Bursting At The Seams
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
A & M Records |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
|
Besetzung
| Dave Cousins |
vocals, guitars, banjo |
| Richard Hudson |
drums, vocals |
| John Ford |
bass, vocals |
|
| Blue Weaver |
keyboards |
| Dave Lambert |
guitars |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Flying
|
4:52
|
| 2. |
Lady Fuschia
|
4:00
|
| 3. |
Stormy Down
|
2:46
|
| 4. |
The River
|
2:22
|
| 5. |
Down By The Sea
|
6:20
|
| 6. |
Part Of The Union
|
2:56
|
| 7. |
Tears And Pavan
1. Tears 2. Pavan
|
6:38
|
| 8. |
The Winter And The Summer
|
4:10
|
| 9. |
Lay Down
|
4:33
|
| 10. |
Thank You
|
2:16
|
| 11. |
Will You Go
|
3:55
|
| 12. |
Backside
|
3:49
|
| 13. |
Lay Down
|
3:35
|
| Gesamtlaufzeit | 52:12 |
|
|
Rezensionen

1973 waren die Strawbs auf dem Höhepunkt ihres Erfolges angekommen. Das Album "Bursting at the seams" erreichte Nr. 2 der englischen Charts, ebenso wie die Single-Auskopplung "Part of the union". Dabei sollte dieser Song gar nicht mit aufs Album drauf, da er für die Band zu untypisch war und stattdessen unter dem Bandnamen The Brothers veröffentlicht werden sollte. Und in der Tat ist dies wohl einer der bekanntesten Songs der Strawbs - jedoch auch ganz und gar nicht typisch für dieses Album oder deren Musik im Allgemeinen. Diese Schunkelnummer paßt einfach nicht zwischen die anderen Songs, die wesentlich filigraner daherkommen.
Die Folk-Einflüsse, die die Musik auf den frühen Alben auszeichneten, sind weitestgehend verschwunden. In erster Linie bekommt der geneigte Hörer hier gefällige Rock/Pop-Nummern geboten, die mit Orgel und Mellotron aufgewertet werden. Gewisse Parallelen zu Procol Harum sind vorhanden, jedoch wird mehr akustische Gitarre eingesetzt. Das ist mal unterhaltsam ("Flying", "The winter and the summer"), mal aber auch nicht so erbauend ("Stormy down", "Part of the union"). Zum Abschluß gibt es noch ein Dankeschön an die Hörer, wenn Cousins zu Klavierbegleitung mit einem Kinderchor (Chor ist zuviel gesagt, wohl eher die Kindergartengruppe seiner Tochter) "Thank you" intoniert. Na ja.
Daneben gibt es aber noch die etwas epischeren Nummern "Tears and pavan" und "Down by the sea"/"The river", die mit viel Mellotron und sogar Orchestereinsatz punkten können. Hier wird voll auf die symphonische Bombastschiene gesetzt, was sich wohltuend vom Rest abhebt. Dennoch bleibt darin genug Platz, um auch ein Menuett auf einem Cembalo unterzubringen. "Down by the sea"/"The river" wurden bei Konzerten immer als Zugabe gespielt, jedoch in umgekehrter Reihenfolge, was dem Spannungsaufbau wesentlich entgegenkommt. (Und wie ich gerade sehe, wurde die Reihenfolge für die remasterte Ausgabe tatsächlich verändert.)
Nach diesem Album und der anschließenden England-Tour kam es zu Spannungen zwischen den Hauptkomponisten Dave Cousins einerseits und Richard Hudson/John Ford andererseits. Letztere gingen ihrer eigenen Wege und gründeten Hudson-Ford, Cousins hingegen suchte sich Ersatz für die beiden und machte mit den Strawbs weiter.
| Anspieltipp(s): |
Tears and Pavan, Down by the sea |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
18.1.2006 |
| Letzte Änderung: |
18.1.2006 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Strawbs
Zum Seitenanfang
|