Hypnotic Underworld
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Takuyuki Moriya |
electric bass, contra bass, cello |
| Kazuo Ogino |
piano, mellotron, korg ms-20, organ, lute, recorder, celtic harp |
| Junzo Tateiwa |
drums, tabla, percussions |
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| Masaki Batoh |
acoustic guitars, vocals |
| Michio Kurihara |
electric guitar |
| Taishi Takizawa |
theremin, flute, saxophone, tin whistle, bouzouki etc. |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Hypnotic Underworld: 1) God Took a Picture of His Illness on This Ground
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13:32
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| 2. |
Hypnotic Underworld: 2) Escaped and Lost Down in Medina
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7:09
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| 3. |
Hypnotic Underworld: 3) Aramaic Barbarous Dawn
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2:55
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| 4. |
Hypnotic Underworld: 4) Leave the World!
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0:22
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| 5. |
Hazy Paradise
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4:53
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| 6. |
Kiseichukan Nite
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5:04
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| 7. |
Piper
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6:42
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| 8. |
Ganagmanag
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10:04
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| 9. |
Feed
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7:07
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| 10. |
Holy High
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6:10
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| 11. |
Dominoes - Celebration for the Gray Days
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6:43
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| Gesamtlaufzeit | 70:41 |
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Rezensionen

Ghost spielen auf Hypnotic Underworld eine Musik, die ihrem Namen gerecht wird, nämlich nur schwer zu fassen ist. Dieses Album hat mich - wie schon seit einiger Zeit keines mehr - zugleich gefesselt wie irritiert. Eine Art Zen-Psychedelic-Space-Prog markiert die bislang letzte Stufe dieser eigensinnigen japanischen Band, die bereits seit 1990 Alben veröffentlicht.
Die Irritation beginnt bereits mit dem 1. Teil des Openers, einer Gruppenimprovisation mit schräger, geisterhafter, fernöstlicher Stimmung, die vom Charakter her mehr einer Filmmusik als einem Stück Rockmusik gleicht. Entweder man fällt bei dieser Nummer nach wenigen Minuten in Trance oder man fragt sich spätestens nach 13 (!) Minuten, wann es denn endlich richtig losgeht... Danach setzt das Schlagzeug ein und gibt der Musik deutlicher Struktur. Zum Ende dieses zweiten, ebenfalls instrumentalen Stücks steigert sich die Dynamik, um in das leider kurze, aber umso hymnischere Aramaic Barbarous Dawn überzugehen. Hier wird zum ersten Mal Gesang eingesetzt und die Stimmung schwenkt ganz deutlich ins spacig-psychedelische um. Damit ist auch die Richtung für den Rest des Albums vorgegeben.
Nach einem kurzen, aber heftigen Abschluss des Vierteilers folgt eine psychedelisch-relaxte Version des Earth & Fire-Songs Hazy Paradise. Kiseichukan Nite verstärkt die asiatische Note der Musik v.a. mit ruhigen Flötenklängen und gesprochenem Wort. Demgegenüber rockt es mit Piper gewaltig proggig, im Kontrast zwischen harten Gitarreneruptionen, sanften Flötenklängen und vielschichtiger Rhythmusarbeit, wie sie in weiten Teilen des Albums hörbar ist. Spätestens an dieser Stelle wird sich der Hörer fragen, mit welchen Überraschungen die Band wohl noch aufwarten wird.
Während Ganagmanag wie die anderen Instrumentalstücke des Albums sich in einer hypnotischen, sich am Ende heftig steigernden Wiederholung verliert, erklingt mit Feed eine auch von der Gitarrenarbeit her floydige Gesangsnummer. Der Gesang von Masaki Batoh ist übrigens auch für europäische Ohren erstaunlich angenehm. Beim folkig treibenden Holy High dominiert wieder die Flöte, diesmal flott, während sie beim Syd Barrett-Stück Dominoes einschmeichelnd eingesetzt wird. Hinten angesetzt folgt als seltsamer Abschluss noch eine kraftvolle Orgel mit geisterhaften Effekten unterlegt.
Die kontrastreiche und doch überraschend einleuchtende Synthese aus psychedelischem Prog und asiatischen Klanglandschaften macht Hypnotic Underworld zu einem ungewöhnlichen Erlebnis, das vor allem Freunde des Acid-Rocks und des frühen Krautrocks a la Amon Düül ansprechen dürfte. Beeindruckend.
| Anspieltipp(s): |
Piper, Aramaic Barbarous Dawn |
| Vergleichbar mit: |
Pink Floyd und Amon Düül auf japanisch |
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| Veröffentlicht am: |
6.5.2005 |
| Letzte Änderung: |
14.11.2011 |
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