Metatron
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Subharmonic |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Bill Laswell |
Basses, Electronics |
| Buckethead |
Guitars |
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| Brain |
Drums, Percussion, Noise |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Wake The Dead
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3:42
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| 2. |
Skull Crack (We Are Not Sick Men)
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5:17
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| 3. |
Meta-Matic
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2:30
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| 4. |
Cathedral Space (Soft Hail Of Electrons)
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1:21
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| 5. |
Turbine
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2:37
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| 6. |
Vacuum-Mass
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1:02
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| 7. |
Cannibal (Heart Shape Of The Iron Blade)
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3:07
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| 8. |
Inferno/Heatseeker/Exploded Heart
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9:22
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| 9. |
Warm Time Machine/Low End Transmission/Over The Foaming Deep
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4:15
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| 10. |
Double Vision
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3:12
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| 11. |
Armed (Tsa Agent #5)
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2:16
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| 12. |
Warcraft (Bruce Lee's Black Hour Of Chaos)
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3:08
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| 13. |
Triad (The Saw Is Family)
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3:13
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| 14. |
Space After (The Conciousness That Dances And Kills)
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2:54
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| Gesamtlaufzeit | 47:56 |
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Rezensionen

"Now You listen to me! I only say it once: We are not sick men!" So erfährt der Hörer zu Beginn von "Skull Crack", dem zweiten Stück der dritten CD von Praxis. Na ja, so ganz sicher bin ich mir da nicht, was die eben zitierte Beteuerung anbelangt, wenn ich mir die doch eher heftigen Klänge hier zu Gemüte führe.
Dabei geht "Metatron" sehr beschaulich los, mit der fast folkigen, ganz anders als man es nach dem Titel der Nummer vermuten würde, wunderbar dahinschwebenden Gitarrenbalade "Wake The Dead". Wenn dann aber - nach dem oben angeführten Zitat - Gitarrenriffs und Schlagzeug tonnenschwer daraufloskrachen und Buckethead seiner Gitarre kreischend-sägende Töne entlockt, wird man wieder auf den metallischen Boden zurückgeholt.
Für "Metatron" hat Laswell Praxis zum Trio abgespeckt. Dementsprechend kommt die Scheibe etwas einheitlicher daher, als die beiden Vorgängeralben. Funk, HipHop, Gescratche, Orgeleskapaden und Spacebass sind hier weitestgehend verschwunden. Dafür gibt es eine recht eigene Mischung aus Metal- und Ambientklängen auf die Ohren. Im Gegensatz zu "Sacrifist" wird hier nicht mehr so arg gefrickelt und geknüppelt. Nicht komplexer Speed- und Thrash, sondern eher einfache, dafür aber sehr gewichtige, fast brutal aus den Boxen polternde Riffs bestimmen hier die Musik. Dazu kommt allerlei klangwaberndes und dröhnendes Beiwerk, doch ein wenig Gefrickel von Buckethead (der mitunter aberwitzig verfremdete und verzerrte Gitarrensounds verwendet), das mächtige, unglaublich fette Schlagzeug von Brain und Laswells extrem druckvoller, vielseitiger Bass. Zwischen die metallisch-heftigen Eskapaden der drei Musiker geschaltet, sind bizarre Ambientabschnitte, seltsame Klangkollagen ("Armed"), blubbernd-bohrende Basssoli, balladeskes Akustikgitarrengeklampfe, cooler Jazzfunk, Spacereggae und Dub. Klasse!
"Metatron" gefällt mir um einiges besser als "Sacrifist", bietet die Scheibe doch ein in sich geschlossenes, stimmiges Musikgemälde, das sehr abwechslungsreich geraten ist, sehr geschickt Metallisches mit Ambinetartigem mischt und dabei all zu wüsten Krach vermeidet. Neben "Transmutation" ist "Metatron" wohl das Beste, was Laswell unter dem Namen Praxis veröffentlicht hat!
| Anspieltipp(s): |
durchhören |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
13.7.2007 |
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