Anchor Drops
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Inside/Out |
| Durchschnittswertung: |
11.33/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Brendan Bayliss |
Guitars, Vocals |
| Jake Cinninger |
Guitars, Moog, Synths, Vocals |
| Joel Cummings |
Keyboards, Vocals |
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| Andy Farag |
Percussion |
| Kris Myers |
Drums, Vocals |
| Ryan Stasik |
Bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Plunger
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6.02
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| 2. |
Uncommon
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2.51
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| 3. |
JaJunk Pt. I
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3.20
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| 4. |
13 Days
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4.28
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| 5. |
JaJunk Pt. II
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3.28
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| 6. |
Walletsworth
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4.36
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| 7. |
Anchor Drops
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4.48
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| 8. |
In The Kitchen
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3.58
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| 9. |
Bullhead City
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4.32
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| 10. |
Miss Tinkle's Overture
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5.32
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| 11. |
Robot World
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5:00
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| 12. |
Mulche's Odyssey
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4:58
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| 13. |
Wife Soup
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7:43
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| 14. |
The Pequod
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2:55
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| Gesamtlaufzeit | 64:11 |
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Rezensionen

Das hier ist eine prima Platte, und sie passt mit ihrem trockenen Humor und ihrer treffsicheren Coolness nicht unbedingt zur Vorstellung einer typischen insideout-Veröffentlichung.
Aber Prog des 21. Jahrhunderts? Völlig durchgeknallte Mucke? Unter den vielen Vergleichen, die die Band schon hat über sich ergehen lassen müssen, ist der mit Phish zweifellos der zutreffendste. "Anchor Drops" hat viele Ähnlichkeiten z.B. mit "A Picture of Nektar". Wer käme nun auf die Idee, derartige Musik für völlig durchgeknallt zu halten? Oder gar zum Prog des 21. Jahrhunderts zu erklären?
Selbst wenn man zugibt, dass "Umphrey´s McGee" ein bisschen schärfer und ein bisschen dezidierter zu Werke gehen als Phish, dass sie außerdem ein wenig mit Echolyn liebäugeln: Was sie spielen, ist abwechslungsreiche, oft sarkastische, ganz und gar unromantische und ziemlich amerikanische Rockmusik. Aber bestimmt nichts Neuartiges.
Hilfe, ich will nicht, dass wieder eine ausgezeichnete Platte unter maßstablosen Lobpreisungen begraben wird. Aber welche Chance habe ich? Zitiert wird natürlich immer der Hype.
Wer diese Platte kauft (was ich empfehle) und genießt (was ich annehme), möge bitte einmal sanft meine Rezension streicheln. Das wird mir gut tun.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
28.9.2011 |
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Dann streichle ich mal sanft Ralfs Besprechung ;-) Ich kenne nun weder Phish noch IZZ, bin aber bekennender Fan von Jambands.
Als neuartig empfinde ich dies hier auch nicht, aber das ist völlig egal. Die Band spielt sich mit einer Riesenportion Spaß und Können durch die amerikanische Musiktradition. Da gibt es eben Anleihen beim Bluegrass, C&W neben Prog, Jazz oder Zappaeskem. Die beiden "JaJunk"-Parts sind etwas riffigere Gitarreninstrumentals (was ist daran Metall, nur weil man etwas lauter spielt?), mit viel Spaß dargeboten, ähnliches gilt für "Robot world", das düster beginnt und plötzlich wunderbar mit maschinenhaften Rhythmen und melodischen Gitarren spielt.
Also bitte nicht zuviel Hype, das verdient die Band nicht, dazu sind sie zu gut. Nehmt es als wirklich klasse Rockscheibe, die quer durch die Musikgeschichte reist. Macht eine Menge Spaß. Und wer auf den Geschmack gekommen ist, von denen gibt es meterweise Livescheiben zu kaufen (man schaue sich mal auf der Bandseite um).
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
27.2.2005 |
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Die in Europa bisher unbekannten, aber in den Staaten schon abgefeierten, Umphrey's McGee liefern ein ungeheuer interessantes, abwechslungsreiches (welcher Stil kommt hier eigentlich nicht vor?) und unterhaltsames Album ab. Eventuell verwunderliche Vergleiche mit der Jam-Band-Szene relativieren sich, wenn man mal tiefer in diese Musik einsteigt (auch wenn ich da sicherlich kein Experte bin). Da gibt es halt nicht nur Grateful Dead und Widespread Panic. Trotzdem: Die Umphrey's sind ein bisschen anders, in dieser Szene vielleicht sowas wie 'Paradiesvögel', gehen sie doch dedizierter und grooviger an ihre Musik heran, wie z.B. Bands wie Phish. Aber in Sachen Stilvielfalt stehen die ihnen nur wenig nach. Aber was die 'Umphrey's' definitiv unterscheidet ist der 'Blick über den Zaun Richtung Prog' und die damit verbundenen Neo- und Sympho-Prog-Einflüsse a la Echolyn und IZZ. Exotisch wirken Umphrey's McGee trotzdem innerhalb der doch etwas gralshaften und manchmal verkopften Prog-Szene, die "außerhalb" anspruchsvolle Musik leicht übersieht...
Vielen Dank auf jeden Fall dafür, dass hier endlich mal ein durchaus frickelig-wirkendes "21.-Jahrhundert-Prog"-Album daherkommt, welches ich, im Gegensatz zu den ab und an zum Vergleich herangezogenen 'Kollegen' von Mars Volta bis Coheed And Cambria, vollends genießen kann. Aber sind die Umphrey's überhaupt dieser imaginären Gruppe zuzuordnen? Es bleiben da ein paar Zweifel... Noch nie war das "Gefrickel" so locker lässig, ja fast melodiös und ohne sinnarmen "Krach" verpackt. Aber es ist zugegebenermaßen eher so ein "gefühltes Frickeln", denn ein wirklich technisch messbares. Manches mag in dieser oder jener Form schon dagewesen sein, aber in dieser Kombination? Auf einem Album? Anyway, auch wenn es vielleicht nicht das neue, große Ding im Prog ist, mir macht das Album unbändigen Spaß. "Robot World"... Science-Fiction-Prog? Ich liebe vor allem die instrumentalen Sachen, die einen förmlich wegblasen, besonders die beiden "JaJunks" und natürlich "Miss Tinkle's Overture" und, und...
Noch ein Sonderlob für den Gesang. Die diversen Sänger kommen ziemlich unspektakulär, aber unnachahmlich cool und lässig daher, das macht einfach Riesenspaß. Und dazu die gelegentlich eingestreuten stark an King's X erinnernden Harmony-Passagen... lässig!
Kritik: Ja, ich mag den Country & Western-Track nicht, auch wenn er sicherlich in diesen "All-American-Music"-Kontext passt... ist halt nicht mein Ding.
Auch wenn nicht alles wirklich neu ist: Es gibt hier genügend zu entdecken. Kauft Euch dieses Album, es macht unbändigen Spaß und ist sicherlich ein Kandidat für die Prog-Top10 des Jahres 2005.
| Anspieltipp(s): |
Alles, ausser "Bullhead City", am besten aber "Plunger" |
| Vergleichbar mit: |
wie ich seit neuestem weiss: Phish - "A Picture Of Nectar"... allerdings sind Phish doch ein bisschen 'bräver' |
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| Veröffentlicht am: |
18.3.2005 |
| Letzte Änderung: |
28.9.2011 |
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