The Art of Live (DVD)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Sanctuary |
| Durchschnittswertung: |
5/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Geoff Tate |
Vocals |
| Michael Wilton |
Guitar |
| Mike Stone |
Guitar |
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| Eddie Jackson |
Bass Guitar |
| Scott Rockenfield |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Tribe
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| 2. |
Sign of the Times
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| 3. |
Open
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| 4. |
Losing Myself
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| 5. |
Desert Dance
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| 6. |
The Great Divide
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| 7. |
Rhythm of Hope
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| 8. |
My Global Mind
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| 9. |
Roads to Madness
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| 10. |
Della Brown
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| 11. |
Breaking the Silence
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| 12. |
The Needle Lies
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| 13. |
Best I Can
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| 14. |
Comfortably Numb
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| 15. |
Won't Get Fooled Again
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Rezensionen

Vorweg ein Geständnis: Ich bin nicht gerade ein Fan von Queensrÿche, besitze gerade mal die legendäre Operation: Mindcrime und höre selbst die nur äußerst selten. Dies sollte man vielleicht beim Lesen dieser Rezension im Hinterkopf behalten - und aus diesem Grunde werde ich mich bei der Besprechung der DVD mehr auf Qualität der Aufnahme(-bearbeitung) und das Auftreten der Band konzentrieren.
Das Songmaterial an sich klammere ich daher mehr oder weniger aus, wie nach der Veröffentlichung eines neuen Albums zu erwarten, ist das neue Album Tribe mit sechs Songs am prominentesten vertreten, das ja im Verhältnis zu den direkten Vorgängern doch erstaunlich positive Kritiken einheimste. Live kann die Band diesen Eindruck aber nicht verfestigen, was aber weniger am Songmaterial liegt als an der Tatsache, daß das Auftreten zwar professionell (wenn auch mit den üblichen kleineren Spielfehlern) aber auch fast völlig ohne Leidenschaft ist. Ich kann mich irgendwie des Eindrucks nicht erwehren, daß die Jungs nur ihr Pensum herunterspielen, daß die Musik zur puren Erwerbstätigkeit verkommen ist. Zudem wirkt Sänger Geoff Tate teilweise auch wie ein Fremdkörper auf der Bühne, dem die Bindung zur restlichen Band fehlt. Auf mich wirkt das irgendwie alles nicht wirklich wie Spaß, den die Jungs da haben. Einzig Drummer Scott Rockenfield weiß wirklich zu gefallen. Wenn die Aufnahme bei einem einzigen Konzert entstanden wäre, könnte man das ja noch evtl. erklären, aber bei einer aus diversen Aufnahmen zusammengestellten DVD gibt einem das schon zu denken.
Als Clou der DVD wurden ja weiterhin die gemeinsamen Zugaben mit Dream Theater - Comfortably Numb von Pink Floyd und Won't Get Fooled Again von The Who - angeworben. Und tatsächlich sind dies auch die einzigen Songs, bei denen so etwas wie Spielfreude rüberkommt. Da zudem solide bis gut vorgetragen kann man hier wirklich von den Highlights der DVD sprechen. Vergällt wird mir dies teilweise durch meiner Meinung nach absolut unerträgliche Ürgsel-Keys von Jordan Rudess bei Won't Get Fooled Again. Solche Sounds würde wahrscheinlich sogar Clive Nolan angeekelt sein lassen...
Abschließend noch ein paar Worte zur Aufnahmequalität, die auch nicht gerade das Gelbe vom Ei ist. Zum einen ist das Bild komplett in schwarz-weiß gehalten, was wohl künstlerisch wertvoll wirken soll - oder vielleicht auch nur die eher durchschnittliche Bildqualität kaschieren soll, wer weiß. Auf jeden Fall wirkt dieser Effekt nicht so wie gedacht, da hätte man gleich wie zu Anfang des Jahrhunderts im Kino Geoff Tates Gesang durch Texteinbleidungen und die Musik durch Klaviergeklimper ersetzen sollen. Das wäre wenigstens authentisch gewesen. ;)
Die Soundqualität ist leider ebenso unspektakulär. Der Mix ist unausgewogen und matschig, teilweise hört man z.B. Geoff Tate kaum, und auch der Druck der Musik kommt nicht herüber, was man v.a. beim Vergleich von The Needle Lies mit der Studioaufnahme merken kann. Das ganze wirkt auf mich wie eine unbearbeitete Soundboardaufnahme, da man auch das Publikum kaum hören kann (oder war das etwa so leise?).
Wie man sieht, bin ich nicht sonderlich begeistert. Das mag man zum Teil auf die Tatsache schieben können, daß ich nicht gerade ein ausgesprochener Fan bin, aber wirklich erklären kann das meine Meinung nicht. Es ist ja nicht so, daß das wirklich schlecht wäre. Nein, es ist nur entsetzlich durchschnittlich und teilweise emotionslos - von einer Band wie Queensrÿche erwarte ich aber mehr als Durchschnitt...
| Anspieltipp(s): |
Comfortably Numb, das ist wenigstens halbwegs interessant |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
8.9.2004 |
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