A Boy Playing The Magical Bugle Horn
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Tomoki Ueno |
Vocals, Keyboards |
| Takashi Kawaguchi |
Violin |
| Takashi Aramaki |
Guitars, Bass |
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| Shusei Tsukamoto |
Keyboards |
| Nobuyuki Sakurai |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Magical Bugle Horn
1. The Voice Of Wanderer 2. Julius Going To...
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7:21
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| 2. |
The Silent Valley
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4:19
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| 3. |
Tower Over The Clouds
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7:00
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| 4. |
Liris
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3:16
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| 5. |
Out Of The Old Castle
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3:31
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| 6. |
Sail And The Shadow
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4:37
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| 7. |
Whispering In The Wind
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3:23
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| 8. |
Beyond Good And Evil
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10:28
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| Gesamtlaufzeit | 43:55 |
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Rezensionen

Ich gestehe: Ich bin ein ziemlicher Fanboy von Outer Limits, zumindest in Bezug auf "Misty Moon" und "The Scene Of Pale Blue". Mit dementsprechend hohen Erwartungen bin ich auch an "A Boy Playing The Magical Bugle Horn" herangegangen und muss, zumindest bei diesem Album, mein Fanboytum leider relativieren.
Dabei ist die Band offensichtlich ziemlich ambitioniert an das Konzeptalbum herangegangen, und der Opener "Magical Bugle Horn" weiß mit den typischen Outer-Limits-Markenzeichen auch sogleich zu gefallen, wobei als herausstechendes Merkmal gegenüber den Retro- und NeoProg-Kollegen wie immer die dominante Geige von Takashi Kawaguchi heraussticht. Im Anschluss versandet allerdings der musikalische Fluss. Die Band behält zwar mit wechselnden Stimmungen den roten Faden der zugrundeliegenden Geschichte fest im Griff, verliert diesen jedoch stellenweise musikalisch deutlich.
So sind zwar die meisten Stücke in sich durchaus gelungen komponiert, können aber beim Hörer nicht wirklich landen. Größtenteils kommt bei mir das Gefühl auf, dass Outer Limits hier die musikalische Komponente eines Bühnenstückes aufgenommen haben, das um die visuelle Komponente kastriert wurde. Verfestigt wird dieser Eindruck insbesondere durch die fast schon opernhaften Stücke "Liris" und "Sail and the Shadow", für die die Band auch offensichtlich eine professionelle Sopranisten engagiert hat, deren Namen das Booklet leider verschweigt. Wer auf Audioaufnahmen von Musicals wie "Starlight Express" steht, dem mag das vielleicht noch gefallen, mir entlockt das trotz besserer Qualität der Musik auch bei Outer Limits nur ein dezentes Gähnen. Erschwerend hinzu kommt in diesem Fall auch noch der Gesang von Outer-Limits-Stammsänger Tomoki Ueno: Weiß seine eigentlich recht angenehme Stimme trotz bedenklicher Aussprache des Englischen auf den anderen Alben ob des instrumentalen Schwerpunktes durchaus in gewissem Maße zu überzeugen, treten hier die Beschränkungen doch deutlich hervor. Es kommt nicht wirklich gut, wenn man in kreativ ausgesprochenem (oder auch einfach nur radebrechendem) Englisch versucht, eine Geschichte voranzutreiben.
Was das Album vor dem Absacken in untere Bewertungsregionen rettet, ist dann neben dem Opener - auch neben einigen instrumental sehr ansprechenden Passagen im Mittelteil des Albums - der Schlusstrack "Beyond Good And Evil", mit dem die Band noch einmal die Klasse des Vorgänger- wie auch des Nachfolgeralbums aufzeigen kann. Abwechslungsreich, episch, schöne Geigenparts - so will ich Outer Limits hören.
Wer also auf Entdeckungstour in Fernost und bei Outer Limits gehen möchte, dem seien zuerst die anderen Alben der Band empfohlen, v.a. das superbe "A Scene Of Pale Blue". Trotz der offenkundigen Schwächen ist die Geschichte um das magische Horn für Fans der Band aber irgendwo trotzdem Pflicht, enthält es doch mit "Beyond Good And Evil" einen Klassiker der Bandgeschichte. Und, wer weiß, vielleicht vermag auch der eine oder andere die von mir bekrittelten blutleeren Passagen vor seinem inneren Auge mit der nötigen visuellen Komponente zu versehen - von einem Einsatz halluzinogener Hilfsmittel möchte in diesem Zusammenhang allerdings abraten, Selbstversuche mit Vorabgenuss epileptische Anfälle fördernder japanischer Trickserien haben sich nicht als erfolgreich erwiesen.
| Anspieltipp(s): |
kann man sich denken... |
| Vergleichbar mit: |
Mischung zwischen klassischen Outer Limits und Musicalgebaren |
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| Veröffentlicht am: |
6.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
6.10.2005 |
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