Return
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Gennady Ilyin |
Keyboards, Vocals |
| Yuri Skripkin |
Drums |
| Alecander Malakhovsky |
Guitar |
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| Oleg Babynin |
Bass Guitar, Vocals |
| Aleksey Bildin |
Saxophone |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Dreams I
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5:57
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| 2. |
After Death
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9:00
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| 3. |
Credo
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12:59
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| 4. |
In the Deserted House
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4:32
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| 5. |
Games
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6:23
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| 6. |
Neoromantic Fairytale
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5:07
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| 7. |
The Clever Demon
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7:14
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| 8. |
Canzona
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5:37
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| 9. |
Return
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6:10
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| 10. |
On the Themes of Grieg
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11:00
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| 11. |
Dreams II
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4:11
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| Gesamtlaufzeit | 78:10 |
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Rezensionen

Die russische Formation Little Tragedies um den Komponisten und Keyboarder Gennadi Ilyin wird von der Plattenfirma als eine Band beschrieben, die für eine Mischung aus Progressive Rock, Fusion und zeitgenössischer Klassik steht. Als Referenzen dienen die unvermeidlichen Emerson, Lake & Palmer, ferner Focus und die Flower Kings.
Das ist freilich eine ziemliche Verzerrung der Tatsachen: Nur wenige Takte des hier vorliegenden Albums "Return" genügen, um mich davon zu überzeugen, dass ich eine eigentlich unhörbare CD habe. Doch um die subversive Neugier der babyblauen Leser zu befriedigen, wage ich das gefährliche Experiment die CD durchzuhören und meine Impressionen hier festzuhalten.
1. Dreams I
Wir befinden uns im Weltall vor dem Urknall. Die Ursuppe. Das Keyboard ist noch nicht erfunden. Es wabert, es rauscht - oh, sollte dies ein typisches Prog-Intro sein? Und schon hoppeln auch die Casio-Strings an und - aha! Da ertönen auch noch die Keyboard-Fanfaren! Trari-Trara! Der Song ist da! Zu einem Aldi-Pizzicato-Sample in Morse-Code-Frequenz singt man Russisch. Sofort träume ich mich auf einem altertümlichen Schlitten, durch die schneebedeckten Landschaften der Taiga gleitend. Hoppel-hoppel... Ich denke mir: "Die messerscharfen Kufen könnten so leicht die ürgseligen Keyboards zermatschen..." aber nein, stattdessen werde ich immer tiefer in einen Alptraum aus furchteinflößenden Klarinetten-aus-der-Dose-Samples gezogen. Russische Taiga-Schunkel-Vocals und viele, ich meine viele, wirklich viele, viele schreckliche Klänge aus Keyboards, so viele, dass man gar nicht wahrnehmen kann, ob bei diesem Song noch irgendein anderes Instrument beteiligt war.
2. After Death
Die allerschlimmsten, allerallerschlimmsten Keyboard-Fanfaren erklingen, zersägen die Ohren, quälen mich, foltern mich. Ehrlich gesagt: Ich habe noch nie so viel ürgseligen Müll aus Keyboards gehört. Solche Musik müssen sie auf Guantanamo Bay den armen, hilflosen Terroristen vorspielen, um sie gefügig zu machen. Der ganze Song ist durchsetzt, durchzogen, durchkleistert mit diesen klebrigen Keyboardteppichen. Gennadi Ilyin betreibt nichts anderes als quietschende Fingeronanie auf seinen Keyboards: Das Ergebnis ist entsprechend klebrig. Keith Emerson auf Speed in der Kinderkeyboardsabteilung von Toys R Us könnte nicht mehr Unheil anrichten! Neun Minuten Schlamm, widerlicher, klebriger Schlamm.
