Contredanses
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Larsen Rupin |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Gilbert Ummel |
Saxophone Ténor, novopostophicléide à coulisse aléatoire, Guitare, Voix |
| André Schenk |
Basse, Percussions |
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| Daniel Spahni |
Batterie, Percussions, Sampler |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Contredanses
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4:13
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| 2. |
Hercule
1. Part 1 3:24 2. Part 2 2:21 3. Part 3 1:38 4. Part 4 1:43 5. Part 5 2:00 6. Part 6 3:11 7. Part 7 3:02 8. Part 8 3:08 9. Part 9 2:37 10. Part 10 2:46 11. Part 11 2:08 12. Part 12 0:44
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| 3. |
Buster
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2:30
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| 4. |
Contemporien
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7:02
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| 5. |
Erreur système
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5:49
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| Gesamtlaufzeit | 48:16 |
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Rezensionen

Zwölf Jahre nach Erscheinen ihres Debutalbums legten Larsen Rupin aus Neuschâtel 2003 ihren Zweitling nach. Die Gruppe hatte sich eigentlich anfang 1993 aufgelöst, doch fanden sich André Schenk, Daniel Spahni und Gilbert Ummel im neuen Jahrtausend wieder zusammen, um die Ohren ihrer Zuhörer aufs neue zu malträtieren.
Wie schon auf "A Ban" bieten Larsen Rupen auf "Contadenses" einen hochenergetischen und virtuosen Trio-Krach, bestimmt von Bass, Schlagzeug und Saxophon. Allerdings kommt das Ganze im vergleich zum Erstling noch druckvoller und ein wenig klangvoller aus den Boxen. Durch diverse Samplereinspielungen (bestehend aus durcheinandergemischten Soundfetzen von diversen Art Zoyd-Alben) erhalten die Nummern ein fast symphonisches Gepräge, die dadurch gelegentlich an die Musik des Leihgebers erinnern. Dies liegt nun aber nicht daran, dass hier im Hintergrund eben Art Zoyd-Musik erklingt. Wenn ich es nicht im Beiheft der CD gelesen hätte, wäre es mir wohl gar nicht aufgefallen, dass die Klangfragmente, die hier - übrigens nicht in jedem Stück - als Füllsel eingesetzt werden, von den Nordfranzosen stammen (ich könnte ohne umfangreiches Gegenhören auch gar nicht angeben, von welchen Alben sie stammen). Daniel Spahni hat sehr geschickt eine Zweitverwertung durchgeführt, die zu etwas Neuem und Eigenständigen geführt hat. Ansonsten rocken die drei Protagoniosten, wie schon auf dem Debut, heftig und frei durcheinender. Verschiedenste Effektgerätschaften sorgen genauso für klangliche Abwechslung wie das "Ding", welches sich hinter der Bezeichnung "novopostophicléide ŕ coulisse aléatoire" verbirgt (offenbar ein selbstgebasteltes, elektronisch verstärktes Instrument, welches aus Teilen eines Horns, einer Gieskanne, einer Flöte und einer Posaune besteht - so behauptet zumindest die Band in einem Interview), und Ummels gelegentlicher Griff zur E-Gitarre. Dazu kommen noch dessen Textdeklamationen und einige Sprachsamples.
"Contredanses" ist alles in allem ein deutlich abwechslungsreicheres Album als "A Ban", bietet auch freie Improvisationen ("Contemporien"), ist weniger aggresiv (punkig), dafür aber symphonischer geraten (insebsondere in der "Hercule"-Suite") und bietet damit eine kantigere und erdigere Alternative zum RIO-Kammerprog von Univers Zero oder Art Zoyd. Die CD ist auf dem bandeigenen Larsen Rupin-Label erschienen. Schräg!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.2.2006 |
| Letzte Änderung: |
8.2.2006 |
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