Track 7 "A Novelty" - die Kombination aus ungarisch gefärbtem Englisch und schauerlicher Intonation ist wirklich gar nicht schön. Bei dem Stück handelt es sich übrigens um die Vertonung eines Chesterton-Gedichts. (G.K. Chesterton ist der Erfinder von Pater Brown; sein literarischer Ruhm hat unter all den bekloppten Verfilmungen und textlichen Neubearbeitungen leider arg, aber zu Unrecht gelitten.)
Die besten der neuen Tracks sind Nr. 9 und v.a. Nr. 11: das knapp zehnminütige "Vandór". Insgesamt reißen die beiden Stücke den durchwachsenen Eindruck dieser Collage aus neuem und altem Material aber nicht heraus.
CD 2 ist die Live-Abteilung. Sie besteht in der Hauptsache (Tracks 2-9) aus einem Konzert von 1991. Eingeleitet wird das Ganze durch ein Orchestervorspiel, das aus dem Studio zu stammen scheint, abgeschlossen durch eine Coverversion des Crimso-Standards "21st Century Schizoid Man".
Wieder könnte man zwischendurch fast vergessen, dass After Crying nebenbei auch eine Rockband sind. Die leisen, pianistischen und klassisch angehauchten Klänge dominieren. Leider erweist sich der Gesang erneut als trübendes Element, was um so mehr stört, als die Performance manchmal den Charakter einer Art von Liederabend annimmt. Erst mit Track 4 kommt bei mir die rechte Freude auf: Ein zehnminütiges Klavierstück, das scheinbar ganz harmlos und ruhig, aber doch in immer neuen Variationen für musikalischen Genuss sorgt. Nach der etwas undurchschaubaren Hommage an Frank Zappa bringt dann Track 6 den komplementären Solo-Auftritt des Cellos.
Erst mit der Zugabe geht es richtig ab in Rockgefilde. Die After-Crying-Version von "21st Century Schizoid Man" gefällt mir gut. Nachdem Helmut Zerlett (in der Harald Schmidt Show) Teile des Songs über Jahre hinweg zu einem Gebrauchsjingle umfunktioniert hat, klangen mir die sieben Minuten von After Crying fast wie eine Wiederbelebung im Ohr.
Zwei Randbemerkungen noch: 1. Die Tracklängen auf dem Cover sind ganz erheblich gerundet, in zwei, drei Fällen einfach falsch. Oben in der Liste finden sich die tatsächlichen Werte. 2. Einge der Stücke, die bereits auf Overground Music enthalten waren, hatten dort andere Titel.
Und nun das Fazit: Mehr etwas für Komplettisten. Die Doppel-CD eignet sich selbst als Einstieg in die After Crying-Welt nur bedingt, da die Band sich in letzter Zeit musikalisch sehr verändert hat. Im übrigen liegt der ja ohnehin schon so oft kritisierte After-Crying-Gesang hier nicht selten doch etwas außerhalb der Toleranzen. Angesichts des hohen Maßstabs, den man an die Band anlegen kann, finde ich das Ganze für eine Jubiläumsveröffentlichung nur halbwegs befriedigend.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
15.6.2004 |
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Ich kann Ralf nur zustimmen: als "Best of" oder Jubiläums-Veröffentlichung bleibt Elsö Évtized vieles schuldig. Die bekannten Kompositionen der bisherigen Studioalben sind zwar teilweise gut gewählt. Sie wirken aber im Gesamtkontext dieses Albums irgendwie isoliert und zusammengeschustert. Eine durchgehende Grundstimmung, die in meinen Augen ein wichtiges Stimmungselement der jeweilgen Alben war, fehlt hier. Die neuen Stücke überzeugen auch nur teilweise. Die Tracks Nr.3-7 sind wirklich ganz seicht. "Árnyékos dal" hat einige gute Ansätze, wirklich überzeugen kann aber nur "Vándor".
Die Auswahl auf CD2 ist gut. Ich würde aber dennoch jedem an Live-Aufnahmen Interessierten das bessere Struggle for life empfehlen. Diese Doppel-CD ist, wie schon von Ralf angemerkt, etwas für Komplettisten.
| Anspieltipp(s): |
Vandor |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.2.2007 |
| Letzte Änderung: |
7.2.2007 |
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