3. Credo
Wenn ich es vergessen haben sollte - dies ist ein Progalbum - und ein Keyboarder hat hier musikalisch das Zepter in der Hand. Und er lässt es mich sofort wieder spüren. Das klingt nun ein wenig wie Emerson, Lake & Palmer mit Quietsch-Keys, etwa zu Zeiten der Black moon oder des ELP-Spin-Offs Three. Immerhin hört man ansatzweise auch mal die anderen Mitspieler. Doch damit das nicht überhand nimmt, kleistert mein russischer Freund Gennadi wieder alles zu. Und schiebt auch noch schreckliche Bläser-Samples dazu. Wenn er nur indifferent fiept, dann könnte die Musik zumindest erträglich sein. Aber ich mache mir keine Illusionen: Auf eine Gitarre kommen zwanzig Keyboard-Sounds übereinander. Das klingt wie ein völlig unorigineller, unspektakulärer ELP-Clone, schwülstig und pseudo-anspruchsvoll. Aber wenigstens versuchen die anderen Musiker nicht wie eine Kirmesband zu klingen, sondern ansatzweise zu rocken. Leider bleibt es beim Versuch: Spätestens wenn Gennadi singt, hört wieder alles auf. Sein eintöniges Runterleiern ellenlanger Zeilen klingt zudem auch noch so, als ob es mit einem Mono-Kassettenrekorder aus den Siebzigern aufgenommen wurde und nachträglich eingefügt wurde.
4. In The Deserted House
Wenn man die dramatische Ballade einer usbekischen Journey-Coverband, deren Equipment bis auf die Keyboards von den rumänischen Straßenkindern gestohlen wurde, und den Low-Budget-Soundtrack eines sowjetischen Liebesfilms (geschrieben von einem untalentierten Prokoviev-Liebhaber) aus dem 1950er Jahren kreuzen würde, dann würde es ungefähr so klingen. Wie kann man nur so zielsicher prinzipiell die unpassendsten Sounds aus dem Keyboard zaubern?
5. Games Drama!
Militärische Drums! Eine bedrohliche Stimmung legt sich über das Intro! Dazu die wieder einmal Bontempi-Sounds! Wie passend! Hier wird eine wichtige Metapher beschrieben und besungen - diese "Games" sind keine harmlosen Spielchen. Leider ist die Musik auch nicht harmlos, sondern völlig überfrachtet (über die grauseligen Bläser- und Streicher-Samples mag ich gar nicht mehr schreiben) und schier unerträglich plakativ.
6. Neoromantic Fairytale
Eine Premiere! Ich habe ein paar Takte lang eine Lead-Gitarre vernommen... leider ist es auch bald damit vorbei. Stattdessen wird wieder gesungen, als ob es gelte, die Ehre des russischen Dramas zu verteidigen. Dazu ertönt ein falsches Cembalo. Hübsch grauselig. "Neoprog Fairytale" wäre auf jeden Fall der bessere Name für den Song.
7. The Clever Demon
Was kommt heraus, wenn man ein russisches Sauflied mit der Eigenkomposition eines ELP-Coverband-Keyboarders kreuzt? Das Ergebnis könnte sich ziemlich genau wie "The Clever Demon" anhören. Da werden die meterhohen Keyboardburgen wieder einmal alle gleichzeitig zum Quieken gebracht.
8. Canzona
Bleiben wir fair: Das ist das erste zumindest erträgliche Stück. Obwohl man vor Banalität und Voraussehbarkeit kotzen könnte. Das ist schmalzig und fade, klingt wie schon tausendmal gehört, aber man kriegt nicht sofort Pusteln. Sondern erst nach ca. 30 Sekunden...
9. Return
Oh... eine Hawaii-Gitarre. Naja... eine Slide-Gitarre... aber ich will nach all dem Keyboard-Geürgsel à la "After Death" nicht wählerisch sein. Und überhaupt bin ich nach so viel Grauen versöhnlich gestimmt. Natürlich ist "Return" und auch "Canzona" belangloses, inspirationsloses Gedudel, dass wir schon alle tausend Mal von jeder x-beliebigen Provinzkapelle gehört bekommen haben, aber ach: Es tut fast nicht weh. Es ist halt nur nichts, was man sich freiwillig anhören würde, weil man es schon so oft unfreiwillig auf langweiligen Provinzkapellenscheiben angehört hat.
