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24088 Rezensionen zu 16461 Alben von 6399 Bands.
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Captain Beefheart

Safe As Milk

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1967
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Beat; Blues; Rock / Pop / Mainstream; Psychedelic; Zappaeskes; sonstiges
Label: Buddha - Pye
Durchschnittswertung: 8.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Don "Captain Beefheart" Van Vliet vocals,harmonica
Ry Cooder guitars
Alex Snouffer guitar
Jerry Handley bass
John "Drumbo" French drums

Gastmusiker

Milt Holland percussion, marimba
Taj Mahal percussion
Russ Titelman guitar
Sam Hoffman theremin

Tracklist

Disc 1
1. Sure 'nuff 'n yes, I do 2:16
2. Zig zag wanderer 2:41
3. Call on me 2:38
4. Dropout boogie 2:33
5. I'm glad 3:32
6. Electricity 3:09
7. Yellow brick road 2:29
8. Abba zaba 2:45
9. Plastic factory 3:10
10. Where there's woman 2:11
11. Grown so ugly 2:28
12. Autumn's child 4:02
Gesamtlaufzeit33:54


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 3)


Der Erstling von Captain Beefheart and His Magic Band sei hier zuallererst deswegen besprochen, um denjenigen eine Enttäuschung zu ersparen, die auf allen Beefheart-Alben nach Spuren der Überwerke "Trout mask replica" und "Lick my decalls off, baby" suchen. Obwohl, mehrere solche Spuren werden sich auch hier ohne viel Mühe finden lassen...

Die größte Enttäuschung könnte sich bei "Zig Zag Wanderer" und "Call on me" einstellen, zwei nicht besonders originellen Rhythm'n'blues-Nummern im Fahrwasser von Rolling Stones.

Captain Beefheart und Co. konnten aber damals schon ganz andere Saiten aufziehen. Nach fast 40 Jahren immer noch proggressiv: Das schräge "Dropout boogie" trägt durch die instrumentalen Xylophon-Parts und dank dem zynisch-bösen Gesang geradezu zappaeske Züge.

Nach "Dropout boogie" frage ich mich, ob die Doo Wop-Chöre und der weinerliche Gesang von "I'm glad" nur ein Scherz sein könnten.

Überraschenderweise folgt mir "Electricity" ein fast schon ausgereifter "Beefheart": auf der Blues-Basis gibt es krumme Rhythmen, Breaks, wilde Theremin-Solos und den unnachahmlich schrillen Sprechgesang des Captain.

Das dezent comedyhafte "Abba Zappa" macht sich angeblich über die kitschig-stereotype Betrachtungsweise der nordamerikanischen Ureinwohner lustig, die man in vielen Hollywood-Filmen beobachten kann.

"Plastic Factory", "Sure 'nuff 'n yes I do" und "Yellow brick road" zeigen beispielhaft, wie man vorhersehbar-einfachen Musikformen wie Blues und Country einige Komplexität beibringen kann.

Aus meiner heutigen Sicht ist "Safe as milk" ein etwas unausgegorenes, noch sehr nach seiner Entstehungszeit klingendes, streckenweise aber interessantes frühes Lebenszeichen von Captain Beefheart and His Magic Band.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.11.2005
Letzte Änderung: 12.12.2005
Wertung: 6/15

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 2 von 3)


Das Debut der Magic Band wurde 1966 bzw. Anfang 1967 aufgenommen und hat damit fast 40 Jahre auf dem Buckel. Natürlich klingt das Gebotene daher etwas angestaubt, aber ich behaupte einfach einmal, soweit ich das als (knapp) Nachgeborener überhaupt beurteilen kann, dass "Safe As Milk" 1967 ganz und gar nicht aniquiert geklungen hat. Im Gegenteil! Eine solche seltsame Mischung (Blues, Rythm'n'Blues, Jazz, Country, Psychedelisches, Beat, Rock und sonst noch so allerlei) war damals etwas aussergewöhnliches und die Art wie diese Musik vorgetragen und produziert wurde ebenfalls.

