Mogul Thrash
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
RCA / Victor |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| James Litherland |
Guitar, Vocals |
| John Wetton |
Bass, Guitar, Vocals |
| Bill Harrison |
Drums |
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| Malcolm Duncan |
Tenor Sax |
| Michael Rosen |
Trumpet, Mellophone, Guitar |
| Roger Ball |
Alto, Baritone, Soprano Sax |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sleeping in the Kitchen
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2:49
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| 2. |
Dreams of Glass and Sand
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5:07
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| 3. |
Going North, Going West
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11:57
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| 4. |
Something Sad
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7:29
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| 5. |
Elegy
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9:29
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| 6. |
What's This I Hear
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7:11
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| 7. |
St. Peter
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3:37
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| 8. |
Dreams of Glass and Sand
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4:39
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| 9. |
Going North, Going West
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9:23
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| 10. |
Something Sad
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8:05
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| 11. |
What's This I Hear
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7:56
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| Gesamtlaufzeit | 77:42 |
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Rezensionen

Das einzige Album von Mogul Thrash ist unter Plattensammlern wohl hauptsächlich deshalb bekannt (wenn überhaupt), weil es das LP-Debut von John Wetton darstellt. Auch wenn sein Bassspiel auf dieser Scheibe durchaus prägend ist und er auch in einigen Kompositionen als Mitautor auftaucht, war die Gruppe aber ein Solo-Projekt von James Litherland, vormals Gitarrist und Sänger von Colosseum. Die Musik auf "Mogul Thrash" erinnert daher auch stark an die Formation von Jon Hiseman.
Einen bluesig-jazzigen Protoprog gibt es auf diesem Album zu hören, der allerdings einen recht hohen Blechanteil hat. Gleich drei Musiker sind an Saxophonen und Trompete tätig. "Mogul Thrash" ist somit (neben dem Debut von If) eine der ersten britischen Brassrock-Scheiben, eine Art Antwort auf amerikanische Gruppen wie Chicago oder Blood, Sweat & Tears. Doch, wie bei den eben schon erwähnten If, ist die Hornfraktion bei Mogul Thrash eher begleitend tätig. Dominiert wird die Musik von Litherlands und Wettons oft im Duett vorgetragenem Gesang und dem E-Gitarren- bzw. Bassspiel der beiden, ersteres erdig-bluesig, zweiteres jazzig-verspielt. Soli an Sax oder Trompete sind dagegen selten. Vielmehr sorgen die Blasinstrumente für den Klangteppich, auf dem sich die Rockband bewegt, bzw. die Stücke ausfüllende Soundmassen, und haben damit eine ähnliche Funktion, wie sie die diversen Keyboardinstrumente für das Klangbild der klasssichen Progbands hatten. Es wird recht ausgiebig gejammt auf "Mogul Thrash" und insbesondere das lange "Going North, Going West" ist eine hervorragend instrumentierte Nummer, die das perfekte und komplex-verzahnte Zusammenspiel des Sextetts demonstriert (hier gibt es dann auch eines der seltenen Saxophonsoli zu hören).
"Mogul Thrash" ist eine schöne Platte mit druckvollem und abwechslungsreichen Brass-Prog von der Insel. Wer Colosseum oder vergleichbare Gruppen wie Web, Samurai, Warm Dust oder If schätzt, oder wer einen jungen, virtuosen John Wetton am Bass erleben möchte, sollte sich diese Scheibe zulegen!
Das Disconforme-CD-Reissue dieser Platte beinhaltet eine Ladung von Bonusstücken. Ich kenne allerdings - wieder einmal - nur die LP-Version.
| Anspieltipp(s): |
Going North, Going West |
| Vergleichbar mit: |
Colosseum, If |
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| Veröffentlicht am: |
13.3.2005 |
| Letzte Änderung: |
7.5.2005 |
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Die Besetzung von Mogul Trash liest sich beinahe wie ein "Who's who" der britischen Rockszene Anfang der 70er. Die Band, die nur dieses eine vorliegende Album veröffentlichte, bestand u.a. aus Roger Ball (Alt-Saxophon) und Malcolm Duncan (Tenor-Saxophon), die beide später bei der weißen Soulband Average White Band landeten, James Litherland (Gitarre, Gesang), ehemals bei Colosseum tätig, dazu noch Bill Harrison (Schlagzeug) und Michael Tosen (Trompete, Gitarre) als weitere Mitglieder und zu guter letzt auch noch ein gewisser John Wetton, der damals am Anfang seiner Karriere stand und kräftig Bass und Stimmbänder bearbeitete. Als Produzenten und bei einem Lied am Klavier wirkte dann auch noch Brian Auger mit.
Hochkarätige Namen, und die Musik hält, was die Namen versprechen. Mogul Trashs Musik ist eine prächtige Mischung aus Rock, Jazz und Blues, die im Geiste der 70er zu einer Einheit verschmelzen. Ausgiebige Instrumentalteile, bei denen der Bass wummert, die Gitarre röhrt und die Blasinstrumente sturmvoll zum Angriff blasen, stehen neben festeren Songstrukturen. Doch beginnt die Band immer dann aufzuleben, wenn sie sich instrumental austoben darf. Nun sind zwar Mogul Trash nicht unbedingt eine Verschmelzung der Bands der einzelnen Musiker, sprich King Crimson, Average White Band und Colosseum, sondern vielmehr ist das Ganze mehr in Richtung Blood Sweat & Tears bzw. Chicago einzuordnen. Jazzige Schnipsel, die später auch in der Canterbury Szene Einzug halten sollten, geben dem Album einen elitäreren Anspruch, ohne dass die Sache zu kopflastig klingt.
Interessanterweise enthält diese Wiederveröffentlichung fast ausschließlich unveröffentlichtes Material in Originallänge, da sich auf der Original-LP nur gekürzte Versionen der entsprechenden Titel befanden. Die Masterbänder wurden durchforstet und somit alles Hörbare zusammengetragen, womit diese CD zum ersten mal die ursprünglichen Liedversionen in voller Länge präsentiert.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.5.2005 |
| Letzte Änderung: |
7.5.2005 |
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