The Angels Tear
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Les Dougan |
Vocals, Drums, Percussion, Keyboards |
| John Poloynnis |
Guitars, Bass, Keyboards, Percussion |
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Gastmusiker
| Evelyn Poloyannis |
Backing Vocals "In The Name Of God" |
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| Stephanie Poloyannis |
Backing Vocals "In The Name Of God" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Growing Up In Cuckoo Land
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3.36
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| 2. |
Discovery
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1.59
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| 3. |
The Room Of Brilliant Light
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3.38
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| 4. |
In The Name Of God
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9.17
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| 5. |
Copper Bob And The Pirates At The Gates Of Redemption
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2.24
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| 6. |
The Angels Tear
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12.57
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| 7. |
Voyeur
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3.50
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| 8. |
The Silent Field
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5.36
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| Gesamtlaufzeit | 43:17 |
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Rezensionen

Progressive Rock aus Down under gehört ja nicht gerade zu den alltäglichen musikalischen Erscheinungen vom fünften Kontinent. War es in den 70ern vor allem Mario Millo mit seinen Formationen Sebastian Hardie und Windchase, so hielten Ende der 80er bis in die 90er hinein Aragon die Fahne für Australien hoch. Auf Alben wie "Don't bring the rain" und dem ewig angekündigten Konzeptwerk "Mouse" ging es meist in neo-progressive, dennoch sehr eigenständige Gefilde, erspielten sich die Mannen um den prägnanten Sänger Les Dougan vor allem in Europa einen gewissen Kult-Status.
Und wieder zogen einige Jahre ins Land, bevor man ein neues Aragon Album in den Händen halten durfte. Netterweise werden auf der Rückseite der CD gleich noch etwas voreilig die Werke "Elysian fields" und "Pulse" angekündigt, damit dürfte das nächste Jahrzehnt ja wohl gerettet sein. Doch erst einmal zurück zu "The angels tear". Ging es mit dem Vorgänger "Mr.Angel" mehr in mainstreamige Rock/Pop-Gefilde, so ist dieses Album eine Verschmelzung von eher neo-proggigen, sinfonisch-schwebenden Einflüssen, wobei aber ebenso auf eingängige Ideen zurückgegriffen wird. Das funktioniert über weite Strecken und vor allem zu Beginn des Albums wirklich bestens und ohne Plattheiten. Die Aussies erspielen sich somit, trotz eher bodenständiger Interpretation, einen echten Sympathiebonus, denn die Musik kommt zwar wenig überraschend, aber in sich stimmig und gut interpretiert aus den Boxen.
Doch irgendwie wirkt "The angels tear" im Gesamteindruck recht zerfasert, denn ab ungefähr der Hälfte folgen einige eigenartige Brüche. An manchen Stellen hat man den Eindruck, als ob es sich um unfertige Elemente eines Konzeptalbums handelt, dann gibt es wieder kurze Instrumentals, die irgendwie überhaupt nicht zum Rest passen wollen. So geht leider der anfängliche positive Eindruck eines schlüssigen Gesamtwerkes verloren, was den Hörspaß leider wieder auf Normalmaß zurechtrückt. Der treibende, sich langsam dynamisch steigernde Abschlusstrack "The silent field" setzt noch mal einen positiven Schlusspunkt.
Insgesamt ein gutes Album im typischen Aragon Sound, welches zum Großteil überzeugen kann, in einigen Augenblick auch erkennen lässt, dass bei einer gewissen Fokussierung noch mehr drinnen wäre.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.12.2006 |
| Letzte Änderung: |
3.3.2012 |
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Es gibt viele mehr oder minder philosophische Fragen, die man sich als BBS-Schmierfink stellen kann. Eine der häufiger auftauchenden ist sicher "Warum sollte ich eigentlich noch etwas schreiben, obwohl ich doch grundsätzlich mit dem Vorredner übereinstimme?". Nun, es mag ja Leser geben, die gerne noch eine weitere Meinung hören - bei mir ist das oft auch so.
Wie schon erwähnt, möchte ich im Großen und Ganzen meinem Vorschreiber zustimmen. Nach dem ja doch - sagen wir es mal vorsichtig - gemischt aufgenommenen Vorgänger "Mr. Angel" stellt "The Angels Tear" einen gewissen Schritt zurück in Richtung NeoProg dar, und die typischen Merkmale des Aragon-Sounds ziehen sich wieder durch das Album. Will heißen, dass zum Großteil wieder die alte Aragon-Dramatik durchschlägt, die Musik weiß weit mehr durch einen gelungenen Stimmungsaufbau als durch großartige Komplexitätseskapaden zu gefallen. Unterstützt wird dieses für den Aragon-Kenner heimische Gefühl durch den doch recht einzigartigen und immer noch hervorragenden Gesang von Les Dougan.
Eine Besprechung einzelner Songs möchte ich mir an dieser Stelle sparen. Anknüpfen möchte ich aber an die Aussage, dass der Titeltrack etwas "zerfasert" und unzusammenhängend daher kommt. Dies trifft nicht nur auf den Song, sondern auch auf das gesamte Album zu. Es mangelt "The Angels Tear" schlicht etwas an einem durchgehenden Spannungsbogen. Mich stört das gar nicht mal besonders, aber einen Hinweis auf diese Tatsache halte ich doch für angebracht - so etwas ähnliches wie ein "Albumgefühl" kommt nämlich nur während der ersten vier Tracks auf, danach wirkt es dann mehr oder weniger so, als hätte man unbedingt ein volles Album statt einer EP veröffentlichen müssen.
Da aber manchmal weniger eben doch mehr ist, sorgt eben dies in meinen Augen für eine Abwertung des Albums, obwohl außer dem Titeltrack auch der zweite Teil der Scheibe durchaus gelungen ist, wenn man jeweils nur die Songs für sich betrachtet. Im Grunde würde ich daher dieselbe Note wie Kristian vergeben, die Anzahl der Durchläufe (es waren viele), die die Platte seit dem Kauf bei mir hatte, lässt mich aber einen Bonuspunkt zücken.
| Anspieltipp(s): |
The Room of Brilliant Light, In the Name of God |
| Vergleichbar mit: |
alte Aragon in modernisiertem Outfit |
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| Veröffentlicht am: |
8.2.2007 |
| Letzte Änderung: |
27.9.2011 |
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