The Tokyo Tapes (DVD)
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Steve Hackett |
guitar, vocals |
| John Wetton |
guitar, bass, vocals |
| Ian McDonald |
flute, keyboards |
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| Julian Colbeck |
keyboards |
| Chester Thompson |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Watcher Of The Skies
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| 2. |
Riding The Colossus
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| 3. |
Firth Of Fifth
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| 4. |
Battlelines
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| 5. |
Camino Royale
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| 6. |
The Court Of The Crimson King
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| 7. |
Horizons
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| 8. |
Walking Away From Rainbows
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| 9. |
Heat Of The Moment
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| 10. |
In That Quiet Earth
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| 11. |
Vampyre With A Healthy Appetite
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| 12. |
I Talk To The Wind
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| 13. |
Shadow Of The Hierophant
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| 14. |
Los Endos
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| 15. |
Acoustic Medley
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| 16. |
The Steppes
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| 17. |
I Know What I Like
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Rezensionen

1996 veröffentlichte Steve Hackett mit ?Genesis Revisited? seinen Kommentar zu Genesis - und bestätigte damit sowohl die, die immer behauptet hatten, Genesis hätten mit ihrer Hobbitmusik den perfekten Soundtrack zum ?Herrn der Ringe? geliefert, als auch die, die hinter den Prog-Werken der Band lediglich Studiotricks zu ahnen glaubten: Hackett brachte einerseits Songs wie ?Watcher of the Skies? oder ?Firth of Fifth? auf den Punkt, entlarvte aber gleichzeitig andere wie ?Your own special Way? als lediglich durch besagte Tricks unkenntlich gemachte Popstückchen. Mir hat diese Differenziertheit sehr gut gefallen, auch wenn ich zugeben muß, daß ich nicht umhin kann zu vermuten, daß ich Zweifel hätte, ob diejenigen nicht Recht gehabt haben könnten, die damals sagten, das Album sei reine Geldmacherei mit der Loyalität der Fans. Wie dem auch sei: es war immerhin sehr gut gemacht, man hört die Mühe, die in diesem Album steckte, und die Tatsache, daß bei dem All-Star-Lineup auch Leute dabei waren, die es nicht unbedingt nötig gehabt hätten, ließ ebenfalls darauf schließen, daß Hackett es ernst meinte. Mit Ian McDonald (King Crimson), John Wetton (King Crimson, U. K., Asia), Chester Thompson (Genesis, Zappa, Weather Report et al.) und Julian Colbeck (ABWH) machte er sich danach auf den Weg, die Platte zu touren. Nicht nur hatte er dafür einige der interessanteren Mitarbeiter von ?Genesis Revisited? ausgewählt, er konzentrierte sich auch auf die interessanteren Songs von der Platte. Mit ?Watcher of the Skies?, ?Firth of Fifth?, ?Los Endos? und dem hier wie so oft verzichtbaren ?I know what I like? sind überhaupt nur vier der wiederbesuchten Songs auf der DVD vertreten. Diese klingen - mit kleinen Abstrichen - genauso wie auf dem Studioalbum. Zu diesen Abstrichen gehören unter anderem, daß die Einleitung von ?Firth of Fifth? fehlt, und daß das Gitarrensolo desselben Stücks - auf dem Studioalbum in seiner letztgültigen weil perfekten Form zu hören - hier, weil live, längst nicht mehr so stimmungvoll ist. Dafür zeigt John Wetton, daß es die richtige Entscheidung gewesen wäre, ihn, wie von so vielen Fans vergeblich erhofft, als Nachfolger von Phil Collins bei Genesis einzustellen.
Nun, dazu ist es nicht gekommen, dafür glänzt er hier, unter anderem mit seinen Solobeiträgen ?Battlelines? (hier mal wieder zusammengeschrieben) und der wunderbaren Akustikversion von ?Heat of the Moment? die ja schon so manchen mit diesem Song versöhnt hat. Auch die anderen Mitglieder der Allstar-Band tragen mit Höhepunkten ihres Schaffens zur Setlist bei, so glänzt Ian McDonald bei ?In the Court of the Crimson King? und ?I talk to the Wind?, die - hiermit seis den ergrauten Langhaarigen, die immer mit so hoffnungsvollen Augen in King Crimson-Konzerten sitzen, ein für alle Mal gesagt - von dieser Band sicher nie nie wieder gespielt werden. Herr - nichts anderes stimmt hier - Thompson glänzt mit einem Solo in ?Shadow of the Hierophant? und bei ?Los Endos?. Schwach finde ich ehrlich gesagt die Solobeiträge von Hackett selbst - wenn sie nicht gerade ausschließlich auf der Akustikgitarre stattfinden. ?Vampyre with a healthy Appetite? ist ob seiner Repetitivität ebenso eine Länge wie ?Hierophant?. Aber das Ganze scheint mir ohnehin ein Gebt-den-Fans-was-die-Fans-wollen-Konzert gewesen zu sein, und die Zielgruppe wird?s zufrieden sein. Ich weiß, was ich mag, und das Zeug von Hackett gehört weitgehend nicht dazu. Aber wunderbar Gitarre spielt er eben, das macht auch die von mir als Füller empfundenen Sachen durchaus betrachtbar. Vielleicht liegst?s ja daran, daß die sicher ekstatische Stimmung, zu der die japanischen Fans sich haben hinreißen lassen müssen, hm, nicht wirklich `rüberkommt.
Was gibt?s an Zusatzmaterial?
Da sind zunächst mal die jeweils etwa 2minütigen Vorstellungen der Akteure (die man lesen muß), begleitet von ihnen zuzuordnender Musik. Viel Neues erfährt man natürlich nicht, das ist klar.
Interessanter ist da schon der 18minütige Querschnitt durch die Probearbeiten der Band, bei dem wir die Entstehung von ?Camino Royale?, ?Battlelines?, ?Los Endos? und ?Firth of Fifth?.
| Anspieltipp(s): |
Firth of Fifth, I talk to the Wind |
| Vergleichbar mit: |
Genesis, King Crimson |
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| Veröffentlicht am: |
18.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
18.10.2005 |
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