Dedicato a ...
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
BDS |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Nello Marini |
Organo, Piano |
| Urbano Orlandi |
Chitarra |
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| Giandomenico Crescentini |
Basso |
| Sergio Cerra |
Batteria |
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Gastmusiker
| Francesca Camerana |
Voce, Chitarra |
| Peter Hartman |
Piano |
| Ettore Rosboch |
Piano |
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| Antonio Mario Semolini |
Flauto |
| Paul Thek |
Tamburello |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Le ultime parole di Bradimante, dall'Orlando Furioso, Ospite Peter Hartman e fine (da ascoltare con TV accesa, senza volume)
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17:46
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| 2. |
Molto alto
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3:12
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| 3. |
Susan Song
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3:47
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| 4. |
E Dopo
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2:12
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| 5. |
Intervallo
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2:37
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| 6. |
Molto lontano (a colori)
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2:50
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| Gesamtlaufzeit | 32:24 |
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Rezensionen

Mario Schifano war wohl so etwas wie das italienische Äquivalent zu Andy Warhol. Wie letzterer patronisierte er eine Rockband - Le Stelle di Mario Schifano (die Sterne von Mario Schifano) -, deren einziges Album - "Dedicato a ..." - er zudem mitproduzierte. Die "Stelle" entstanden 1967 in Rom, lösten sich aber schon ein Jahr später auf.
Die einzige LP der Gruppe ist im Original, mit Klappcover, achtseitigem Beiheft und auf rotem Vinyl, wohl eine der seltensten und gesuchtesten Plattenraritäten aus Italien. Dies erklärt sich einmal daraus, dass es bis vor kurzem kein Reissue des Albums, weder auf LP noch auf CD gab, andererseits aus dem aussergewöhnlichen Inhalt der Scheibe. Das erste, seitenlange Stück ist nämlich eines der abenteuerlichsten psychedelischen Freakouts, die je auf einen Tonträger gepresst wurden.
"Le ultime parole di Brandimarte, dall'Orlando Furioso, ospite Peter Hartman e fine (da ascoltare con TV accesa senza volume)" ist eine rund 18minütige surreal-experimentelle Klangorgie aus wabernden Orgelläufen, konfusem Pianogeklimper, Geschrei, verzerrtem E-Gitarrenkrach, Perkussion- und Schlagzeugdurcheinander, wummernder Bassbegleitung und Klängen und Geräuschen vom Tonband. Für 1967 steht das Ganze wohl recht einzigartig da (was aber vielleicht auch daran liegt, dass 1967 kein Plattenlabel so etwas normalerweise veröffentlich hätte - nur die finanzielle Unterstützung von Mario Schifano hat hier wohl für eine Ausnahme gesorgt) und erinnert, wenn überhaupt an irgendetwas, dann an die erst zwei Jahre später erschienenen Studioexperimente der Pink Floyd-Mitglieder auf der zweiten LP von "Ummagumma". Le Stelle di Mario Schifano machen mit dieser Nummer sogar angloamerikanischen Vergleichsbands etwas vor und widerlegen die These, dass man im Kontinentaleuropa der 60er nur britische und US-amerikanische Vorbilder kopiert hat.
Der Rest der Scheibe ist etwas konventioneller gestrickt und bietet fünf kürzere, psychedelische Rocksongs, die aber durch den gelegentlichen Einsatz der Querflöte und den italienischen Gesang einen recht eigenen Charakter haben.
"Dedicato a ..." ist mit Sicherheit eine Scheibe, welche man aus dem Italien der 60er Jahre nicht erwarten würde. Wer so richtig durchgeknallte, psychedelische Experimente schätzt, der sollte sich dieses Album, welches es mitlerweile auch auf CD gibt, unbedingt besorgen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.4.2005 |
| Letzte Änderung: |
1.4.2005 |
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