3 o'clock sky
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Neil Campbell |
Classical, Acoustic, and KAOSS Guitars, Wurlitzer, Vocals |
| Mark Brocklesby |
Drums and Percussion |
| Liam Carey |
Bass Guitars |
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| Nicole Collarbone |
Cello |
| Stuart Todd |
Vocals, Acoustic Guitar |
| Claire Jones |
Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Rainstorm
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7.42
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| 2. |
The Rain Remembers
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4.04
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| 3. |
Last Orders
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4.12
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| 4. |
November Song
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3.31
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| 5. |
3 AM Song
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3.23
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| 6. |
Heaven
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4.32
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| 7. |
Wearing My Heart (on my sleeve)
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3.52
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| 8. |
Rainstorm Part 2
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6.59
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| Gesamtlaufzeit | 38:15 |
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Rezensionen

Vorab gleich mal ein Hinweis an die Hardcore-Progger jeglicher Couleur: Das, was Neil Campbell und sein Kollektiv auf "3 o'clock sky" bieten, ist selbst bei besten Willen höchstens noch randständig als proggy zu betrachten. Vielmehr sollte man der Musik vielleicht das Prädikat "intelligenter Pop/Rock" verleihen, auch wenn dies heutzutage fast schon wie ein Antagonismus erscheint, wenn man das Radio wider besseres Wissen anwirft und mal wieder mit ürgseligen Rap- und Dancefloor-Coverversionen ehedem meist schon schwacher Lieder malträtiert wird.
Nun, das ist hier allerdings nicht das Thema, und umso erfreulicher ist es doch, wenn Musiker wie Neil Campbell es schaffen, ein Album herauszubringen, das für Progger genug überraschende und durchaus mal etwas komplexere Momente bietet, dabei aber auch für breitere Massen zugänglich bleibt. Wer also des öfteren, wenn Besuch im Hause ist, den Satz "Mach doch mal Dein komisches Gedudel aus" hört, dem kann ich "3 o'clock sky" defintiv sehr ans Herz legen, wenn die Musik trotzdem progkompatibel sein soll. (Dass derartige Hinweise möglicher Besucher oftmals darin begründet liegen, dass gemäß Murphy's Law im Falle eines Falles natürlich immer gerade Spastic Ink, Koenjihyakkei oder ähnlich schwer verdauliche Musik im CD-Player rotieren, ist natürlich auch nicht ganz von der Hand zu weisen...)
"So." mag nun der eine oder andere fragen, "Ich soll mir also tatsächlich ein Album kaufen, nur damit ich mal was da habe, bei dem ich keinen Ohrenkrebs bekomme, wenn mich jemand aus meinem progressiven Eremitendasein aufscheucht?" Eh, nein, so ist es natürlich auch nicht - das sollte nur EIN Beispiel dafür sein, wie es "3 o'clock sky" es auf virtuose Weise schafft, direkt zugänglich zu sein und doch auch auf längere Sicht interessant zu bleiben. Hier findet sich auch große Gemeinsamkeiten mit dem Album Steve Thornes, dass einen ähnlichen musikalischen Ansatz hat, meiner Meinung nach aber noch etwas stärker in progressiven Traditionen verwurzelt ist.
Zum Schluss will ich noch auf einen weiteren Verwendungszweck des Albums eingehen. Als ich gerade aus dem Fenster sah, ließ ein Windstoß gerade einige der ersten Blätter von den vor dem Haus stehenden Bäume fallen und kündigte somit den kommenden Herbst an. Der Herbst ist für mich immer die Jahreszeit, in der ich auch mal längere Spaziergänge durch Wälder und über Wiesen mache, um mir Gedanken über Gott und die Welt (und diesmal wohl auch meine Diplomarbeit, grmbl...) zu machen. Meinen Soundtrack für diese Spaziergänge habe ich mit "3 o'clock sky" inzwischen gefunden, die ruhige, romantische und "herbstliche" Atmosphäre passt einfach perfekt zu solchen Aktivitäten...
PS: Wo ich gerade von langen Herbstspaziergängen rede, fällt mir ein weiteres zumindest in atmosphärischer Hinsicht ähnliches Album ein: "Away With Words" von Fates Warnings Jim Matheos.
| Anspieltipp(s): |
Rainstorm, November Song |
| Vergleichbar mit: |
Steve Thorne, aber (noch) weniger prognah |
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| Veröffentlicht am: |
21.9.2005 |
| Letzte Änderung: |
27.9.2011 |
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