Entree
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Zebra |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Kristian Pommer |
Keyboards, Guitar |
| Lars Bisgaard |
Vocals |
| Poul Snitker |
Trumpet, Flute, Bass |
| Anders Gaardmand |
Sax, Flute |
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| Lars Rasmussen |
Guitar, Violin |
| Vagn Hansen |
Bass |
| Niels Christensen |
Drums |
| Bent Clausen |
Drums, Vibraphone |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
-
1. Opening "Hello" 2. Essentia I, Sanquine 3. Essentia II, Choleric 4. Essentia III, Melancholic 5. Essentia IV, Phlegmatic 6. Quinta Essentia: Vita 7. Ouverture: Absorbia 8. a) Heart-Theme, Solaria 9. b) Brain-Theme, Lunaria 10. c) Liver-Theme, Jupiter 11. d) Kidney-Theme, Venus 12. VI: The Complete Pentagram
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25:04
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| 2. |
Samelam-Samelam
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4:10
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| 3. |
Entree's
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3:54
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| 4. |
Spring-Theme-Summer-Theme
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3:55
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| 5. |
In The Morning
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2:01
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| 6. |
Desserts:Forest-Flower-Picking-Prelude
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7:29
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| Gesamtlaufzeit | 46:33 |
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Rezensionen

Diese Produktion ist ein Ausdruck der musikalischen Realitäten, die uns heute umgeben. Sie wird geprägt durch die Inspiration und das "feeling" junger, unverbrauchter Musiker, die es verstehen, mit den Stilelementen der Musik von heute die Türen für die Musik von morgen zu öffnen.
So der kurze Hüllentext (in deutsch und englisch abgedruckt) auf "Entree", der ersten LP der dänischen Formation Dr. Dopo Jam. Die Scheibe kam 1973 auf dem deutschen Zebra-Label heraus, einem Ableger von Polydor.
Nun, durchaus frisch und unverbraucht wird auf dem Album schon musiziert. Irgendwelche Ansätze für die Musik der Zukunft (aus dem Blickwinkel des Jahres 1973 gesehen), kann ich allerdings nirgends auf "Entree" entdecken. Eher leichtgewichtigen Jazzrock setzt die Gruppe aus Dänemark hier dem Hörer vor.
Die erste Seite der Scheibe nimmt eine lange, titellose Suite ein, die aber lange nicht so wüst ist, wie man bei den etwas unübersichtlichen Titelangaben denken könnte. Ein locker-flockiger Jazzrock herrscht hier vor, versehen mit Soloeinlagen an Sax, Vibraphon, Schlagzeug, Flöte, Piano, Trompete und E-Gitarre, und eher sparsamen, bluesrockigen Gesangsabschnitten. Gelegentlich hat das Ganze etwas Canterburesques, erinnert mitunter aber auch an bluesigen Brassrock, an eher seichten Hintergrundjazz oder bekommt einen gemässigt schrägen, fast Zappaesken Einschlag. Die Stimmung ist entspannt und fröhlich, mitunter auch albern, wenn die Musik und der Gesang in kabaretistisch-humorvolle Gefilde abgleiten. Alles in allem ist das eine durchaus abwechslungsreiche, wenn auch nicht furchtbar originell gemachte Folge von Stücken, die auf leichtgewichtige Art unterhält, ohne allzu sehr ins Seichte abzugleiten.
Die zweite Seite der LP fällt dann ziemlich ab und bietet mit "Samelam-Samalam" erst einmal einen recht belanglosen Bluesrocker. Der jazzig-poppige Brassrock von "Entree's", der sich wohl sehr gut als Titelmusik für eine US-Fernsehserie der 70er gemacht hätte, kann auch nicht sonderlich begeistern."Spring-Theme-Summer-Theme" macht dann genauso weiter, verwandelt sich aber nach einiger Zeit in einen ganz ordentlichen Jazzrocker, der mit schönen Soli an Sax und Vibraphon gefallen kann (allerdings hat man davon schon ausgiebig auf der ersten Seite der LP auf die Ohren bekommen). Nach dem schmalzigen Popsong "In The Morning" bringt dann "Forest-Flower-Picking-Preludium" die Scheibe, mit schwungvollem Jazzrock und einem Zappaesk-schrägen Schluss, einigermassen befriedigend zu ende.
"Entree" ist eine ordentlich Platte mit leicht Canterburesquem, aber eher unkompliziertem Jazzrock, nach der Freunde des Genres durchaus die Augen aufhalten können. Unbedingt kennen muss man die Platte meines Erachtens aber nicht.
| Anspieltipp(s): |
am Anfang anfangen! |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
13.2.2005 |
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