Symbiosis
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Silence |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Kimmo Dammert |
Bass |
| Mikko Happo |
E-Guitar, Digeridoo, Harp |
| Teemu Kilponen |
Drums, Percussion, Voice |
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| Janne Lounatvuori |
Organ, Synthesizer, Piano |
| Sami Wirkkala |
Guitars, Sitar, Mandoline, Jews Harp, Synthesizer |
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Gastmusiker
| Teemu Väisänen |
Flute |
| Olli Kari |
Marimba, Vibraphon, Perkussion |
| Tuure Paalanen |
Cello |
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| Mikko Rajala |
Violin |
| Sabrina |
Voice |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Terra Hidria
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7:04
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| 2. |
Reversion
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1:39
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| 3. |
Kaneh Bosm
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5:13
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| 4. |
Kaikados
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6:17
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| 5. |
Nasha Universo
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5:16
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| 6. |
Jahwarp
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5:48
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| 7. |
Agents Entropos
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3:13
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| 8. |
I-Mantra
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5:14
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| 9. |
Pangaia
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11:42
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| Gesamtlaufzeit | 51:26 |
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Rezensionen

Folk, Hypnotic, Improvisation, Progressive, Psykedelia, Spacerock, Herbs, Spiritual, Trance ....
lauten die Schlagworte, die bis vor kuzem noch auf der Internetseite der Finnen von Hidria Spacefolk zu finden waren. Damit ist auch die Musik, die auf ihrer zweiten Produktion (aber laut Bandhomepage ihrem ersten Album) - "Symbiosis" - zu finden ist recht gut beschrieben, obwohl auch der Bandname selbst eine sehr passende Charakterisierung enthält: Spacefolk. Jazziger Spacerock, wie ihn Gong geprägt haben, wird hier mit folkigen, nah- und fernöstlichen Klängen vermischt. Man nehme "You" von Gong, entferne Gesang, Saxophon, Spacewhispern und alle Kalauereinlagen und füge dafür Flöte, Maultrommel, Digeridoo, Sitar, Mandoline, akustische Gitarre, Violine, Cello, Marimba, Vibraphon und Harfe hinzu, und fertig ist die Klangmischung von Hidria Spacefolk.
Die Grundlage der Musik liefern eine typische, spaceige E-Gitarre à la Hillage, eine wabernde Orgel, ein druckvoller, vorantreibender Bass, blubbernde Synthesizer und eine abwechslungsreiche Perkussion, wie es in "Kaikados" und "Agents Entropos " in Reinform zu hören ist. Aufgelockert werden die meisten Stücke durch diverse Einlagen an den schon weiter oben erwähnten Instrumenten: Maultrommel, Flöte und Digeridoo zum Beispiel in "Terra Hidria", eine Sitar in "Reversion" und "Kaneh Bosm", eine fetzig-jazzige Querflöte à la Chris Hinze in "Nasha Universo", Marimba, Vibraphon, Violine und Cello in "Jahwarp", heftige Synthesizeratacken in "I-Mantra" und Cello und Violine, die das abschließende "Pangaia" mit elegischen Streicherklängen ausklingen lassen. Dazu kommen noch diverse Tonbandeinspielungen und Klangsamples (Meeresrauschen, Donnern und Vogelzwitschern), gelegentlicher textloser Gesang und allerlei sonstige seltsame Klänge, Blubbern, Gluckern, Zischen, Gurgeln und Klappern. Das Ergebnis ist ein sehr dichtes und spannendes musikalisches Ganzes, das mit unglaublich viel Schwung und Druck, erstklassig produziert, aus den Boxen kommt.
Mit "Symbiosis" ist den Finnen, die übrigens wie weiland Gong in einer Art Künstlerkommune zusammenleben, eine wunderbare Scheibe gelungen, die den hippiesquen Space-Jazzrock der Franzosen um Daevid Allen - mit einer eigenen Note versehen und mit neuen Ideen bereichert - in die Gegenwart transportiert. Retro-Spacerock ... Klasse!
| Anspieltipp(s): |
egal |
| Vergleichbar mit: |
Gong |
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| Veröffentlicht am: |
19.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
27.8.2005 |
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