Beefhearts Band agiert hier nämlich nicht als eine x-beliebige Begleitcombo, sondern als eine dicht verflochtene Gruppe von Solisten, die ein kantiges Durcheinanderrocken von fast Gleichberechtigten zelebriert. Bass, bis zu drei Gitarristen, die mitunter seltsam schräge, dicht miteinander verflochtene Linien verfolgen, und eine umfangreiche Schlagzeugabteilung rumpeln hier durcheinander und geben den Stücken, die aufs erste Hören vielleicht simpel und abgestanden klingen mögen, ein sehr eigenes, meist schräges und bizarres Gepräge. Dazu kommen einige Klangerzeuger, die damals noch nicht zur Grundausrüstung einer Rockband gehört haben, wie das Theremin, Marimba, Holzklotz und Slide-Gitarre. Was allerdings diese Musik wirklich unverwechselbar macht, ist die Stimme des Captains. Eine über 7 Oktaven dahinschleifendes Reibeisen, das grollendes Brummen genauso beherrscht, wie hochtönendes Jaulen, verzweifeltes Krächzen, schmachtendes Heulen, einschmeichelndes Flüstern und aggresives Lamentieren.

"Sure'nuff'n Yes", "Zig Zag Wanderer", "Dropout Boogie", "Yellow Brick Road", "Autum's Child" und "Abba Zaba" sind Dada-Blues(rock)-Perlen, revolutionärer Pop, schräge Beat-Psychedelik, damals (und heute vielleicht wieder) ausgesprochen neuartig und anders. Und natürlich "Eeeeeeelectriiiiiciteeeeeeey" ... ein unglaubliches seltsames Stück Musik, das man einfach einmal gehört haben sollte. Ich weiss nicht so recht, warum ich eine solche Affinität zu dieser komischen Platte habe. Selbst "I'm Glad" will ich nicht mehr missen. Beefheart sollte noch um einiges seltsamer und schräger werden. Im Vergleich zu "Trout Mask Replica " oder "Doc At The Radar Staion" ist "Safe As Milk" ziemlich kalter Kaffee. Trotzdem hat diese kleine Platte "etwas", eine im vermeintlich konventionellen versteckte Absurdität, eine im scheinbaren Popgleichlauf verborgene Exzentrität, eine abgestandene Frische, eine professionelle Naivität, eine eingängige Sperrigkeit, die mir die Scheibe ausgesprochen sympatisch macht. Kurzum: "Safe As Milk" ist eine der ersten wirklich progressiven LPs ... auch aus heutiger Sicht! Die Einstiegsplatte zu Beefheart!

Anspieltipp(s): Electricity
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.11.2005
Letzte Änderung: 14.12.2005
Wertung: 12/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 3)


Ebenso wie Siggy höre ich hier nicht allzu viel Progressivität heraus, auch nicht, wenn ich mir vorstelle, diese Musik 1967 zu hören (was mir zugegebenermaßen schwer fällt, schließlich war ich da erst 2 Jahre alt...). Was nicht heißen soll, dass die Musik hier schlecht wäre! Aber es handelt sich doch überwiegend um "normalen", allenfalls mal leicht anpsychedelisierten R'n'B. Lediglich der Gesang ist hier bereits ziemlich einmalig! Ansonsten wird nur hie und da mal ein Vorgriff auf kommende, avantgardistischere Zeiten gemacht.

Wer also die Musik des Captain noch nicht kennt, sollte nicht wie ich den Fehler machen, ausgerechnet mit diesem Album zu beginnen, da man einen falschen Eindruck von ihm bekommt. Für den Fan ist es allerdings schon eine interessante Ergänzung.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.1.2007
Letzte Änderung: 6.1.2007
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Captain Beefheart

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1968 Strictly Personal 10.50 2
1969 Trout Mask Replica 14.00 1
1970 Lick My Decals Off, Baby 14.00 1
1971 Mirror Man 11.00 1
1972 The Spotlight Kid 9.00 1
1972 Clear Spot 8.00 1
1974 Unconditionally Guaranteed 4.00 1
1974 Bluejeans & Moonbeams 3.00 1
1978 Shiny beast (Bat chain puller) 10.00 1
1980 Doc at the radar station 13.00 1
1992 I may be hungry but I sure ain't weird 11.00 1
1999 Grow Fins (Rarities 1965-1982) - 1
2012 The Lost Broadcasts 9.00 1
2014 Live from Paris 1977 9.00 1
2014 Live from Vancouver 1973 7.00 1

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