Cueille Le Jour
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Gilbert Abbenanti |
Gitarre |
| Christian Truchi |
Orgel, String Ensemble, Klavier, Gesang |
| Claude-Marius David |
Sopransaxophon, Flöte, Percussion |
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| Alain Berge |
Bass |
| Alain Faraut |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Couleurs
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21:38
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| 2. |
Naissance
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3:23
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| 3. |
Le Miracle de la Saint-Gaston
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3:38
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| 4. |
Laure
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2:44
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| 5. |
Tramontane
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3:37
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| 6. |
Divertimento
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3:56
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| 7. |
Rencontre (Excerpt from Couleurs - English Version)
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3:22
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| Gesamtlaufzeit | 42:18 |
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Rezensionen

Das zweite Album der französischen Space-Jazz-Fusion-Rocker war bedauerlicherweise auch schon ihr letztes. Musikalisch hat sich in der kurzen Zeit nach "En Regardant Passer Le Temps" nicht viel geändert, nach wie vor ist die Carpe Diem Musik vom steten Wechsel sphärischer und jazziger Passagen geprägt.
Vor allem in dem langen Stück "Couleurs" zeigen sich noch einmal alle Spielarten: es beginnt mit einer spacig-atmosphärischen Einleitung, die hauptsächlich von sphärischern Orgelklängen und einer an Camel erinnernden Gitarre getragen wird. Nach einiger Zeit setzt dann das Saxophon ein und bringt einen ordentlichen Anteil Jazz in das Stück. Gegen Anfang des letzten Drittels kehrt das Stück wieder in spacige Stimmung zurück, und der Gesang setzt ein. Die Stimme von Sänger Christian Truchi ist vielleicht nicht besonders ausdrucksstark, aber sein dezenter Gesang passt hervorragend in die Atmosphäre dieser Musik. Der Titel klingt dann mit einer jazzigen Passage aus.
Danach folgt eine Reihe kürzerer Stücke. "Naissance" beginnt wieder mit sphärischen Klängen, im weiteren Verlauf wird es Jazz-orientierter. "Le Miracle de la Saint-Gaston" ist von lyrisch-pastoraler Atmosphäre, neben "Couleurs" ist es das einzige Stück mit Gesang. "Laure" ist ein flotter Titel mit schönem Flötenspiel. Mit "Tramontane" und "Divertimento" folgen noch einmal zwei ruhigere Stücke. Vor allem "Divertimento", ein Duett zwischen Klavier und Saxophon, ist ein sehr gelungener Titel.
Die CD Ausgabe enthält noch den Bonustitel "Rencontre". Hierbei handelt es sich um einen Ausschnitt aus der englischsprachigen Fassung von "Couleurs". Es war ursprünglich geplant, zusätzlich eine englische Version dieses Albums zu veröffentlichen, letztendlich kam es aber nicht dazu.
Carpe Diem begannen noch mit den Vorbereitungen für eine dritte Schallplatte, fanden aber kein interessiertes Label. Daraufhin trennte man sich 1979.
| Anspieltipp(s): |
Couleurs |
| Vergleichbar mit: |
Gong, Camel, Soft Machine |
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| Veröffentlicht am: |
30.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
30.4.2002 |
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Im Mittelpunkt des zweiten Albums von Carpe Diem steht der epische Longtrack "Couleurs", in dem die Franzosen noch einmal alle Register ihres Könnens zogen. In variantenreichen Klangbildern wird eine symphonisch-jazzige Eleganz entfaltet, in der die einzelnen Instrumente entsprechend dem Titel für sorgsam eingesetzte farbige Tupfer sorgen. In diese Melange aus schwirrenden Synthiesounds, elegischem Gitarrenspiel und anmutigen Saxophoneinsätzen ist auch eine ideenreiche Perkussion eingeflochten, zu der auch mal lediglich rhythmisches Händeklatschen zählt.
Es stellt sich ein wahrlich majestätischer Melodienfluss ein, der wiederum vom gekonnt dargebotenen Gegensatz aus einer zerbrechlich-filigranen Jazzästhetik und der symphonischen Rocktradition geprägt wird. Das wohldosierte Saxophonspiel schlängelt sich auf verwunschenen Pfaden oftmals in das Zentrum des Geschehens, um sich dann auf leisen Sohlen zum passenden Zeitpunkt in die zweite Reihe zurückzuziehen. Ein kurzer Gesangspart sorgt dann erst einmal für einen wehmütig-emotionalen Höhepunkt und vereint sich mit dem vorherrschenden Instrumentalsound.
Dies ist ein fein gesponnener Symphonic-Jazz-Sound in höchster Vollendung, dessen sorgsam nuancierte Klangfarben sich zu einem spannungsgeladenen Gesamtbild zusammensetzen. Die nachfolgenden kurzen Titel können nach diesem fulminanten Einstieg ebenfalls überzeugen und offerieren den eigenständigen Carpe Diem-Sound in einer gestrafften Form. Mit "Le miracle de la Saint-Gaston" wird sogar eine gesangsbetonte Nummer geboten. Leider war aber dieser Stil nicht mehr mit dem musikalischen Zeitgeist der späten 70er Jahren vereinbar, weshalb das frühzeitige Ende einer hochklassigen Formation eingeleitet wurde.
| Anspieltipp(s): |
Couleurs |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
23.10.2004 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Carpe Diem
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