45° in a shadow
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
Boheme Music |
| Durchschnittswertung: |
6/15 (1 Rezension) |
|
Besetzung
| Rishad Shafi |
Drums, Percussion, Timbales, Xylophone, Gosha Nagara |
| Irina Shafieva |
Keyboards, Vocals |
| Stephan Stepaniants |
Keyboards |
| Mikhail Loguntsov |
Guitar, Sitar |
| Ilyias Pasha |
Guitar |
|
| Vladimir Beloussov |
Bass |
| Maktumukuli Kurban Niyazov |
Percussion |
| Stanislav Morozov |
Saxophone |
| Lev Feryians |
Clarinet |
| Khak Berdy |
Tabla, Darabukka |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Intro
|
2:04
|
| 2. |
To my friends - 1
|
3:45
|
| 3. |
Vietnamese frescoes
|
7:02
|
| 4. |
45° in a shadow
|
3:31
|
| 5. |
Rhythms of ancient land
|
10:32
|
| 6. |
The magic caftan
|
4:09
|
| 7. |
Liana
|
4:02
|
| 8. |
Kechpeleg
|
3:15
|
| 9. |
To my friends - 2
|
3:32
|
| 10. |
Hit the road
|
4:47
|
| 11. |
Finale
|
0:42
|
| Gesamtlaufzeit | 47:21 |
|
|
Rezensionen

Das Album "45° in a shadow" umfasst Material, welches zwischen 1984 und 1990 aufgenommen wurde, somit stellt es eine chronologische Fortsetzung der CD "Rishad Shafi presents Gunesh" dar, was sich zuerst einmal leider sehr augenscheinlich in der stilistisch veränderten Musik widerspiegelt.
Dieser Longplayer klingt wesentlich moderner, Funkrhythmen, ja sogar Discoelemente fließen ein, aber dennoch bleibt durch den Fusion Gedanken, der Vermischung mit brillanten Jazz Rock und natürlich den ausgezeichneten Trommelkünsten des Bandleaders Rishad Shafi die Musik vielschichtig und interessant. Leider ging die stilistische Neuorientierung zu Lasten der sinfonischen Elemente und Keyboards, die deutlich in den Hintergrund gedrängt wurden, vielmehr haben nun Saxophon, Gitarre oder auch der Bass eine deutlich wichtigere Solistenrolle eingenommen. Geblieben sind aber die explosiven Rhythmen, der Verwurzelung in der orientalischen Folklore, die diese Art World Music nicht nur zu einem laschen Aufkochen der eigenen Wurzeln macht.
Dennoch ist "45° in a shadow" von den Melodien und Ideen etwas flacher, geradliniger, nicht mehr ganz so zündend, wie noch auf den älteren Aufnahmen. Ecken und Kanten wurden geradegebügelt, stellenweise klingt es wie bei den Isländern von Mezzoforte oder auch wie der mehr poporientierten Phase von Al Jarreau Mitte der 80er.
Der Exotenbonus bleibt bestehen, die Begeisterung ist dafür etwas gemindert, "45° in a shadow" kann somit die vielleicht etwas zu große Erwartungshaltung nicht in allen Details rechtfertigen. Vielleicht klappt es ja wieder beim nächsten Album, denn in den Archiven gibt es von dieser originellen Band anscheinend noch einiges zu entdecken.
| Anspieltipp(s): |
Rhythms of ancient land |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
12.7.2004 |
| Letzte Änderung: |
23.8.2004 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Gunesh
Zum Seitenanfang
|