10. On The Themes Of Grieg
Offenbar sollte ich nur eingelullt werden. Ich bin ins offene Messer gerannt. Was in diesem Intro an schrecklichen Sounds in pseudo-klassischem Gewand daher kommt, ist nicht mehr zu ertragen. Wer soll das sein? Grieg? Edvard Grieg? Der Romantiker? Der Kontemplative? Der Lyrische? Wenn das lyrisch sein soll, dann bin ich für die sofortige Einführung eines autoritären Militärregimes, dass alle Kunst auf dieser Welt, vor allem die lyrische Kunst verbietet und durch Militärmärsche ersetzt, Künstler (v.a. "romantische Keyboarder") verfolgt und alle Partituren, alle Mitschnitte und alle Instrumente vernichtet. Diese Aneinanderreihung (und Übereinanderstapelung) von Keyboardfanfaren sucht wirklich seinesgleichen. Es klingt wahrhaftig so, als ob jemand alle Keith Emerson, alle Rick Wakeman und alle Clive Nolan-Solo-CDs auf einmal in 10 Minuten spielen wollen würde - in der oben zitierten Toys R Us Kinderkeyboard-Abteilung versteht sich. Bei so viel Vollschrott fehlen mir die Worte... Ich höre diesen Song genau einmal durch (just da ich diese Zeilen schreibe) und will ihn danach nie nie nie nie nie wieder hören.
11. Dreams II
Nichts was jetzt noch folgt, kann so grauselig sein, wie das, was eben zu Ende ging. Sicher: Die synthetischen Sounds lösen auch hier eine ordentliche Histamin-Ausschüttung in meinen Ohren aus, aber nicht mal als Gennadi in seiner unnachahmlich "ausdrucksstarken" Provinzschauspielerart den Text deklamiert, melden sich in mir ähnlich starke Würgereflexe. So kann ich Gennadi und seine "Band" ins Keyboard-Nirvana entfleuchen lassen und die CD als besonders abschreckendes Beispiel in meine Sammlung stellen und nie wieder komplett anhören.
Fazit
Eine unfassbar ürgselige Scheibe, so schrecklich, dass man das unfassbar niedrige und geschmacklose Niveau dieser Produktion kaum in Worte fassen kann. Einmal mehr bewahrheitet sich der Grundsatz, dass gute Musiker noch lange keine gute Musik machen. Es ist völlig einerlei, dass die Rhythmussektion eigentlich ordentlich spielt und Ilyin ein fingerfertiger Keyboarder ist: Das Ergebnis ist wie die Bestätigung aller Vorurteile, die man gegenüber dem Progressive Rock haben kann. Hier offenbart sich Prog als böser Äon der musikalischen Finsternis, der Egozentrik, der seelenlosen Technikschau und vor allem des unsagbar, pardon, unhörbaren Geschmacklosen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
12.10.2005 |
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Aus Erfahrung weiß ich, dass ich mit dem Kollegen Sal wenig gemeinsam habe, was den Musikgeschmack betrifft; demnach war ich auf dieses Album auch erstmal gespannt. Nun, die Spannung hat sich gelohnt: der russische Keyboarder Gennady Ilyin ist wirklich einmalig und dieses Album (hoffentlich) auch.
Ich musste beim Hören an einen Zirkus denken, an eine Art Prog-Zirkus mit einem Keyboard-Performer anstelle eines Hochseil-Athleten. Ich sah vor dem geistigen Auge den Zirkusdirektor am Eingang stehen und rufen: ?Hereinspaziert, meine Damen und Herren, wir bieten Ihnen heute ? Keyboards, Synthesizers, und noch mehr Keyboards, Synthesizers und alle Arten von Tasteninstrumenten, einen ganzen Turm daraus ? Ja, und sogar die alte Holzkiste ist dabei, Sie wissen schon, dieser quietschende Quader, den seinerzeit Keith Emerson auf den Bühnen der Welt malträtierte und durch die Gegend schmiss! Wir können Ihnen diese Sensation präsentieren, weil wir den Apparat auf einem Flohmarkt gewonnen haben, nachdem ihn sein Weg vom Sperrmüll direkt dorthin geführt hatte. Also genießen Sie den Overkill mit Thrill, Sie werden nach dem heutigen Tag nie wieder etwas Vergleichbares hören bzw. hören wollen! Und beachten Sie: für unsere Besucher mit Herzschrittmachern liegen an der Kasse kostenlose Ohrenschützer bereit!?
