Live At NEARFest 2001
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Mike Henderson |
6 & 12 string electric guitars |
| Chuck Oken, Jr. |
drums, percussion |
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| Aaron Kenyon |
bass |
| Gayle Ellett |
guitar, keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Forbidden by Rule
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6:34
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| 2. |
The Red Monk
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5:33
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| 3. |
Night of the Mexican Goatsucker
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6:42
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| 4. |
No Man's Land
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5:56
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| 5. |
The Hanging Tree
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5:48
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| 6. |
All Clear
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8:55
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| 7. |
Web of Medea
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6:51
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| 8. |
Feast of Ashes
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10:08
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| 9. |
Burning the Hard City
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8:59
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| Gesamtlaufzeit | 65:26 |
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Rezensionen

Am 24. Juni 2001 spielten Djam Karet auf dem NEARFest. Dankenswerterweise wurde dies mitgeschnitten und veröffentlicht, denn auf ein Djam Karet-Konzert in Europa oder gar in Deutschland werden wir wahrscheinlich lange warten...
Djam Karet präsentieren sich hier als Quartett - wie üblich, aber meiner Meinung nach zum ersten Mal mit dem "Neuen" am Bass, Aaron Kenyon. Original-Basser Henry Osborne ist hier nicht dabei.
Live sind auch Djam Karet ein bisschen rauer als im Studio. Aber diese relaxte, entspannte Atmosphäre, die alles umgibt, was Djam Karet unternehmen, kreieren sie trotzdem selbst noch in den rockigeren Momenten dieses Live-Konzerts. Das war bestimmt ein hypnotisch-schwebendes Erlebnis für die Zuschauer seinerzeit.
Überbordende Keyboard-Effekte und Studio-Gimmicks, welche Djam Karets Studio-Outputs durchaus prägen, gibt es live natürlich nicht. Überwiegend widmen sich beide Gitarristen ihren Gitarren und ergehen sich in langen Jams und ausgedehnten Soli. Das muss man natürlich mögen, aber dann kann man sich so richtig in die Gitarrenarien hineinwerfen und wohlig darin winden ;-) Es geht aber durchweg eine Ecke härter als gewohnt zu, auch wenn man von Hard Rock oder ähnlichem natürlich weit entfernt bleibt. Die Gitarrenarbeit hat mal einen leichten Bluestouch, dann geht's wieder ins Spaceige, Crimson-Zitate (einmal klingt es original wie "One More Red Nightmare") streifen vorbei und der elegische Mr. Gilmour lässt schon auch mal grüssen.
Ambientes und Soundscapes gibt es hier auch nur andeutungsweise. Überhaupt begibt sich Gayle Ellett nur wenig an die Tasten. Lediglich die neueren Songs im Mittelteil werden mit sanften Flächen und paar Keyboard-Soli unterstützt.
Die Rhythmus-Fraktion sorgt hingegen für ordentlich Betrieb. Chuck Oken webt ein ums andere Mal einen dynamischen Rhythmusteppich, der für viel Abwechslung und Unterhaltung sorgt. Basser Kenyon spielt mit, wie wenn er schon immer dabei gewesen wäre. Er nimmt sich viele Freiräume, befreit den Bass von seinen Rhythmuspflichten und spielt stattdessen freie, melodiöse Linien.
Ein gelungener Auftritt, gelungen eingefangen auf CD. Für Djam Karet-Fans eine tolle Sache, für alle anderen eine gute Gelegenheit, insbesondere die rockige Seite der Band kennenzulernen, zumal hier Titel aus fast allen Schaffensphasen der Band bis 2001 vertreten sind.
| Anspieltipp(s): |
Night Of The Mexican Goatsucker, Burning The Hard City |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.1.2006 |
| Letzte Änderung: |
18.1.2006 |
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