Roots
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Vertigo |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Ian Carr |
Trumpet |
| Brian Smith |
Sax, Flute |
| Dave MacRae |
Piano, E-Piano |
| Jocelyn Pitchen |
Guitar |
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| Roger Sutton |
Bass |
| Clive Thacker |
Drums, Percussion |
| Aureo De Souza |
Drums, Percussion |
| Joy Yates |
Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Roots
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9:24
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| 2. |
Images
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4:55
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| 3. |
Caliban
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4:35
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| 4. |
Whapatiti
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3:23
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| 5. |
Capricorn
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4:01
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| 6. |
Odokamona
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3:24
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| 7. |
Southern Roots And Celebration
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7:43
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| Gesamtlaufzeit | 37:25 |
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Rezensionen

Ein knappes halbes Jahr nach den Aufnahmen zu "Labyrinth" begab sich Ian Carr mit Nucleus wieder ins Studio um "Roots" aufzunehmen. Wieder hatte sich die Gruppe verändert. Carr hatte das Bigband-Ensemble der Vorgängerscheibe zum Oktett heruntergestutzt, Roy Babbington war zu Soft Machine abgewandert und mit Jocelyn Pitchen war wieder ein Gitarrist (besser eine Gitarristin) in der Band. Musikalisch hat sich allerdings kaum etwas am Nucleus-Sound verändert. Einen bläserlastigen Jazzrock (der geneigte Leser, der meine vorherigen Nucleus-Rezensionen gelesen hat, möge die Wiederholung verzeihen) gibt es auf "Roots" zu hören, der durch die stärkere Gitarrenpräsenz im Vergleich zum direkten Vorgängeralbum wieder etwas rockiger daherkommt und am ehesten noch mit "Belladonna" vergleichbar ist.
"Roots" und "Caliban", beides übrigens Teile zweier umfangreicher Stücke, die für Theateraufführungen konzipiert waren, sind typische Carr-Kompositionen. Über dem monoton-repetitiven, eher träge dahinschreitenden Bass, bauen E-Piano und Gitarre komplexe Klangebilde auf, zu denen Trompete und Sax solieren. Das ist durchaus elegante Musik, beim Anhören derselben sich aber beim Kenner der Vorgängeralben der Gruppe ein wenig Übersättigung einstellt. Häufig kommt mir hier nämlich der Verdacht auf, einen Grossteil dieser Musik in etwas anderer Form schon einmal gehört zu haben. "Images" ist ein jazzig-entspannter Song mit dezentem Gesang von Joy Yates und einem schönen Flötensolo von Brian Smith. Leider wird das Stück gegen Ende ausgeblendet.
Auf der zweiten Seite der LP gibt es zum ersten mal seit "We'll Talk About It Later " wieder Kompositionen von anderen Bandmitgliedern zu hören. "Whapatiti", "Capricorn" und "Odokamona" stammen aus der Feder von Smith, bieten aber keine extreme Unterschiede zur Musik von Carr. Etwas rockiger sind die Nummern wohl, insbesondere das erdig-wüste "Odokamona", weisen aber auch einen Grösseren Hang zum Mainstream und leichte Funk-Einflüsse auf. Das abschliessende "Southern Roofs" von Dave MacRae beginnt als entspanntes Klangemälde mit perlenden E-Piano-Kaskaden, exotisch-filigraner Perkussions und Einlagen an der Bambusflöte. Die Nummer steigert sich dann aber zu einem flotten Jazzrocker, der schliesslich in einem wilden Finale, mit jaulendem E-Piano, exaltierender Trompete und ziemlich kreischigem, etwas nervigem, textlosen Gesang endet.
"Roots" bietet, für Nucleus-Verhältnisse, "more of the same". Ein exzellent gespielter und abwechslungsreich instrumentierter Jazzrock mit dominanter Trompete schallt hier aus den Boxen, der aber, wenn man die früheren Alben der Gruppe kennt, langsam zu langweilen beginnt!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
25.8.2006 |
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