Wie hatte doch vor Jahrzehnten mal ein wenig progbegeisterter Kritiker über Rick Wakeman geschrieben: ?Der Mann kann eine Million Töne in einer Sekunde spielen, ohne zu wissen, warum?. Hätte der Mann doch nur geahnt, dass das lediglich die Wegbereitung für Herrn Ilyin gewesen ist! Der kann nämlich so viele Töne spielen, dass sie im Ohr des Hörers gar nicht mehr ankommen, und wenn sie es könnten, dann nur unter ernsthafter Gefährdung seines Orientierungsvermögens. Und wehe, es fragt jemand nach dem ?Warum?, denn wir Hörer wollen ja aufgeschlossen sein für die musikalischen Möglichkeiten des wieder entdeckten und entstaubten Equipments aus dem Wertstoffhof, und wer den Zahnarztboher-Synthie nicht ehrt, ist des Keyboardteppichs nicht wert.
Und nun mal ernsthaft: Gennady Ilyin ist zweifellos ein fähiger Tastenflitzer, der seine Vorbilder offenbar auswendig kennt und ? da Menschen nun einmal dazu neigen, das Machbare zu tun, weil sie es können ? sich auf die Fahnen geschrieben hat, diese Vorbilder partout noch toppen zu wollen. Solange das nur zulasten seiner eigenen Ohren geht, soll es mir recht sein. Aber wenn er im Booklet über die Musik schreibt: ?It talks of the eternal issues that every person sooner or later comes across in his life?, dann gebe ich mich dennoch der Hoffnung hin, diese Begegnung irgendwie umgehen zu können ? zu spät, wie ich zugeben muss, denn nun habe ich das Album ja auch gehört ;-). Aber noch immer hoffe ich, dass diese ?issues? nicht ?eternal? sind, sondern und früher oder später von der ewigen Weltvernunft, die dem Prog innewohnt, wieder wegrationalisiert werden. Denn von jeder Musik (selbst von Power-Metal) erwarte ich eine gewisse Subtilität, die dem Differenzierungsvermögen des menschlichen Ohrs wenigstens auf halbem Wege entgegenkommt. Aber für jeden Hörer, der Musik auch nur mit dem geringsten Genuss auf sich einwirken lassen will, ist dieses Album nichts Anderes als ein herber Schlag auf die Ohrmuscheln. Da könnte genauso gut jemand sagen, wir alle seien ja nicht zum Vergnügen Musikfans, sondern aus masochistischen Gründen, und sollten gefälligst unserer Pflicht nachkommen, auch noch vor den abstrusesten Stilblüten des Prog Respekt zu haben.
Und der besagte Overkill in dieser Musik wird auch nicht dadurch abgefedert, dass Herr Ilyin gelegentlich liedhafte und balladeske Passagen einschiebt (Passagen übrigens, die mich stark an den Stil französischer Chansons erinnern): im Gegenteil, diese Einschübe fallen umso mehr als Fremdgewächse im Keyboard-Dschungel auf; zwar sollen sie wahrscheinlich ein lyrisches Element beisteuern, aber mein Ohr geht auch dagegen sofort in Abwehrhaltung, weil ich nach der erfolgreichen Verhunzung jeder möglichen Atmosphäre durch die völlig unstrukturierten Fanfaren-Fragmente den Geschmack an Musik überhaupt zu verlieren drohe (jedenfalls für eine Weile, bis ich dieses Machwerk weit genug vor meinem Player in Sicherheit gebracht habe) und weil mir kein zartes Pflänzchen in diesem wilden Verhau noch glaubwürdig erscheint.
Nein, da hilft gar nichts mehr: lange schon habe ich kein solches Totschlagargument gegen Prog mehr gehört. Eine Kaufempfehlung spreche ich allerdings trotzdem aus: da Worte so etwas nicht beschreiben können, sollte jeder beherzte Progfan das mal gehört haben, wenn er sich traut, denn wir sollten der monströsen Gefahren gewärtig sein, die an den Rändern unserer geliebten Musikrichtung lauern und nur auf den Interpreten warten, der sie aus ihren Käfigen freilässt.
| Anspieltipp(s): |
Wenn?s denn sein muss: ?Canzona? enthält immerhin ein melodisches und episch-breites Gitarrensolo. |
| Vergleichbar mit: |
einem Ur-Ur-Ur-Enkel von Keith Emerson, der sich durch seinen letzten musikalischen Veitstanz röchelt, bevor Prog als Gefährdung der öffentlichen Gesundheit polizeilich verboten wird. |
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| Veröffentlicht am: |
7.1.2006 |
| Letzte Änderung: |
7.1.2006 |
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