Moonsadness
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Mellow Records |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Cristiano Roversi |
Keyboards, Bass |
| Simone Baldini |
Lead Vocals |
| David Cremoni |
Six & Tewlve String Guitars, Electric Guitar |
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| Cristian Melli |
Flute |
| Giorgio Signoretti |
Jazz Guitar Solo on "Moonman alone" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Breaking mirrors
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8:58
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| 2. |
I miss you more
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4:07
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| 3. |
Seagulls
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7:49
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| 4. |
The girl and the moonman
1. A - Prologue 2. B - Dialogue - The oldman 3. C - Moonman and the girl dance under the moon 4. D - Close hands 5. E - Moonman alone 6. F - Why? 7. G - A summer night 8. H - Forever
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17:13
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| Gesamtlaufzeit | 38:07 |
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Rezensionen

Während die Nachfolgealben von Cristiano Roversi mit seiner wechselnden Mannschaft unter dem Bandnamen Moongarden einiges an inhaltlicher Abwechslung bieten, merkt man dem Debüt noch ganz deutlich die unentschlossene stilistische Suche an.
Aus hauptsächlich neo-progressiven, teils mainstreamigen Ideen und einigen Retroklängen wird hier zwar bereits ein relativ eigenständiger Sound zusammengezimmert, doch das Finetuning ist noch keineswegs bis ins Allerletzte ausgereift, manche Einfälle klingen noch recht holprig und unpassend aufeinander abgestimmt. Weiteres Manko ist der schmachtende Sänger Simone Baldini, der in seinem übertriebenen Pathos nicht so recht zur Musik passen will.
Nichtsdestotrotz gelingt es den Italienern bereits, in einigen Ansätzen die passende, stimmige Atmosphäre aufzubauen und einige solistische Ausflüge aus den Händen zu schütteln, die man später in noch ausgereifter Form auf den Nachfolgealben finden sollte. ?Moonsadness? ist letztendlich ein noch ungeschliffener Rohdiamant, der aber bereits das Potenzial von Moongarden erkennen lässt.
| Anspieltipp(s): |
Seagulls |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.1.2005 |
| Letzte Änderung: |
13.1.2005 |
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Da kann ich doch im Grossen und Ganzen einfach mal zustimmen. Auf Moonsadness finden sich schon alle Ingredienzien, die Roversi auf seinen nächsten Alben zur Perfektion bringt: hartes Gitarrenriffing in Verbindung mit meist geschmackvollen Keyboardflächen (im Stile des Bandüberfliegers A Vulgar Display Of Prog), ausladende epische Gitarrensoli, stilvoll eingestreute Pianolinien, Flötentöne, ein gerütteltes Mass an Mellotron, viel Melodie und, besonders wichtig, abwechslungsreiche Kompositionen von zum Teil erster Güteklasse.
Moonsadness ist wahrlich ein Rohdiamant, bei dem mich auch der Gesang nicht übermässig stört. Zugegeben, das ist teilweise schon recht schmachtend, was uns Simone Baldini da vorträgt, aber irritierender finde ich da schon eher seine italo-englische Aussprache. Okay, vielleicht würde das Album als Instrumental-Album doch etwas gewinnen; die Stücke hätten auf jeden Fall auch ohne Gesangsstimme genug Substanz.
"Breaking Mirrors" ist ein Stück, dass sich auch auf dem Nachfolgealbum nicht hätte verstecken brauchen. Es ist gespickt mit sämtlichen oben aufgeführten Zutaten und macht Appetit auf mehr. Dieser wird allerdings in "I miss you more" nicht befriedigt. Das Stück ist das gewöhnlichste auf der Platte, eine schlichte Poprock-Nummer ohne viel Substanz.
"Seagulls" ist eine wunderschöne Ballade, die zuerst zart mit Acoustic-Gitarre beginnt, um sich dann immer intensiver in eines dieser grandiosen Cremoni-Soli zu steigern. Das kriegt von mir das "Grosses Kino"-Siegel.
Der Longtrack "The Girl and the Moonman" beweist ebenfalls die kompositorische Klasse Cremonis, der dem Stück tolle Bassläufe, einen Walzer ("Dance under the Moon"), Krummtakte, hippeliges Gezwirbel der Gitarre, schräge Flöteninterludien, gefühlvolle Akustikgitarre, wohldosierten Gesang (diesmal teilweise wirklich passend wie in "A Summers Night") und ein solides, songdienliches Schlagzeugfundament spendiert. All dies stellt er so selbstverständlich nebeneinander, als sei das so gewachsen.
Wie Kristian schon angedeutet hat werden die Rohdiamanten auf späteren Alben noch zugeschliffen. Das macht dieses Album für mich aber nicht weniger interessant; ich höre es sogar lieber als Round Midnight. Daher fällt meine Benotung auch etwas besser aus als Kristians.
| Anspieltipp(s): |
Breaking Mirrors |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.3.2011 |
| Letzte Änderung: |
2.3.2011 |
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